5G für den Rheinisch-Bergischen Kreis: Vodafone baut Infrastruktur aus

  • Neue 5G Station in Bergisch Gladbach in Betrieb genommen
  • Mittelfristig soll die gesamte Region an das 5G-Netz angebunden werden
  • LTE- und 5G-Ausbau im Kreis: Funklöcher schließen und Netzkapazität erweitern

Düsseldorf | Meilenstein im Infrastruktur-Projekt „5G für den Rheinisch-Bergischen Kreis“: Vodafone hat in Bergisch Gladbach zwei neue 5G-Mobilfunkstationen in Betrieb genommen und versorgt erste Bewohner des Ortes und ihre Gäste mit der neuen Breitbandtechnologie 5G. An fünf weiteren Vodafone-Standorten im Kreis wird die 5G-Technologie bis Mitte 2021 eingebaut. Diese 5G-Bauprojekte werden realisiert in Overath, Kürten, Wermelskirchen, Bergisch Gladbach und Burscheid. Mittelfristiges Ziel ist es, möglichst die gesamte Bevölkerung im Kreis an das 5G-Netz anzubinden – so, wie es bei der Mobilfunkversorgung mit Sprache (GSM=2G) und bei der mobilen Breitbandtechnologie LTE (=4G) bereits heute nahezu der Fall ist.

Um ein flächendeckendes 5G-Netz herzustellen, wird Vodafone zunächst die bereits vorhandene Mobilfunk-Infrastruktur weitgehend mitnutzen und seine 5G-Antennen, wo immer es möglich ist, an den bestehenden Standorten im Kreis in Betrieb nehmen. Die bereits bestehenden 74 Mobilfunkstationen im Kreis werden also nach und nach aufgewertet, indem dort zusätzlich 5G-Technologie installiert wird – zum Beispiel an Masten, Aussichtstürmen, Kirchtürmen sowie auf den Dächern von Rathäusern, Bürogebäuden und Wohnhäusern. Dieses geschieht Station für Station im Laufe der nächsten Jahre.

Die Vorteile von 5G

5G deckt beim mobilen Datenverkehr alle Vorteile der mobilen Breitbandtechnologie LTE ab – das allerdings mit deutlich höherer Geschwindigkeit: Die Kunden können im Internet surfen und mobile Datendienste nutzen. So können sie zum Beispiel HD-Filme schnell downloaden, Videos in HD-Qualität genießen und große Events aus Sport und Kultur im Live-Stream verfolgen. Dabei liefert 5G jedoch höhere Geschwindigkeiten als LTE sowie noch niedrigere Latenzzeiten im Millisekunden-Bereich. Dieses wird perspektivisch Anwendungen wie zum Beispiel selbstfahrende Autos, die miteinander kommunizieren, ermöglichen.

Im Umfeld der 5G-Stationen kann die neue Breitbandtechnologie von jedermann vor Ort genutzt werden – sofern der Kunde ein entsprechendes 5G-Endgerät und einen aktuellen Laufzeitvertrag von Vodafone hat. Dabei stehen verschiedene 5G-Smartphone-Modelle für unterwegs oder auch ein 5G-Router für zuhause zur Verfügung. Über jeden 5G-Router können gleichzeitig mehrere (bis zu 64) Endgeräte – Smartphones, Tablets, Notebooks, Fernseher usw. – mit dem 5G-Breitband-Internet verbunden werden. Damit ist 5G im Umfeld der Stationen bei der Internetversorgung eine Alternative zu langsamen DSL-Leitungen.

Das Potenzial von 5G

5G kann darüber hinaus eine Netzrevolution werden, die für zahlreiche Branchen und Industrien neue Produkte mit sich bringt und unseren Alltag in vielen Bereichen lebenswerter macht. Mit 5G kommen wir perspektivisch in der Echtzeit an. Diese erst macht beispielsweise autonomes Fahren möglich. Denn nur verzögerungsfreie Informationen ermöglichen eine Welt ohne Ampeln, Staus und Verkehrstote. Genauso auch bei der Telemedizin. Mit 5G werden Dienste entstehen, die wir uns jetzt noch nicht ausmalen können – neben Automobilindustrie, Straßenverkehr und Gesundheitswesen auch in Bereichen wie Land- und Forstwirtschaft, Bildung, Maschinenindustrie, Logistik, Schifffahrt und in vielen weiteren Branchen.

