Die Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 16.077 Neuinfektionen gemeldet. Das sind 3695 Fälle mehr als am vergangenen Dienstag. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 85,6 von 80,4 am Vortag. Vor einer Woche lag der Wert noch bei 67,0. Im Zusammenhang mit dem Virus sind 67 weitere Menschen gestorben. Die Zahl der Neuinfektionen bleibt mit 16.077 zwar leicht unter dem Niveau des Vortags (17.015 Fälle), liegt aber um rund 30 Prozent über dem Niveau von Donnerstag vergangener Woche. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 85,6. In den letzten Tagen macht sie einen deutlichen Sprung nach oben. Vor einer Woche liegt der Inzidenzwert noch bei 67. Die Kliniken in Deutschland sorgen sich aufgrund des aktuellen Personalmangels besonders angesichts der steigenden Inzidenzwerte. Die Ansteckungsrate (Sieben-Tage-R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 1,07 angegeben (Vortag: 1,0).Laut DIVI-Register werden in Deutschland derzeit 1482 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 816 davon werden beatmet. Rund 3585 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.
Der deutliche Tageszuwachs bei den täglichen Neuinfektionen schlägt sich auch in den Sieben-Tage-Inzidenzwerten der Bundesländer nieder. In 15 der 16 Länder ist der Wert gestiegen. 4 liegen über einem Wert von 100 (Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen und Thüringen). Mit Berlin (95,7) steht ein fünftes Bundesland kurz davor, die 100er Marke zu überschreiten. Mit Schleswig-Holstein liegt nur ein Land unter der alten 50er Obergrenze aus dem Mai 2020. Nur im Saarland ist die Inzidenz gesunken. Dabei treiben nicht alle Bundesländer die aktuelle Entwicklung. So geht die Sieben-Tage-Inzidenz im Saarland, in Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Baden-Württemberg aktuell zurück. In Thüringen, Bayern, Sachsen und Berlin steigt sie dafür deutlich an. In der Bundeshauptstadt steigt der Wert allein um fast 13 (von 95,7 auf 108,6) gegenüber dem Vortag. Der Kreis mit der niedrigsten Sieben-Tage-Inzidenz ist aktuell die Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns, Schwerin, mit 9,4. Mit Ausnahme des Donnersbergkreises in Rheinland-Pfalz liegen alle Kreise der Top 10 der niedrigsten Inzidenz in Norddeutschland, sechs der zehn Kreise allein in Niedersachsen. Einen besonderen Pandemie-Schwerpunkt bilden aktuell Thüringen und Bayern.
In der Corona-Pandemie stößt die Arbeit des Robert-Koch-Instituts in Ostdeutschland offensichtlich auf größeres Misstrauen als im Westen. In einer repräsentativen Yougov-Umfrage unter gut 3700 Berufstätigen erhält das RKI von den ostdeutschen Befragten im Schnitt die Note 3,3, im Westen dagegen 2,9. Gefragt wurde im Juni und Juli, die möglichen Gründe für RKI-Skepsis waren kein Thema der Umfrage. Ob es einen Zusammenhang mit der Stärke der rechtspopulistischen AfD im Osten gibt, die gegen die Corona-Politik der Bundesregierung Front machte, ist unter Politikern und Fachleuten umstritten. Auftraggeber der Umfrage war der Versicherer HDI. Nach einem positiven Corona-Schnelltest bei einem Freie-Wähler-Landtagsabgeordneten haben sich mehrere Parlamentarier und Fraktionsmitarbeiter in freiwillige Selbstisolation begeben.Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger sagte, obgleich er in der fraglichen Fraktionssitzung am Dienstag keinen näheren Kontakt zu dem betroffenen Kollegen gehabt habe, wolle er “sicherheitshalber” alle öffentlichen Termine der kommenden Tage absagen. Der Freie-Wähler-Parteichef lasse sich weiterhin täglich testen, teilte sein Ministerium mit. Aiwanger ist bislang nicht gegen Corona geimpft. In einem Schlacht- und Zerlegebetrieb im Landkreis Cloppenburg hat es erneut einen größeren Corona-Ausbruch gegeben. Wie der niedersächsische Landkreis mitteilte, wurde in dem Betrieb seit dem 4. Oktober bei insgesamt 65 Menschen aus der Region eine Corona-Infektion nachgewiesen. Die Betroffenen seien sofort nach Bekanntgabe des Testergebnisses unter häusliche Quarantäne gestellt