JULE MALISCHKE & DON ROSS // DOPPELKONZERT. Kattwinkelsche, 28.2., 20 Uhr

Abwasserreinigung ist Bestandteil der Daseinsvorsorge

Wupperverband zum Welttoilettentag am 19. November

Gedenktage sollen zum Nachdenken anregen. Warum gibt es einen Welttoilettentag am 19. November? Weil vieles, was wir für uns in der westlichen Welt „normal“ ist, für andere Länder nicht selbstverständlich ist. Zum Beispiel Sanitäranlagen und eine funktionierende Abwasserreinigung nach hohen technischen Standards. Der Wupperverband leistet mit seinen elf Kläranlagen einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge und zum Gewässerschutz der Wupper und ihrer Nebenbäche.

Typhus, Cholera und vieles mehr waren auch in unserer Region früher verbreitet. Ein Baustein, Epidemien dieser Art in den Griff zu bekommen, sind hygienische Einrichtungen der Daseinsvorsorge wie diese.

Doch wie gehen wir mit diesen um? Beispielsweise wird Müll in WCs entsorgt, der dort nicht hineingehört. Dadurch entstehen unnötig Arbeit und Kosten. Viele haben sicher noch die Bilder des eindrucksvollen Fettbergs aus den Londoner Abwasserleitungen vor Augen. Hygieneartikel, Essensreste, Medikamente und Chemikalien gehören nicht in die Toilette

Der Welttoilettentag ist Anlass, um auf ein aktuelles Thema aufmerksam zu machen: Jahr für Jahr gelangt Abfall über die Toilette in das Abwasser, der dort nicht hineingehört. Dadurch entstehen unnötigerweise Arbeit und Kosten. Viele haben sicher noch die Bilder des eindrucksvollen Fettbergs aus den Londoner Abwasserleitungen vor Augen.

Hygieneartikel wie Feuchttücher, Binden, Tampons, Wattestäbchen, Windeln und Kondome verstopfen die Rohre und Pumpen. Feuchttücher und Lappen sowie Haare und Zahnseide führen zu Verzopfungen. Sie gehören in den Restmüll.

Essenreste, besonders kalte Fette, verkleben die Rohre und locken Ratten an. Gekochte Lebensmittel gehören in die Restmülltonne, rohes Obst und Gemüse in den Biomüll.

Wenn Medikamente über die Toilette ins Abwasser gelangen, entsteht ein Cocktail an Substanzen, der in der Kläranlage nicht vollständig entfernt werden kann. Medikamente gehören in den Restmüll und gelangen so in die Müllverbrennung.

Chemikalien wie Säuren, Farben, Lacke, Altöl, Verdünner und ähnliches: Sie belasten das Abwasser, die Kanalisation und letztlich auch unsere Flüsse. Sie gehören in die Schadstoffsammlung.

WC-Steine, Wasserkastenzusätze belasten unnötig das Abwasser. Solche Zusätze sind nicht notwendig. Das WC mit umweltfreundlichem Reiniger sauber machen, das schützt auch vor Gerüchen.

Internetseite des Wupperverbandes zum Thema: Was gehört nicht ins Abwasser?

Kläranlage Dhünn © Wupperverband

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