Der weitere Mobilfunkausbau im Rheinisch-Bergischen Kreis

Aktuell sind 99,8 Prozent der Bevölkerung im Landkreis an das Vodafone-Mobilfunknetz sowie 97,8 Prozent der Bewohner an das mobile Breitbandnetz LTE angeschlossen. Bis Mitte 2021 wird Vodafone im Kreis noch sechs weitere LTE-Bauprojekte realisieren. Dabei werden wir in Kürten eine neue LTE-Station in Betrieb nehmen, um bestehende LTE-Funklöcher zu beseitigen und die Bevölkerung im Versorgungsgebiet erstmals an das LTE-Netz anzubinden. Zudem werden wir an vier vorhandenen LTE-Stationen in Overath, Wermelskirchen und Bergisch Gladbach (2x) zusätzliche LTE-Antennen anbringen, um die Kapazitäten und Geschwindigkeiten im Einzugsbereich dieser LTE-Stationen zu steigern. Außerdem ist ein LTE-Neubaustandort in Wermelskirchen geplant.

Vodafone Deutschland | Wer wir sind
Vodafone ist einer der führenden Kommunikationskonzerne. Jeder zweite Deutsche ist ein Vodafone-Kunde – ob er surft, telefoniert oder fernsieht; ob er Büro, Bauernhof oder Fabrik mit Vodafone-Technologie vernetzt. Die Düsseldorfer liefern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Digitalisierungspartner der deutschen Wirtschaft zählt Vodafone Start-ups, Mittelständler genau wie DAX-Konzerne zu seinen Kunden. Vodafone ist die #1 im deutschen Mobilfunk: Kein anderes Unternehmen in Deutschland vernetzt über sein Mobilfunknetz mehr Menschen und Maschinen. Kein anderes deutsches Unternehmen bietet im Festnetz mehr Gigabit-Anschlüsse an als die Düsseldorfer. Und kein anderer Konzern hat mehr Fernseh-Kunden im Land. Mit über 57 Millionen Mobilfunk-Karten, fast 11 Millionen Breitband-, 13,5 Millionen Fernseh-Kunden und zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftet Vodafone Deutschland mit seinen rund 16.000 Mitarbeitern einen jährlichen Gesamtumsatz von etwa 12 Milliarden Euro. Als Gigabit-Company treibt Vodafone den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland voran: Heute erreicht Vodafone in seinem bundesweiten Kabel-Glasfasernetz fast 24 Millionen Haushalte, davon über 22 Millionen mit Gigabit-Geschwindigkeit. Bis 2022 wird Vodafone zwei Drittel aller Deutschen mit Gigabit-Anschlüssen versorgen. Mit seinem 4G-Netz erreicht Vodafone mehr als 98% aller Haushalte in Deutschland. Vodafones Maschinennetz (Narrowband IoT) für Industrie und Wirtschaft funkt auf fast 97% der deutschen Fläche. Seit Mitte 2019 betreibt Vodafone auch das erste 5G-Netz in Deutschland und erreicht damit rund 16 Millionen Menschen. 2021 wird Vodafone 5G für 30 Millionen Menschen ausbauen. Vodafone Deutschland ist mit einem Anteil von rund 30% am Gesamtumsatz die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Vodafone hat weltweit über 300 Millionen Mobilfunk-Kunden, mehr als 27 Millionen Festnetz-Kunden, über 22 Millionen TV-Kunden und verbindet mehr als 118 Millionen Geräte mit dem Internet der Dinge. Vodafone vernetzt Menschen und Maschinen weltweit. Und schafft damit eine bessere Zukunft für alle. Denn: Technologie ebnet den Weg für ein digitales Morgen. Dafür arbeitet Vodafone daran, sein Geschäft nachhaltig zu betreiben und die Umwelt zu schützen. Vodafone nutzt Grünstrom, elektrisiert seine Fahrzeugflotte, setzt auf eine grüne Lieferkette und stellt sicher, dass 100% seiner Netztechnik wiederverwendet, weiterverkauft oder recycelt wird. Diversität ist in der Unternehmenskultur von Vodafone fest verankert und wird durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Dazu zählen Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ebenso wie Netzwerke für Frauen, Väter oder LGBT’s bis hin zu Diversitäts-Schulungen für Führungskräfte. Vodafone respektiert und wertschätzt alle Menschen: unabhängig von ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Glauben, Kultur oder Religion.

