Am 19. September findet zwischen 13 und 17 Uhr im Bürgerzentrum der Verkehrssicherheitstag zur sicheren Mobilität im Alter statt

Remscheid: Freibad-Saison 2021 auf der Kippe

Den Beitrag von Lothar Kaiser entnehmen wir dem Waterbölles, dem kommunalpolitischen Forum für Remscheid:

Die Saison 2021 im Freibad Eschbachtal war vor zwei Wochen angelaufen – der offizieller Start war am 26. Juni – da war das Bad auch schon wieder geschlossen. Starkregen und Hochwasser hatten das Gelände in einen einzigen großen See verwandelt, der auch die Liegenwiese neben dem Nichtwimmerbecken gut zwanzig Zentimeter bedeckte. 

„Starker Dauerregen lässt Flüsse und Talsperren steigen“, hatte der Waterbölles an diesem Tag um 18.40 Uhr eine aktuelle Pressemitteilung des Wupperverbandes überschrieben. „Örtlich kann es zu Überflutungen kommen“, hieß es darin. Und die Hiobsbotschaft war schon kurzer Zeit später im Eschbachtal bittere Realität geworden: “Land unter“ auf dem Gelände des Freibad Eschbachtal! „Fäkalien flossen ins Nichtschwimmerbecken“, titelte der Waterbölles um 20.15 Uhr, da dauerte das Unwetter noch an.

Das ganze Ausmaß des Schadens wurde erst am nächsten Tag deutlich: Auch im großen Schwimmerbecken eine einzige braune Brühe. Die schwimmt da heute noch. Und die Frage, die sich am 26. Juni viele Remscheider stellten – „Ist die bevorstehende Freibadsaison, wenn auch mit einiger Verzögerung, noch zu retten?“ – lässt sich auch jetzt noch nicht endgültig beantworten. Entscheidend wird sein, ob ein Kanal so verstopft ist, dass er geöffnet werden muss. Das entscheide sich erst in der nächsten Woche, sagte Martin Sternkopf, der Leiter des städtischen Sportamtes, gestern im Interview.

Beitragsfoto: “Land unter” im Freibad Eschbachtal © Stefan Grote.

Kommentar (1) Schreibe einen Kommentar

    • Nicole
    • 25.07.21, 7:46 Uhr

    Das die Reparaturarbeiten sich länger hinziehen und ohne entsprechende Profis nicht zu bewerkstelligen ist, ist das eine. Aber mal ganz ehrlich, die Reinigungsarbeiten hätten deutlich schneller voran gehen können wenn die angebotene Hilfe aus der Bevölkerung angenommen worden wäre. Mit einer handvoll Leuten dauert es halt länger als mit 100 oder mehr!!!

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