worden. Allein am heutigen Mittwoch wurden aus dem Betrieb 13 neue Fälle gemeldet. In einem weiteren Schlacht- und Zerlegebetrieb in Essen wurden fünf Neuinfektionen festgestellt. Fast alle Patienten auf der Palliativstation der Schweriner Helios-Kliniken sind positiv auf das Coronavirus getestet worden.Bei neun von zehn Patienten sei in den vergangenen Tagen eine Infektion nachgewiesen worden, sagte ein Sprecher des Krankenhauses. Den Angaben zufolge sind außerdem neun Mitarbeiter der Station positiv getestet. Bei einem weiteren Patienten, der bereits vergangene Woche wieder nach Hause zurückgekehrt war, sei inzwischen ebenfalls eine Ansteckung nachgewiesen worden. Mitarbeiter auf Stationen mit Corona-Patienten würden grundsätzlich zweimal wöchentlich auf das Coronavirus getestet. Alle anderen Mitarbeiter hätten zwar die Möglichkeit dazu, seien aber nicht verpflichtet. Das habe bis zu den Corona-Nachweisen auch auf die Palliativstation zugetroffen, sagte der Sprecher. Man vermute, dass eine ungeimpfte Mitarbeiterin das Virus eingeschleppt habe. Der Impfstatus bei Mitarbeitern des Krankenhauses mit Patientenkontakt liege bei mindestens 70 Prozent. Das ergebe sich aus den selbst im Haus durchgeführten Impfungen. Seit Sonntag seien zwei Patienten der Palliativstation mit einer Corona-Infektion gestorben. Es handele sich bei den Patienten aber um unheilbar kranke Menschen, so dass Corona sehr wahrscheinlich nicht die Ursache gewesen sei. In einer Pflegeeinrichtung in Bad Doberan in Mecklenburg-Vorpommern hat es einen Corona-Ausbruch gegeben. Dort sind in den vergangenen zwei Wochen 6 Bewohner im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. Von den 83 Bewohnern sind 66 positiv auf das Virus getestet, von den etwa 60 Pflegekräften 35, wie die Geschäftsführerin des Seniorenzentrums, Jolanta Armbrecht, sagte. Bei den Bewohnern liege die Impfquote bei 94 und bei den Mitarbeitern bei etwa 70 Prozent. Nach dem Corona-Ausbruch in einem Senioren- und Pflegeheim in Norderstedt (Kreis Segeberg) ist ein 95 Jahre alter infizierter Bewohner gestorben. Ein weiterer sei in eine Klinik gebracht worden, sagte eine Sprecherin der Kreisverwaltung. Die Behörde hatte am Montag über den Ausbruch in der Einrichtung informiert. Von den insgesamt 76 Bewohnerinnen und Bewohnern sind derzeit demnach 60 infiziert – die meisten ohne oder nur mit leichten Symptomen. Von den rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Heims sind den Angaben nach mittlerweile 19 nachweislich mit dem Erreger infiziert. Von diesen seien einige nicht geimpft. Nach dem Corona-Ausbruch im Berliner Techno-Club Berghain sieht die Clubcommission keinen Grund zur größeren Sorge. Dass nach Behördenangaben 19 Infektionen bekannt wurden und 2500 Menschen kontaktiert wurden, wertet Verbandssprecher Lutz Leichsenring als Zeichen dafür, dass die Alarmierung funktioniere. “Wir glauben, dass es zur Normalität gehört. Es ist ein Risiko, mit dem wir jetzt leben”, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Wenn es nicht um Infektionen, sondern um schwere Verläufe ginge, würde er anders klingen, so Leichsenring weiter. Jeder habe die Möglichkeit, sich durch eine Impfung vor einem schweren Verlauf zu schützen. Es gehe um selbstbestimmtes Handeln.
Nach einer Funktionserweiterung der Luca-App nutzen etliche Gesundheitsämter das System, um Nutzer auf ein erhöhtes Corona-Infektionsrisiko hinzuweisen. In den vergangenen 14 Tagen seien über 51.000 Risiko- und Warnmeldungen ausgespielt worden, teilte das Unternehmen mit. Die Gesundheitsämter können bei der Kontaktaufnahme zwischen zwei Abstufungen wählen. Zum einen können die Nutzer über ein allgemeines Infektionsrisiko informiert werden. Sollten sich an einem mit der Luca-App erfassten Ort mehrere Personen aufgehalten haben, die später positiv getestet wurden, können die Gesundheitsämter auch eine gezielte Infektionswarnung aussprechen und die gefährdeten Personen auf Testzentren in der Umgebung hinweisen. Diese Empfehlung hätten in dem Zeitraum knapp 16.000 Menschen erhalten.
