Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, bittet morgen an der Nordbahntrasse zwischen der Skatehalle „Wicked Woods“ und der Wichernkapelle zu Tisch und erwartet am Tag der offenen Gesellschaft ab 11 Uhr Gäste aus der Nachbarschaft, aus anderen Stadtteilen und Passanten, die auf einer Radtour über Wuppertals berühmtem Radschnellweg einen Halt einlegen

Diego Faßnacht (CDU) maßlos enttäuscht

Rheinisch-Bergischer Kreis | Diego Faßnacht (27), CDU-Abgeordneter im Kreistag des Rheinisch-Bergischen Kreises, sieht sich durch die Wahl der neuen Parteispitze um die Werte seiner Partei betrogen, wie Deutschlandfunk Nova berichtet. Nach Faßnacht zeige das Wahlergebnis von Hamburg, „wie fern die Delegierten von der Parteibasis sind“.

Geschockt sei er über die Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauer zur neuen Vorsitzenden der CDU. “Tatsächlich hätten 90 Prozent gegen sie stimmen müssen – nach all dem, was der Seele der CDU angetan wurde“, schrieb er auf Facebook. Mit dieser Wahl sei eine grundlegende Entscheidung getroffen worden, was den Kurs der Partei angeht: Kein Wandel nach der Ära Merkel.

Faßnacht hat auf Friedrich Merz gesetzt, der „der CDU ihre Seele wieder zurückgibt“. Er sei in die CDU eingetreten sei, weil er einen Staat haben wollte, der die innere Sicherheit schützt, eine geordnete Migration durchsetzt, wirtschaftlich eine vernünftige Politik macht und Steuern senkt. In den vergangenen zehn Jahren seien aber Entscheidungen getroffen worden, die seinem eigenen CDU-Bild widersprochen hätten.

“Dass die Delegierten komplett anders entschieden haben, zeigt eigentlich, wie fern die Delegierten von der Parteibasis sind”, so der Kreistagsabgeordnete.

Faßnacht akzeptiere zwar die Entscheidung des Parteitages, wisse aber noch nicht, ob er diese Beschlussfassung wirklich mittragen könne. “Momentan sehe ich keine andere Partei, wo ich sofort Mitglied werden könnte. Denn sonst hätte ich es wahrscheinlich schon gemacht.”

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