Die Gemeinde Nümbrecht will eine NRW-weite Gesetzesänderung in Sachen Straßenbau erreichen. Der Zahlungsmodus für Anliegerbeiträge soll geändert werden.

Robert Nippoldt und das Trio Größenwahn · Ein rätselhafter Schimmer

Freitag 12.01.2018 | Kattwinkelsche Fabrik | Einlass 19 Uhr | Beginn 20 Uhr

Kunst trifft Musik. Mit Live-Zeichnungen, Gassenhauern und Chansons von Marlene Dietrich, Friedrich Hollaender, der Dreigroschenoper bis hin zu den Comedian Harmonists nehmen Robert Nippoldt (Live-Zeichnung) und das Trio Größenwahn die Zuhörer mit auf eine bild- und tongewaltige Zeitreise in das Berlin der 1920er Jahre….

Eine lockende Stimme, ein flotter Bass, ein swingendes Klavier. Das ist Musik, zu der die Füße tanzen wollen – und auch die Pinsel! Die Pinsel werden virtuos geführt von Robert Nippoldt und sind nicht die einzigen Zeichenwerkzeuge, die in diesem besonderen Zusammenspiel von Musik und Kunst ihren Auftritt haben. Mit Kreide, Bleistift und Tusche wird in wenigen Augenblicken das Berliner Stadtschloss wieder aufgebaut und die Gedächtniskirche bekommt ihr Dach zurück. Dank Kamera und Groß-Projektion sind die Zuschauer ganz nah dran. Es ist das Lebensgefühl einer besonderen Stadt zwischen den Weltkriegen, dem sich die vier stilecht gekleideten Künstler an diesem Abend verschreiben.

Die bei der Schau an die Wand projizierten Zeichnungen sind dabei nur ein Teil des vielfältigen Programms: In einer Symbiose von Musik, Schauspiel und Bild entstehen eindrucksvolle und charismatische Scherenschnitt-Inszenierungen. Der Zuschauer flaniert wachen Auges durch das lebendige Berlin der 20er-Jahre – begleitet und belebt wird dieser Spaziergang durch die Musiker des Trios Größenwahn, die mit viel Humor den Klassikern der damaligen Zeit Leben einhauchen. So empfängt den Zuschauer ein Berlin voller Charme und Schimmer mit offenen Armen.

Der Zeichner und Buchkünstler Robert Nippoldt aus Münster wurde bekannt durch seine vielfach ausgezeichnete Buchtrilogie „Gangster“, „Jazz“ und „Hollywood“ über das Amerika der 1920er und 30er Jahre sowie durch seine Zeichnungen für den New Yorker und das Time Magazine.

Lotta Stein (Gesang), Christian Manchen (Piano) und Christoph Kopp (Kontrabass) sind seit Jahren erfolgreich mit verschiedenen Formationen in der Musik-Szene aktiv. Als Trio Größenwahn tragen sie die Klassiker der 1920er und 30er Jahren mit ebenso virtuosen wie einfühlsamen Interpretationen in die heutige Zeit.

ROBERT NIPPOLDT
(Live-Zeichnungen, Scherenschnitte, Animationen, Pinselperformance, grafisches Klimbim)
Der Zeichner und Buchkünstler wurde bekannt durch seine vielfach ausgezeichnete Buchtrilogie „Gangster“, „Jazz“ und „Hollywood“ über das Amerika der 20er und 30er Jahre, sowie durch seine Zeichnungen für den New Yorker und das Time Magazine. Momentan arbeitet er an einem Buch über die Nacht im Berlin der Zwanziger.
Lieblingsfilm: City Lights (1931) von Charlie Chaplin
Was er gar nicht mag: Gurken und Wespen im Hals
Dunkles Geheimnis: Macht zwar selber Bücher, liest aber nie

TRIO GRÖSSENWAHN
(Gesang, Piano, Kontrabass)
Lotta Stein (Gesang), Christian Manchen (Piano) und Christoph Kopp (Kontrabass) sind seit Jahren erfolgreich mit verschiedensten Formationen in der Musik-Szene aktiv. Als Trio Größenwahn widmen sie sich ganz den 2oer und 30er Jahren. So virtuos wie respektvoll tragen sie die Klassiker von damals mit ihren schmissigen Interpretationen in die heutige Zeit.

CHRISTIAN MANCHEN
(Klavier, Akkordeon, Snaredrum, Gesang)
Nach ersten Versuchen auf Klangstäben entdeckte Christian schnell sein Faible für die Musik. Weniger für die Arbeit am Mikrofon eines bekannten Kindermusikproduzenten im Alter von 9 Jahren, als für hilfloses pubertäres Rumgehaue auf den Tasten in einer Band, die es nie schaffte, einen Song zuende zu spielen … dafür stimmte das Merchandising mit selbstgebatikten Band-T-Shirts. Während seines Musikstudiums entbrannte schließlich seine Liebe zum Jazz.
Leibspeise: Pulpo Gallego
Lieblingsalbum: “Spirit of the Moment” – Joshua Redman Quartet
Schwäche: lässt sich bis heute zu jedem Auftritt von seinen Kollegen die Hosenträger mitbringen

LOTTA STEIN
(Gesang, Schreibmaschine)
Ihren ersten öffentlichen Auftritt hatte sie im Alter von vier Jahren als Schaf in der Weihnachtsgeschichte in der Lüneburger Klosterkirche von St. Bartholomäi. Inzwischen bewegt sie sich souverain auf großen Bühnen und verzaubert ihr Publikum in verschiedenen Formationen mit Jazz, Swing, Chansons und Popmusik.
Heldin der Jugend: Ella Fitzgerald
Was sie einmal werden wollte: Synchronsprecherin für Sesamstraßenmonster
Wofür ihr die Kollegen dankbar sind: sorgt mit fröhlicher Autorität für Disziplin und Ordnung in diesem chaotischen Haufen

CHRISTOPH KOPP
(Kontrabass, Snaredrum, Gesang)
Christoph wollte eigentlich Bäcker werden. Seine Liebe zu Stromgitarren und schneller lauter Musik durchkreuzten seine Pläne. Wenig später dann Erweckungserlebnisse durch eine Handvoll Jazzplatten. Um seinen ersten Kontrabass finanzieren zu können, baute er auf seinem Balkon Kartoffeln an, um nicht zu verhungern. Die damalige Investition hat sich gelohnt: Mit seinem Kontrabass bereist er heute die Länder dieser Welt. Praktischerweise dient die Tasche seines Basses dabei gelegentlich auch als Hotelzimmer.
Held der Kindheit: sein großer Bruder oder Elvis
Held der Jugend: sein kleiner Bruder oder Elvis
Lieblingslied: Keine Airbags für die CSU

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