Messdaten für NRW zeigen Klimawandel

Düsseldorf | Der Klimawandel ist in unserem Bundesland bereits sicht- und spürbar – das erfahren derzeit Autofahrer und Tankstellenbesitzer in NRW. Auch das Landesumweltministerium bestätigte gestern mit seinem Bericht „Daten und Fakten zu den Auswirkungen des Klimawandels in Nordrhein-Westfalen“ die deutlichen Auswirkungen in unserer Region.

Demnach habe sich im Zeitraum von 1881 bis 2017 die durchschnittlichen Jahrestemperatur in Nordrhein-Westfalen um 1,5 Grad erhöht. Zum Vergleich: Beim Übergang von der letzten Eiszeit betrug der Temperaturanstieg 0,3 bis 0,8 Grad in 1000 Jahren. Die Messwerte des Ministeriums belegen auch, dass seit 1881 die Zahl der Sommertage um 17 stieg, während die der Frosttage um dieselbe Anzahl fiel. In den vergangenen 40 Jahren ist der Rheins um 1,4 Grad wärmer geworden.

NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) sagte: „Wir werden uns an Extremwettereignisse wie Hitzewellen, lange Trockenperioden, Hagel, Starkregen und dadurch Überschwemmungen auch bei uns gewöhnen müssen. Ein Jahr wie dieses mit heftigen Stürmen zu Jahresbeginn und der anhaltenden Trockenheit wird immer weniger zum Ausreißer werden.“

In dem Bericht des Umweltministeriums hieß es außerdem, dass die Landesregierung an ihrem Klimaziel festhalte, bis 2050 die Treibhausgas-Emissionen um mindestens 80 Prozent zu senken.

Kommentare (2) Schreibe einen Kommentar

    • Uwe Beicht
    • 07.11.18, 14:31 Uhr

    Der Begriff “Klimawandel” stößt langsam sehr sauer auf.
    Wir haben einen Wetterwandel. Das Klima war in den letzten
    100.000 Jahren einem permanenten Wandel unterworfen , mit mehreren Eiszeiten und Warmphasen – auch ohne menschliche Einwirkungen. Der Wetterwandel hat einen kurzfristigen Zyklus von 11 Jahren. Dies als Maßstab zu nehmen ist irrelevant.

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    • Wolfgang Horn
    • 07.11.18, 15:17 Uhr

    Studie nicht gelesen? Nicht einmal die letzten Seiten mit den Zusammenfassungen? Urheber ist ja eine schwarz-grüne Landesregierung, keineswegs irgendwelche Klimaterroristen. Sollte das nicht zu denken geben? Wenn nicht, bleibt nur, die wissenschaftlich nicht gesicherten Alltagsvermutungen weiter zu kultivieren. Wie es der Herr Trump eben auch macht.

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