Wermelskirchen | “Wir sind das erste mal hier, aber da lohnt sich der Weg! So etwas gibt es in Wermelskirchen? Das wäre ein Grund gewesen, nicht von hier wegzuziehen!” So begeistert äußerte sich ein Ehepaar, das nunmehr in Halle in Westfalen wohnt, am vergangenen Sonntag nach dem Konzert von Adjiri Odametey und seiner Band im Haus Eifgen. Die ghanaischen Musiker lockten mit ihrer einzigartigen Musik mehr als 80 Zuschauer in der Kulturhaus.

Das Experiment – und Wagnis – mit einem Konzert, das sich den hier gängigen Rubrizierungen entzieht, hat sich gelohnt. Traditionelle afrikanische Musik mit Trommeln, Schlagzeug und Percussioninstrumenten findet auch im Bergischen Land Freunde und Liebhaber. Im Wermelskirchener General-Anzeiger hieße es über den aus Ghana stammenden Musiker Adjiri Odametey: „Als er auf Englisch die Geschichten zu erklären begann, bekam der Zuhörer Gewissheit: Hier traf jahrtausendalte Geschichte auf musikalisches Gespür.“
Auch dieses Konzert bestätigt, daß die Existenz und Aktivitäten der hiesigen Kulturinitiative um Michael Dierks und Michael Regenbrecht und das Haus Eifgen als unabhängige und selbstverwaltete Spielstätte, als Kultur- und Vereinshaus, unbedingt dauerhaft gesichert werden müssen. Aus diesem Grund findet am kommenden Samstag ab 17 Uhr im Haus Eifgen die erste öffentliche Informationsveranstaltung zur Gründung einer Genossenschaft statt, mit der das Haus Eifgen erworben und betrieben werden soll.