Kommentare (4) Schreibe einen Kommentar

    • Carsten
    • 22.02.21, 16:06 Uhr

    Bei all dem Werbetext wurde vergessen zu erwähnen, dass es sich hierbei um einen Menschen/Tier und Natur-Versuch handelt in noch nicht absehbarem Ausmaß!

    Wenn Vodafone meint die bestehenden Antennen zusätzlich noch aufzurüsten, werden sie mit Sicherheit über den Grenzwert liegen!

    Fernen muss der Grenzwert für 5G angehoben werden! Und in der BRD haben wir schon einen der höchsten Grenzwert.

    Bedenken wegen Strahlung
    5G-Versuche in Genf und Brüssel gestoppt
    https://www.t-online.de/digital/smartphone/id_85555326/5g-netz-versuche-in-genf-und-bruessel-wegen-strahlung-gestoppt.html

    Warum wird in Brüssel und Genf kein 5G installiert?
    „Die Brüsseler sind keine Versuchskaninchen, deren Gesundheit ich für den Profit verkaufen kann“, hatte Fremault gesagt.
    https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article198625757/Bruessel-verweigert-sich-dem-5G-Netzausbau.html

    Ich erwarte erstmal von der Regierung, dass sie die Unbedenklichkeit von 5G vor der Installation beweist! Dies ist bisher nicht geschehen!

    Unglaublich diese Aussage:

    “Dr. Gunde Ziegelberger räumt gegenüber dem rbb-Magazin Super.Markt ein, dass man die Risiken von 5G zwar erforschen müsse aber erst nach dem Ausbau: Wie sich der neue Antennentyp auf die Exposition der Bevölkerung auswirkt, das werden wir auch in Forschungsvorhaben begleiten und beobachten. ”

    https://www.welt.de/wirtschaft/article190497439/5G-Auktion-Wissenschaftler-warnen-vor-hoher-Strahlenbelastung.html

    Mobilfunktest in Berlin: hohe Frequenzen, hohes Risiko?
    https://mediathek.rbb-online.de/tv/SUPER-MARKT/Mobilfunktest-in-Berlin-hohe-Frequenzen/rbb-Fernsehen/Video?bcastId=42596636&documentId=61251182

    Der Berliner Professor Franz Adlkofer fordert gegenüber dem Sender rbb, das Experiment in Berlin sofort zu beenden. Was Industrie und Politik sich gegenwärtig mit der Einführung von 5G erlauben, ist Hasardieren in höchstem Maße und absolut verantwortungslos.

    Der Biochemiker und Mediziner forschte bereits 2004 im Auftrag der EU und kam zum Ergebnis: Die Mobilfunkstrahlung ist mit hoher Wahrscheinlichkeit gesundheitsschädlich. Sie verursacht nicht nur Krebs, sondern hat viele, viele andere Wirkungen darüber hinaus.
    Einen ähnlichen Ton schlugen jüngst 180 Wissenschaftler aus 36 Ländern an. Sie forderten in einem offenen Brief, den Berliner Testlauf wegen möglicher Gesundheitsrisiken zu stoppen. In dem Brief heißt es etwa: 5G wird die Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern im Hochfrequenzbereich (HF-EMF) stark erhöhen, indem es zu GSM, UMTS, LTE, WLAN, usw. hinzukommt, die bereits für die Telekommunikation genutzt werden. Es ist erwiesen, dass HF-EMF für Menschen und die Umwelt schädlich sind. Die Wissenschaftler fordern, den Ausbau so lange aufzuschieben, bis die Technologie überprüft sei und sichere Grenzwerte etabliert werden könnten.