Der große Corona-Impfeffekt direkt nach dem Auslaufen der kostenfreien Bürgertests bleibt offenbar aus. In NRW verzeichnet das Landesgesundheitsministerium nach Informationen der “Rheinischen Post” am 11. Oktober zwar eine Verdopplung gegenüber dem Montag der Vorwoche auf 14.485 Erstimpfungen. Allerdings nahm die Impfbereitschaft im Laufe der Woche wieder ab. Am Ende blieb in der ersten Woche nach dem Start der Bezahl-Tests die durchschnittliche, tägliche Impfbereitschaft bei 10.637 – ein geringes Plus von gut zwei Prozent gegenüber der Vorwoche. Ein Grund könnte sein, dass der Effekt schon im Sommer stattgefunden hat, als erstmals das Vorhaben der Bundesregierung öffentlich gemacht wurde. Im Zeitraum von 9. bis zum 29. August hatten sich am Tag durchschnittlich zwischen 30.000 und 50.000 Menschen ihre erste Dosis verabreichen lassen. Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (STIKO), Thomas Mertens, sieht „keine wirklichen Fehler“ bei den Entscheidungen, die das Gremium im Zuge der Corona-Pandemie getroffen hat.“Ich sage jetzt mal provokativ: Alle die Entscheidungen, die wir als STIKO getroffen haben, würde ich heute wieder so fällen”, sagte Mertens beim Bodensee Business Forum der “Schwäbischen Zeitung” in Friedrichshafen. Sobald genügend wissenschaftliche Daten vorgelegen hätten, habe das Gremium abwägende Entscheidungen getroffen, so der Virologe. Die Impfkommission war in den vergangenen Monaten vor allem in Bezug auf ihre anfängliche Zurückhaltung bei der Empfehlung von Corona-Impfungen für Kinder und Jugendliche kritisiert worden. Die tägliche Impfleistung steigt im Wochenverlauf wieder an, bleibt aber bisher unter dem Niveau der Vorwoche. Im Lauf des gestrigen Tages wurden laut RKI bundesweit insgesamt 167.788 Impfdosen verabreicht, davon entfielen rund 42.000 auf Erstimpfungen und rund 55.000 auf Auffrischungsimpfungen. Die einfache Impfquote bewegt sich dadurch optisch gar nicht: Der Zuwachs spielt sich unterhalb der Rundungsschwelle ab. 68,9 Prozent der Einwohner Deutschlands sind mindestens einmal geimpft. Die Impfquote der komplett Geimpften steigt von 65,8 auf 65,9 Prozent. Erst 1,6 Prozent der Bevölkerung haben eine Auffrischungsimpfung erhalten. Die Pandemie wird sich in den nächsten Monaten in den Alten- und Pflegeheimen entscheiden, prognostiziert Virologe Hendrik Streeck. Das Ende der pandemischen Lage “bedeutet nicht, dass die Pandemie zu Ende ist”. Nach dem Start des EU-Zulassungsverfahrens für einen Corona-Impfstoff für Kinder ab fünf Jahren haben Kinder- und Jugendärzte die Politik vor Impfdruck auf Familien gewarnt. Er gehe zwar davon aus, dass das Vakzin von Biontech/Pfizer bald zugelassen werde, sagte der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Thomas Fischbach, der “Neuen Osnabrücker Zeitung”. “Wir als Verband raten aber dringend, anschließend die Empfehlung der Ständigen Impfkommission abzuwarten.” Er bezeichnete es als “übergriffig und kontraproduktiv”, dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und andere Politiker im Sommer Impfungen von Kindern ab zwölf Jahren eingefordert hatten, bevor Mediziner und Wissenschaftler dazu rieten. Der Bundesverband der kommunalen Senioren- und Behinderteneinrichtungen (BKSB) fordert eine Corona-Impfpflicht für Menschen in Senioren- und Pflegeheimen.Bewohnerinnen und Bewohner sollten “nur bei Impfschutz aufgenommen und Besuchende nur bei Impfschutz zugelassen werden”, sagte der BKSB-Vorsitzende Alexander Schraml den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. Ausnahmen sollte es demnach nur für Menschen geben, bei denen es medizinische Bedenken gegen eine Impfung gibt. Bei wiederholten Verstößen gegen coronabedingte Regelungen müsse auch “ein Hausverbot für Besucherinnen und Besucher zulässig sein”, sagte Schrami.
