Wegen der großen Nachfrage wird ein zusätzlicher JelGi-Kurs angeboten am Freitag, den 6. Dezember, von 13-18 Uhr in der Stadtbücherei Wermelskirchen

Burscheid: Film und Vortrag über den Balkanexpress

Burscheid | Die Bahnstrecke Wuppertal-Oberbarmen-Opladen ist am kommenden Mittwoch um 19 Uhr Thema beim Stadtgespräch der Senioren-Union Burscheid im Restaurant an der Montanusstraße 15a. Christa Adams aus Atzlenbach stellt ihren Film: „Unternehmen Vergangenheit – Der Balkanexpress“ vor, wie der Leverkusener Anzeiger berichtet .

Die 1881 eröffnete Linie der Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft führte von Wuppertal über Remscheid-Lennep, Bergisch Born und Wermelskirchen nach Opladen. Die Teilstrecke von Lennep bis Opladen wurde wegen der Streckenführung durch dünn besiedeltes Gebiet und des bergigen, kurvenreichen Trassenverlaufs auch „Balkanexpress“ genannt und 1994 eingestellt. 

Christa Adams’ Film dokumentiert die letzte Fahrt des Balkanexpresses am 31. Mai 1991.

Beitragsfoto: Das 1867 errichtete und 1965 abgerissene Empfangsgebäude des Bahnhofs Opladen der Bergisch-Märkischen Eisenbahn

Kommentar (1) Schreibe einen Kommentar

  1. Eine Stadtbahn auf der Balkantrasse wäre schneller und könnte trotzdem öfter halten als der Schnellbus, der sich dem Stau auf der Straße nicht entziehen kann.

    In Köln könnte man auf den Tiefgleisen vom Bahnhof Deutz halten und dann über den Flughafen nach Siegburg weiter fahren und vorn dort nach Bonn. Wenn auf dem Radweg 100.000 Radfahrer im Jahr fahren, sind das 273 Radfahrer pro Tag.

    Die Regiobahn Kaarst – Düsseldorf – Mettmann hatte zu Zeiten der Bundesbahn 500 Fahrgäste und stand auf der Abschussliste. Der Aktivist Paul Bohl konnte jedoch die Rettung erreichen und so fahren hier auf einer modernisierten Bahn 23.000 Fahrgäste am Tag. Das sind 84 nal mehr, als bei 100.000 Radfahrern auf der Balkantrasse radeln. Selbst wenn hier der Erfolg nur halb so groß wäre, wären das noch immer mehr als 42 mal so viele Fahrgäste wie Radfahrer. Das spricht eindeutig für die Schiene.

    Den Radtourismus muss man neu denken und nach Radwegen abseits der Bahntrassen denken, etwa ein Höhentradweg vom Industriegeniet Belten über Dreibäumen nach Altenberg und Leverkusen, der mit Altenberg, der romanischen Kiurche von Odental, der wundertätigen Quelle von Leverkusedn (die es dort schon lange vor den Bayerwerken gab) und dem Märchenwald mehr Attraktionen hat als die Balkantrasse.

    Oder ein Radweg Wermelskirchen – Schloß Burg – Müngstener Brücke – Straßenbahnmuseum – Wuppertaler Zoo, dass würde die mehrere der großen Sehenswürdigkeiten des Bergisichen Landes verbindet. Gestatrtet wird an der Straßenbahnhaletstelle Wermelskirchen Mitte der Stadtbahn vom Remscheider Friedrich Ebert Platz nach Köln.

    Es dauert einige Jahre, bis die Bahnstrecke wieder reaktiviert werden kann, diese Zeit muss man nutzen neue Radwege zu planen, die den Radtourismus aufnehmen können. Die Balkanstrecke ist zweigleisig trassiert und da kann ein dichter Fahrplan gefahren werden ohne an Kreuzungsbahnhöfen auf verspätete Gegenzüge warten zu müssen. Damit haben z.B. dxie Pendler auf der eingleisigen Strecke Köln – Gummersbach große Probleme.

    Es spricht nichts dagegen als Vorlaufbetrieb einer Stadtbahn einen Schnellbus einzuführen. Wenn man aber eine echte Verkehrswende will mit der notwendigen Kapazität geht es nicht ohne die Stadtbahn. Und die Verkehrswende darf nicht duich Radwege an falscher Stelle verhindert werden .
    https://www.waterboelles.de/archives/26196-VRR-will-Schnellbus-Linie-nach-Koeln-planen.html

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