Immer wieder wurde diskutiert, Monate lang, im Beirat für Menschen mit Behinderung (BMB) sowie im Sozialausschuß. Über den Antrag der WNK, die Zusammensetzung und das Wahlverfahren für den BMB zu ändern.
In der letzten Sitzung des Sozialausschusses wurde dann Beratungsbedarf seitens der CDU angemeldet, um zu verhindern, daß der Ausschuß dem Rat für seine Beratung ein einhelliges Votum gegen den WNK-Antrag mitgibt. Denn sowohl der Sozialausschuß wie auch der Beirat für Menschen mit Behinderung hatten sich bereits mehrfach und einstimmig gegen das Anliegen der WNK ausgesprochen.
Und gestern dann das Überraschungsei der WNK. Man habe, so Henning Rehse in der Stadtratssitzung, den Landschaftsverband Rheinland gebeten, daß dieser sich für eine einheitliche Regelung in ganz NRW für Zusammensetzung und Wahlverfahren für kommunale Behindertenbeiräte einsetzen solle. Und deshalb zog die WNK ihre Anträge zum Thema Behindertenbeirat zurück. Der Behindertenbeirat wird mithin nach der vorliegenden Satzung gewählt. Keine Urwahl von Behinderten selbst. Und die Wahl wird, wie die Verwaltung zwischenzeitlich mitteilte, am 17. Januar des kommenden Jahres stattfinden.
Und das mit dem Landschaftsverband, das ist der WNK erst am vergangenen Donnerstag eingefallen? Was war das nun? Der Sturm im Kölschglas? Die Unvollendete der WNK? Viel Lärm um Nichts. Das ist der Titel einer Komödie von William Shakespeare um Intrigen.