Mit vorgetäuschten Corona-Tests sollen Betrüger in Berlin knapp 3,2 Millionen Euro ergaunert haben. Bei den Beschuldigten rückten daher Ermittler zu Hausdurchsuchungen an, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt erklärten. Zugleich wurden bei den Verdächtigen im Rahmen eines sogenannten Vermögensarrests erhebliche Werte beschlagnahmt, darunter befanden sich mehrere Grundstücke. Nach Angaben der Ermittler sollen die Betrüger im Mai und Juni Schnelltests bei der Kassenärztlichen Vereinigung von Berlin abgerechnet haben, die gar nicht oder zumindest nicht im angegebenen Umfang stattfanden. Die Durchsuchungen fanden demnach an mehreren Stellen im Berliner Stadtgebiet sowie in Schwarzenberg in Sachsen und in Dessau in Sachsen-Anhalt statt. Dabei wurden Geschäftsunterlagen beschlagnahmt, die nun ausgewertet werden. Hauptbeschuldigter ist demnach der Geschäftsführer einer Firma, der insbesondere im Berliner Stadtteil Wedding Corona-Testzentren betrieb. Darüber hinaus gibt es mehrere weitere Beschuldigte. Die Staatsanwaltschaft Bochum hat Anklage gegen zwei Männer wegen Betruges in Corona-Testcenter erhoben. Wie die Behörde mitteilte, soll durch falsche Abrechnungen ein Schaden von mindestens 25 Millionen Euro verursacht worden sein. Recherchen von NDR, WDR und “Süddeutscher Zeitung” hatten den Fall aufgebracht. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, soll der Geschäftsführer zwischen März und April “jeweils das Vielfache der tatsächlich durchgeführten Tests abgerechnet haben. Der zweite Beschuldigte soll die einzelnen Tests unter anderem zu einem höheren Preis als gerechtfertigt abgerechnet haben.
In der Region Europa sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO rund eine Milliarde Corona-Impfungen verabreicht worden. Laut WHO ist damit rund ein Drittel der Region geimpft. Dennoch müsse zur Eindämmung der Pandemie die Impfbereitschaft gesteigert und regionale Unterschiede überwunden werden. Eine flächendeckende Impfquote von 70 Prozent sei weiterhin das Ziel, um die Krise einzudämmen. Die WHO zählt zur Region Europa insgesamt mehr als 50 Länder, darunter neben der EU zum Beispiel auch die Türkei sowie Russland und die Ukraine. Lettland zieht die Notbremse – und geht erneut in den Lockdown: Angesichts rapide steigender Corona-Infektionszahlen fährt die Regierung in Riga das öffentliche Leben in dem baltischen EU-Land für vier Wochen stark zurück. Das Kabinett verhängte umfassende Beschränkungen und ein nächtliche Ausgangssperre zum 15. November. Damit sollen die Infektionsketten unterbrochen und die “furchtbare Überlastung” des Gesundheitswesens reduziert werden, sagte Ministerpräsident Krisjanis Karins. Um die Ausbreitung des Virus in den Griff zu bekommen, dürfen von 21. Oktober nur Geschäfte für den täglichen Bedarf offen bleiben. Auch Freizeit-, Kultur-, Unterhaltungs- und Sportstätten bleiben zu, gastronomische Betriebe dürfen nur noch außer Haus verkaufen. Veranstaltungen und Versammlungen sind untersagt. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde in Riga wurden in den letzten 14 Tagen 1400,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner registriert – ein Höchststand seit Beginn der Pandemie. Nur etwas mehr als die Hälfte der Erwachsenen ist vollständig geimpft. Ein Maskenverweigerer in Litauen hat in einem Supermarkt einem Wachmann offenbar ins Bein geschossen. Der Sicherheitsmann habe den Kunden ohne Maske darauf hingewiesen, Mund und Nase zu bedecken, berichtet der litauische Nachrichtensender LRT mit Verweis auf das Nachrichtenportal “Delfi.it”. Der Vorfall habe sich in der Hauptstadt Vilnius ereignet. Der Mann sei daraufhin aggressiv geworden und hätte versucht, vor dem Wachmann wegzurennen. Als dieser ihn verfolgt hat, habe der Maskenverweigerer eine Waffe gezogen und dem Sicherheitsmann ins Bein geschossen. Dieser sei daraufhin ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der aggressive Kunde wurde von der Polizei festgenommen. In Litauen ist es Pflicht, in Innenräumen eine Maske zu tragen. Die