    Öffentliche Brief an Scheurer:
    Ärzte aus Deutschland fordern Ausbaustopp
    https://www.diagnose-funk.org/download.php?field=filename&id=759&class=NewsDownload

    Und ganz aktuell dieser Bericht:
    Strahlungsrichtlinien für Mobiltelefone „stark beeinflusst“ von Mobilfunklobby und Militär

    https://klaus-buchner.eu/wp-content/uploads/2020/06/ICNIRP-report-FINAL-JUNE-2020.pdf

    “Eine Untersuchung im Auftrag der Abgeordneten des Europäischen Parlaments Michèle Rivasi (Europe Écologie) und Klaus Buchner (Ökologisch-Demokratische Partei) kommt zu dem Schluss:

    „ICNIRP ist eine parteiische, wissenschaftlich einseitig ausgerichtete Organisation, die viele direkte Verbindungen zur Telekommunikationsindustrie hat.“

    Der Bericht untersuchte die Arbeit der ICNIRP sowie der 45 Mitglieder der Kommission und der wissenschaftlichen Expertengruppe. Ziel war es, festzustellen, ob die Kommission „völlig unabhängig funktioniert und ob […] sich ihre Mitglieder in Situationen von Interessenkonflikten befinden.“
    bgleich immer mehr wissenschaftliche Publikationen bezüglich Gefährlichkeit und gesundheitsschädlichen Auswirkungen elektromagnetischer Felder erscheinen, wird dies in der öffentlichen Diskussion um die Einführung von 5G weitgehend ignoriert, so die Autoren.
    Seit fast drei Jahrzehnten spiele die ICNIRP eine führende Rolle in der wissenschaftlichen Debatte. In ihrer Rolle liefert sie Ratschläge und Richtlinien, die von den Regierungen in aller Welt weitgehend befolgt werden (Teilchenphysikerin glaubt das 5G eine Direkt-Energiewaffe ist (Video)).

    Auf der Grundlage der Ergebnisse des Berichts sind die beiden Abgeordneten der Meinung,

    „dass wir uns für eine wirklich unabhängige wissenschaftliche Beratung nicht auf die ICNIRP verlassen können“.
    Weiter heißt es: Eine unabhängigere, europäische wissenschaftliche Bewertung in diesem Bereich sei dringend erforderlich und voll und ganz gerechtfertigt.

    Die Zusammensetzung der Kommission sei jedoch sehr einseitig: „Die Mitglieder teilen in Sicherheitsfragen alle die gleiche Position: nichtionisierende Strahlung stellt nur auf thermischer Ebene eine Gesundheitsgefahr dar.“ Prominente ICNIRP-Mitglieder prangern immer wieder die Ergebnisse unabhängiger Studien an. Unter anderem zeigte das U.S. National Toxicology Program (NTP), dass Ratten und Mäuse an Krebs erkrankten, wenn sie telefonischer Strahlung ausgesetzt waren.

    „Ein sehr geschlossener Kreis von gleichgesinnten und selbsternannten Wissenschaftlern“ hat die Kommission in einen nachsichtigen Wissenschaftsclub verwandelt. Ein Mangel an medizinischer, biologischer Expertise sowie einem Mangel an wissenschaftlicher Expertise in spezifischen Risikobewertungen, könne dabei zu einem „Tunnelblick“ führen.
    Mehrere ICNIRP-Mitglieder sind oder waren Mitglied des Internationalen Komitees für elektromagnetische Sicherheit (ICES), erklären Rivasi und Buchner. Diese Organisation umfasst viele Personen aus dem Telekommunikations- und Energiesektor und dem Militär und ist aktiv am Entscheidungsprozess beteiligt.

    Aus Dokumenten der ICES-Jahrestagung 2017 geht zudem hervor, dass „die WHO [nach einer Zusammenkunft mit einem ehemaligen Motorola-Mitarbeiter] zugestimmt hat, die internationale Harmonisierung der [Strahlungsgrenzwerte] zu fördern, insbesondere zwischen ICNIRP und ICES“.

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    • Carsten
    • 22.02.21, 16:16 Uhr

    5G wird vor allem zur nächsten Kontrollstufe der Menschen genutzt werden, neben KI.
    Der normale Handynutzer wird kaum Profit davon haben.

    Im Übrigen ist 6G schon in den Startlöchern, diese Technik kann sogar Hologramme erzeugen, schöne neue Welt?!

    Antworten

    • Carsten
    • 22.02.21, 16:57 Uhr

    Ich dachte ehrlich dies wäre eine kritisches und hinterfragendes Forum, scheinbar hab ich mich wohl getäuscht.
    Kritik zu Copy & Paste Beiträgen – Werbebeiträgen scheint unerwünscht zu sein.

    Herr Horn, schonmal bei Vodafone Kunde gewesen und die Hotline in Anspruch genommen?
    Viel Spaß bei der Hilfe nach einer Lösung!

    Antworten

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