Kontinuierlich steigende Inzidenzen im Rheinisch-Bergischen Kreis

Krisenstab berät unter Teilnahme des Landrats weiteres Vorgehen

Rheinisch-Bergischer Kreis | Aufgrund der konstant steigenden Inzidenzwerte im Rheinisch-Bergischen Kreis berät der Krisenstab gemeinsam mit Landrat Stephan Santelmann in einer heutigen Sitzung am späten Nachmittag, welche Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung ergriffen werden können. Dabei geht es darum, die aktuelle Situation zu bewerten sowie über das weitere Vorgehen zu beraten, um den Menschen im Rheinisch-Bergischen Kreis eine Perspektive zu bieten.

Aktuelle Zahlen

Im Rheinisch-Bergischen Kreis sind 80 weitere bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden: 34 in Bergisch Gladbach, drei in Burscheid, sechs in Kürten, 15 in Leichlingen, vier in Odenthal, vier in Overath, vier in Rösrath und zehn in Wermelskirchen. Es gelten 26 weitere Personen als genesen. 992 Personen sind aktuell infiziert. Es befinden sich 1.645 Personen in Quarantäne, das sind 300 mehr als am Vortag. Über die Anzahl der stationären Patienten im Rheinisch-Bergischen Kreis kann heute keine Angabe gemacht werden. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG) nun bei 190,6.

In den Schnellteststellen im Rheinisch-Bergischen Kreis wurden am Mittwoch 3.776 Corona-Antigentests durchgeführt, wovon 18 Testergebnisse positiv waren. Die positiven Testergebnisse sollen grundsätzlich mit einem nachfolgenden PCR-Test auf das Vorliegen einer Corona-Infektion überprüft werden.

Es gibt leider fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion, die dem Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises jetzt bekannt wurden. Es handelt sich um eine über 80-jährige Person aus Bergisch Gladbach, eine über 80-jährige Person aus Overath, eine über 80-jährige Person aus Wermelskirchen und zwei über 80-jährige Personen aus dem Senioren-Park Carpe Diem in Wermelskirchen.

Insgesamt gibt es nun 9.205 bestätigte Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (3.623), Burscheid (693), Kürten (473), Leichlingen (1.043), Odenthal (333), Overath (1.071), Rösrath (800) und Wermelskirchen (1.169).

124 Todesfälle im Rheinisch-Bergischen Kreis stehen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion: Bergisch Gladbach (38), Burscheid (1), Kürten (3), Leichlingen (27), Odenthal (3), Overath (18), Rösrath (5) und Wermelskirchen (29).

Von den 9.205 bestätigten Fällen gelten 8.089 Personen inzwischen als genesen. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (3.192), Burscheid (648), Kürten (415), Leichlingen (922), Odenthal (290), Overath (944), Rösrath (687) und Wermelskirchen (991).

992 Personen sind aktuell infiziert. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (393), Burscheid (44), Kürten (55), Leichlingen (94), Odenthal (40), Overath (109), Rösrath (108) und Wermelskirchen (149).

1.645 Personen befinden sich in Quarantäne. Bergisch Gladbach (630), Burscheid (68), Kürten (104), Leichlingen (116), Odenthal (78), Overath (183), Rösrath (216) und Wermelskirchen (250).

Das Dashboard zu den Corona-Fällen im Rheinisch-Bergischen Kreis gibt es hier: https://arcg.is/1189D, die entsprechende mobile Version hier: https://arcg.is/1X5mLy.

Bürgerhotline des Gesundheitsamtes mit neuer Rufnummer

Die Bürgerhotline des Gesundheitsamtes für den Rheinisch-Bergischen Kreis hat eine neue Rufnummer. Sie ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr sowie Freitag von 8 bis 15 Uhr und am Wochenende von 10 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer

Kommentar (1) Schreibe einen Kommentar

  1. Krasser und gefährlicher Fehler!

    Die aktuelle Aufhebung der “Corona-Notbremse” im Rheinisch-Bergischen Kreis ist eine gefährliche und krasse Fehlentscheidung der Bürgermeister*innen und des Landrats.

    Die COVID19-Realitäten im Rheinisch-Bergischen Kreis sind niedrige Impfquote, weniger Tests, hohe Inzidenz, hoher R-Wert, viele Intensivpatienten, mehr Tote …

    Die Lage verschärft sich nicht erst sei Dienstag, sondern seit Wochen kann man die steigenden Tendenz bei den Infektionen und die vermehrten schweren Erkrankungen und Todesfälle beobachten. Das alles trotz Schnelltests und Impfungen! Das wurde aber von den Bürgermeister*innen und dem Landrat ignoriert und hofft da wohl, dass es schon gut gehen wird.

    Das “Prinzip Hoffnung” ist in dieser Pandemie aber kein guter Ratgeber und nicht nur ich erwarten von der verantwortlichen Politik, dass sie sich an wissenschaftlichen Fakten orientieren.

    Wir brauchen die “Corona-Notbremse” jetzt und keine weitere Verzögerungen, die die COVID19-Pandemie nur verlängern und die Zahl der Opfer vergrößern!

    Hier mein persönlicher Kommentar dazu:>> https://www.santillan.de/2021/04/15/lösen-der-notbremse-krasse-fehlentscheidung/

    #bergischgladbach #GL1 #bergischesland

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