französische Abgeordnetenversammlung stimmt für eine Verlängerung des Einsatzes des Gesundheitspasses zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Die Abgeordneten in Paris verabschiedeten den entsprechenden Gesetzesvorschlag der Regierung in der Nacht zum heutigen Donnerstag mit einer knappen Mehrheit von 135 zu 125 Stimmen. Demnach soll der umstrittene Pflichtnachweis noch bis Juli 2022 eingesetzt werden können. In Frankreich muss der Gesundheitspass für viele Veranstaltungen und an vielen öffentlichen Orten vorgelegt werden. Er weist eine vollständige Corona-Impfung, eine Genesung von Covid-19 oder einen negativen Corona-Test nach.Frankreich will mehr Schwung in die Verteilung von Auffrischimpfungen gegen das Coronavirus bringen. Derzeit seien nur 2,1 Millionen der etwa 6 Millionen Berechtigten mit einer zusätzlichen Dosis geimpft, sagte Regierungssprecher Gabriel Attal in Paris. Das seien zu wenige. “Seine Auffrischimpfung hinauszuschieben, bedeutet, sich unnötig (dem Virus) auszusetzen.” Attal bat um mehr Sensibilisierung durch Fachpersonal und im Privaten. Auf Nachfragen zu möglichen Änderungen an der derzeitigen Nachweispflicht, deren Rechtsgrundlage Mitte November ausläuft, sagte Attal, er sehe nicht, wie eine Anpassung zu diesem Zeitpunkt kommen könne. Die Regierung bemüht sich derzeit darum, den Rechtsrahmen bis zum Sommer zu verlängern. Die Corona-Situation spannte sich in Frankreich zuletzt wieder etwas an. Die 7-Tages-Inzidenz stieg leicht. Zuletzt steckten sich landesweit innerhalb einer Woche auf 100.000 Menschen etwa 48 an. Knapp 74 Prozent der Bevölkerung sind vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Wegen der sich verschärfenden Corona-Situation in Tschechien kündigt die Regierung neue Maßnahmen an. Ab dem 1. November müssen Restaurants, Clubs und Diskotheken die Impfbescheinigungen, Corona-Tests oder Nachweise über eine Genesung ihrer Gäste von Covid-19 überprüfen. Ab kommender Woche muss in Innenräumen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden – auch am Arbeitsplatz. Die Regierung wird außerdem Corona-Tests ab November nur noch kostenpflichtig anbieten und deren Gültigkeitsdauer verkürzen. Sie hofft, damit der ins Stocken geratenen Impfkampagne wieder Auftrieb zu geben. Allein am Dienstag waren 3246 Corona-Infektionen gemeldet worden, mehr als doppelt so viele wie am gleichen Tag der Vorwoche. Die Zahl der Neuinfektionen in Großbritannien nimmt weiter deutlich zu. Nach offiziellen Angaben stiegen die verzeichneten Fälle um 49.139. Es wurden 179 weitere Todesfälle gemeldet. Damit ist die Zahl der neuen Fälle innerhalb von sieben Tagen um 17 Prozent im Vergleich zum vorherigen Zeitraum gestiegen. Trotz steigender Infektionszahlen plant die Regierung in London vorerst weiterhin keine Rückkehr der Corona-Maßnahmen in England. Das sagte der britische Gesundheitsminister Sajid Javid bei einer Pressekonferenz in London. Zuletzt wurden im Vereinigten Königreich bis zu knapp 50.000 tägliche Neuinfektionen registriert. Die Zahl der täglichen Krankenhauseinweisungen liegt bei fast 1000. Bei den Todesfällen wurde am Dienstag mit 223 gemeldeten Fällen ein Stand wie zuletzt im März erreicht. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen könne sogar auf bis zu 100.000 steigen, warnte Javid. Trotzdem sei es “zum jetzigen Zeitpunkt” noch zu früh, um eine Rückkehr der im Juli abgeschafften Corona-Regeln im größten Landesteil England zu rechtfertigen, so der Minister weiter. Zum sogenannten Plan B der britischen Regierung gehören Maßnahmen wie verpflichtendes Maskentragen oder Nachweispflicht von Impfungen bei Großveranstaltungen. Vertreter des britischen Gesundheitsdienstes haben eine sofortige Einführung von Gegenmaßnahmen gefordert. “Die Regierung sollte nicht nur ankündigen, dass wir auf Plan B setzen, sondern es sollte Plan B Plus sein”, sagte Matthew Taylor, Chef des Mitgliederverbands National Health Service Confederation, dem “Guardian” zufolge. Der von der Regierung vorgestellte Plan B sieht eine Wiedereinführung