300 Fälle – Inzidenz steigt steil an

Rheinisch-Bergischer Kreis | Das Landeszentrum Gesundheit weist für den Rheinisch-Bergischen Kreis 300 weitere Fälle aus. Damit erhöht sich die Inzidenz sehr stark um 58,2 Punkte auf 569,6. Auf Basis der Nachmeldungen aus den Laboren wurde auch die reale Inzidenz für die vier vorangehenden Tage deutlich nach oben korrigiert.

Bundesweite Inzidenz steigt über 500

Das RKI meldet 52.504 Neuinfektionen, 15.952 mehr als vor einer Woche. Die bundesweite Inzidenz steigt von 497 auf 516. Zudem wurden 49 weitere Todesfälle erfasst.

Nach den Feiertagen ist die Impfkampagne in Rhein-Berg noch nicht wieder richtig in Schwung gekommen. Die Booster-Impfungen haben sich bei durchschnittlichen Tageswerten von rund 1800 Personen eingependelt, auf dem Höhepunkt im Dezember waren es 4000 pro Tag. Das geht aus einer Auswertung der RKI-Daten von Hilger Müller hervor. Die Zahl der Erstimpfungen ist noch weiter zurückgegangen und liegt derzeit bei 150 pro Tag.

Die Quote der zweifach Geimpften liegt bei 72,4 Prozent, und damit minimal unter dem bundesweiten Wert (72,6). Bereits dreimal geimpft sind 56,5 Prozent.

Nicht geimpft sind in Rhein-Berg derzeit rund 67.800 Personen. Für rund 14.000 Kinder zwischen 0 und 4 Jahren steht bislang kein Impfstoff zur Verfügung. Damit bleiben in etwa 54.000 Menschen im Kreis, die keinen Impfschutz in Anspruch nehmen, obwohl sie könnten.

19.000 Personen gelten als genesen; wieviele von ihnen sich wie oft haben impfen lassen ist nicht bekannt.

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