Antidemokratische Einstellungen bei AfD-Wähler*innen

Leipzig | Rechtsextremismus, Verschwörungstheorien, Antisemitismus – Wählerinnen der AfD stimmen antidemokratischen Aussagen häufiger zu als Anhängerinnen anderer Parteien. Das geht aus einer repräsentativen Studie des Kompetenzzentrums für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung der Universität Leipzig hervor.

Die Forscherinnen haben 2018 mehr als 2.000 Erwachsene nach ihrer Meinung zu bestimmten Aussagen gefragt. Demnach stimmt etwa die Hälfte der AfD-Anhänger*innen Aussagen zu, die den Holocaust relativieren. Die Autorinnen schließen aus den Ergebnissen, dass ein großer Teil der Anhängerinnen die AfD nicht trotz, sondern wegen ihrer demokratiefeindlichen Positionen wählt. Dass so viele Menschen diese Meinungen teilen, macht das Risiko rassistischer Anschläge groß, heißt es weiter.

Kommentar (1) Schreibe einen Kommentar

    • Thielo
    • 07.03.20, 21:04 Uhr

    Es müsste Pflicht sein, dass jeder Schüler mindestens einmal in seiner Schulzeit das Holocaustmuseum in Berlin besucht und dass dieses Thema in deutschen Schulen intensiv behandelt wird. Wer danach immer noch den Holocaust leugnet, kann nur Scheiße im Kopf haben!

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