der Maskenpflicht in Innenräumen sowie den Ratschlag, von zu Hause zu arbeiten, vor. Außerdem könnten Impfnachweise bei größeren Veranstaltungen eingeführt werden. Der bislang verfolgte Plan A sieht vor, sich lediglich auf die Wirkung der Impfungen zu verlassen. “Wir stehen auf Messers Schneide – und es ist Mitte Oktober. Wir bräuchten riesiges Glück, um uns in den nächsten drei Monaten nicht in einer ernsthaften Krise wiederzufinden”, sagte Taylor. Am 1. November tritt in Österreich die 3G-Regel am Arbeitsplatz in Kraft. Ab diesem Tag müssen Beschäftigte nachweisen können, dass sie geimpft, regelmäßig getestet oder von Covid-19 genesen sind, wie die Regierung bekannt gab. Dies gilt nicht für Menschen, die keinen Kontakt zu Kolleginnen oder Kollegen haben – zum Beispiel Lkw-Fahrer. Gesundheitsbehörden sollen die Einhaltung der neuen Regel mit Stichproben überprüfen. Bei fehlenden 3G-Nachweisen drohen Verwaltungsstrafen von 500 Euro für Arbeitnehmer und 3600 Euro für Arbeitgeber, sagte Arbeitsminister Martin Kocher von der konservativen ÖVP. Er hoffe jedoch, dass mit innerbetrieblichen Vereinbarungen sowie mit der Möglichkeit von Homeoffice für Menschen ohne Corona-Nachweis solche Strafen verhindert werden können.Am 1. November tritt in Österreich die 3G-Regel am Arbeitsplatz in Kraft. Ab diesem Tag müssen Beschäftigte nachweisen können, dass sie geimpft, regelmäßig getestet oder von Covid-19 genesen sind, wie die Regierung bekannt gab. Dies gilt nicht für Menschen, die keinen Kontakt zu Kolleginnen oder Kollegen haben – zum Beispiel Lkw-Fahrer. Gesundheitsbehörden sollen die Einhaltung der neuen Regel mit Stichproben überprüfen. Bei fehlenden 3G-Nachweisen drohen Verwaltungsstrafen von 500 Euro für Arbeitnehmer und 3600 Euro für Arbeitgeber, sagte Arbeitsminister Martin Kocher von der konservativen ÖVP. Er hoffe jedoch, dass mit innerbetrieblichen Vereinbarungen sowie mit der Möglichkeit von Homeoffice für Menschen ohne Corona-Nachweis solche Strafen verhindert werden können. Angesichts dramatisch hoher Corona-Infektionszahlen hat Russlands Präsident Wladimir Putin ab Ende Oktober eine arbeitsfreie Woche in seinem Land angeordnet. Bei einer live im Staatsfernsehen übertragenen Videoschalte stimmte Putin einem entsprechenden Vorschlag von Vize-Regierungschefin Tatjana Golikowa zu. Vom 30. Oktober bis zum 7. November sollen Arbeitnehmer in ganz Russland demnach zu Hause bleiben, ihren Lohn aber weitergezahlt bekommen. Regionen, in denen die Lage besonders schlimm ist, können den Zeitraum demnach auch erweitern. Mit arbeitsfreien Tagen hatte Putin bereits zu Beginn der Pandemie versucht, die Corona-Situation in den Griff zu bekommen. Besonders aus der Wirtschaft kam Kritik, dass die Krise auf ihrem Rücken ausgetragen werde. Russland hat in den vergangenen Wochen immer neue Höchstwerte bei den Corona-Zahlen verzeichnet. Am heutigen Mittwoch wies die Statistik 1028 Corona-Tote binnen 24 Stunden aus – so viele wie noch nie zuvor. Im selben Zeitraum wurden mehr als 34.000 Neuinfektionen gezählt. Polens Gesundheitsminister Adam Niedzielski hat vor einer “eigentümlichen Explosion” der Corona-Pandemie in seinem Land gewarnt. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden habe sich im Vergleich zur Woche davor um hundert Prozent gesteigert, am Dienstag habe der Wert bei 85 Prozent im Vergleich zur Vorwoche gelegen, sagte Niedzielski. Demnach verdoppelt sich die Zahl der Neuinfektionen von Woche zu Woche. “Wenn diese Situation anhält, durchbricht sie alle Prognosen, die uns bislang vorliegen”, so Niedzielski. Nach Angaben des Gesundheitministeriums gab es 5559 Neuinfektionen binnen 24 Stunden, im gleichen Zeitraum starben 75 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus. Niedzielski sagte weiter, ein Drittel der Neuerkrankungen seien in den Woiwodschaften Lublin und Podlachien im Osten und Südosten des Landes registriert worden. Er führte dies darauf zurück, dass diese Regionen von zurückliegenden Wellen der Pandemie weniger stark betroffen waren.
