2015 starben in NRW vier Prozent weniger Menschen infolge von Lungen- und Bronchialkrebs als ein Jahr zuvor

2015 starben in Nordrhein-Westfalen 11 503 Personen an Lungen- und Bronchialkrebs; das waren vier Prozent weniger als ein Jahr zuvor (2014: 11 977). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anlässlich des heutigen Weltnichtrauchertages (31. Mai 2017) mitteilt, war diese Todesursache mit einem Anteil von 5,6 Prozent an allen Sterbefällen nach der Herzinsuffizienz (7,0 Prozent) und der chronischen ischämischen Herzkrankheit (6,2 Prozent) die dritthäufigste Todesursache im Land. Das durchschnittliche Lebensalter der an Lungen- und Bronchialkrebs Verstorbenen war mit 71 Jahren um sieben Jahre niedriger als das Durchschnittsalter aller Verstorbenen.

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Wie die Grafik zeigt, entwickelten sich die Anteile der Personen, die infolge von Lungen- und Bronchialkrebs starben, an allen Verstorbenen bei Männern und Frauen in den letzten 15 Jahren unterschiedlich: Während der Anteil bei den Männern von 8,9 Prozent im Jahr 2000 auf 7,2 Prozent im Jahr 2015 zurückging, war bei den Frauen ein Anstieg von 2,7 auf 4,1 Prozent zu verzeichnen.

Laut dem Deutschen Krebsforschungszentrum ist der Konsum von Tabakwaren der bedeutendste Risikofaktor für Krebserkrankungen. In welchem Maße sich dieser Faktor auf die Anzahl der Sterbefälle auswirkt, lässt sich anhand des der amtlichen Statistik vorliegenden Datenmaterials nicht beziffern.

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