Das Corona-Vorzeigeland Neuseeland verzeichnet am heutigen Donnerstag erstmals seit Beginn der Pandemie eine dreistellige Zahl an Neuinfektionen. Die Behörden melden 102 neue Fälle innerhalb von 24 Stunden, wie Vize-Ministerpräsident Grant Robertson vor Journalisten bestätigt. Der alte “Rekord” vom Dienstag lag bei 94 Fällen. “Das Auf und Ab der Zahlen kann wie eine emotionale Achterbahnfahrt sein”, sagt Robertson. Der Schlüssel dazu, sich selbst und andere zu schützen, sei eine Corona-Impfung. Südafrika hat als erstes afrikanisches Land südlich der Sahara begonnen, Kinder im Alter ab zwölf Jahren gegen das Coronavirus zu impfen. Man wolle bis Januar 2022 mindestens 3,25 Millionen Mädchen und Jungen impfen, die Hälfte aller Kinder in der Altersgruppe, teilte das Gesundheitsministerium mit. Minderjährige erhalten in Südafrika zunächst nur eine Dosis des Präparats von Pfizer. Bislang sind rund 11 Millionen der knapp 60 Millionen Südafrikaner vollständig geimpft worden. Südafrika ist mit knapp drei Millionen gemeldeten Infektionen das von der Corona-Pandemie am schwersten betroffene Land des Kontinents. Insgesamt wurden in Afrika nach Angaben der panafrikanischen Gesundheitsorganisation Africa CDC gut 8,4 Millionen Infektionen dokumentiert, von denen mehr als 216.000 tödlich waren. Nach dem Auftreten einer neuen Unterart der hochansteckenden Delta-Variante des Coronavirus in Israel ist Ministerpräsident Naftali Bennett zu einer Dringlichkeitssitzung mit Gesundheitspolitikern zusammengekommen. Jetzt werden unter anderem Änderungen bei den Einreisebestimmungen erwogen. Das israelische Gesundheitsministerium hatte zuvor den Nachweis einer Infektion mit AY 4.2 gemeldet. “Die Variante AY 4.2, die in einer Reihe von Ländern in Europa entdeckt wurde, wurde in Israel identifiziert”, hieß es in einer Erklärung des Ministeriums. Bei dem Infizierten handelte es sich demnach um einen elfjährigen Jungen, der aus Europa eingereist war. Die Unterart AY 4.2 wurde bereits mehrfach in Großbritannien nachgewiesen.Nach dem Auftreten einer neuen Unterart der hochansteckenden Delta-Variante des Coronavirus in Israel ist Ministerpräsident Naftali Bennett zu einer Dringlichkeitssitzung mit Gesundheitspolitikern zusammengekommen. Jetzt werden unter anderem Änderungen bei den Einreisebestimmungen erwogen. Das israelische Gesundheitsministerium hatte zuvor den Nachweis einer Infektion mit AY 4.2 gemeldet. “Die Variante AY 4.2, die in einer Reihe von Ländern in Europa entdeckt wurde, wurde in Israel identifiziert”, hieß es in einer Erklärung des Ministeriums. Bei dem Infizierten handelte es sich demnach um einen elfjährigen Jungen, der aus Europa eingereist war. Die Unterart AY 4.2 wurde bereits mehrfach in Großbritannien nachgewiesen. Die USA spenden nach eigenen Angaben bisher 200 Millionen Impfdosen an 100 Länder weltweit. “Heute haben die Amerikaner 200 Millionen Gründe, stolz zu sein”, erklärt ein hoher Beamter des Weißen Hauses. Die Arbeit sei aber noch lange nicht beendet. Um das Auftreten neuer Varianten zu verhindern, müsse die Welt weiter impfen. Die USA stellten neben Impfstoffen auch Corona-Tests, Sauerstoff und medizinische Ausrüstung bereit, heißt es weiter. Erst im September hatte US-Präsident Joe Biden bei einem virtuellen Corona-Gipfel in Washington zum Beispiel angekündigt, weitere 500 Millionen Impfdosen der Hersteller Pfizer/Biontech an ärmere Länder zu spenden. Die Millionenmetropole New York erlässt in der Corona-Pandemie eine Impfpflicht für ihre städtischen Angestellten. Bis zum 1. November müssten rund 160.000 betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter etwa Polizisten und Mitarbeiter von Behörden und der Feuerwehr, mindestens eine erste Impfdosis nachweisen, teilte Bürgermeister Bill de Blasio mit. Wer das nicht tut, wird ohne Gehalt freigestellt, bis er eine Impfung nachweisen kann. Für rund die Hälfte der etwa 300.000 städtischen Angestellten, darunter Lehrer, besteht bereits seit einigen Wochen eine Impfpflicht. Von den restlichen nun betroffenen rund 160.000 Mitarbeitern sind städtischen Angaben zufolge rund 46.000 noch ungeimpft. Wenn sie bis zum 29. Oktober mindestens eine Impfdosis nachweisen, bekommen sie eine Prämie von 500 Dollar. Mehrere Verbände, beispielsweise die Gewerkschaft der Feuerwehr, haben Widerstand gegen die Verordnung angekündigt. Die US-Regierung hat nach eigenen Angaben die nötigen Vorbereitung für die Corona-Impfung von Kindern im Alter von fünf bis einschließlich elf Jahren getroffen. Mit den Impfungen solle begonnen werden, sobald in den kommenden Wochen die Zulassung des Impfstoffs von Biontech/Pfizer für diese Altersgruppe vorliege, sagte der Corona-Koordinator des Weißen Hauses, Jeff Zients. Es gehe dabei um rund 28 Millionen Kinder in den USA. Ein Gremium der Lebens- und Arzneimittelbehörde FDA soll am kommenden Dienstag über eine mögliche Zulassung beraten, die Experten der Gesundheitsbehörde CDC in der Folgewoche. Damit könnte die Impfung der Kinder dieser Altersgruppe womöglich schon im kommenden Monat beginnen. Die Fünf- bis Elfjährigen bekämen im Fall der Zulassung einen spezifischen Impfstoff, der unter anderem eine geringere Dosis des Wirkstoffs aufweist als jener für Ältere. Wegen der aktuellen Corona-Lage kappt Marokko den Flugverkehr mit Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden. Die Maßnahme trete in der Nacht zum Donnerstag in Kraft und gelte “bis auf Weiteres”, teilte die marokkanische Flughafenbehörde (ONDA) mit. Betroffen sind demnach sämtliche Flüge aus den drei europäischen Staaten sowie alle Flugverbindungen aus Marokko in diese Länder. Die Regelung sollte ab 23.59 Uhr (Ortszeit, Donnerstag 00.59 Uhr MESZ) gelten. Die nationale Fluggesellschaft Royal Air Maroc erklärte, die Entscheidung sei aufgrund der “Entwicklung der Pandemie” in Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden getroffen worden. Anfang Oktober hatte Marokko aus dem gleichen Grund bereits alle Flugverbindungen mit Russland gekappt. Der brasilianische Senat hat eine Klage gegen Staatschef Jair Bolsonaro wegen dessen Corona-Politik gefordert. Dies geht aus einem vorgelegten Untersuchungsbericht zu Bolsonaros strafrechtlichen Vergehen im Zusammenhang mit dem Corona-Krisenmanagement seiner Regierung hervor. Der Ausschuss erhebt schwere Anschuldigungen gegen den rechtsradikalen Staatschef, darunter Verbrechen gegen die Menschlichkeit und “Scharlatanerie”. Die Senatoren befassten sich unter anderem mit dem Mangel an Sauerstoff für die Beatmung von Corona-Patienten im Bundesstaat Amazonas. Wegen der unzureichenden Versorgung mit Sauerstoff waren im Januar in Manaus, der Hauptstadt des Bundesstaats, Dutzende Patienten gestorben. Der Ausschuss untersuchte außerdem die Verzögerungen bei der Beschaffung von Corona-Impfstoffen. Weiteres Thema waren Bolsonaros Reden, in denen er scharfe Kritik an Lockdown-Maßnahmen äußerte. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie mehr als 600.000 Corona-Tote in Brasilien verzeichnet. Das südamerikanische Land liegt damit weltweit an zweiter Stelle hinter den USA. In Indien steigt die Zahl der nachgewiesenen Infektionen innerhalb eines Tages um 14.623 auf mehr als 34,1 Millionen. 197 weitere Menschen seien mit oder an dem Coronavirus gestorben, teilt das Gesundheitsministerium mit. Seit Beginn der Pandemie seien damit 452.651 Menschen nachweislich in Zusammenhang mit dem Virus verstorben. Nach den USA weist Indien die höchste Infektionszahl weltweit auf. Bei den Totenzahlen liegt Indien hinter den USA und Brasilien auf Platz drei. Indien hat seit dem Beginn seiner Impfkampagne gegen das Coronavirus eine Milliarde Impfdosen verabreicht. Wie das Gesundheitsministerium mitteilt, haben aktuell rund drei Viertel der erwachsenen Bevölkerung mindestens eine Impfdosis erhalten, rund 30 Prozent sind vollständig geimpft. Im April und Mai dieses Jahres hatte das Land noch mit mehr als 400.000 Neuinfektionen und 4000 Todesfällen jeden Tag zu kämpfen.
Beitragsfoto © blende12 (Pixabay)