Beitrag von der Facebookseite der Stadt Wermelskirchen
Der Rat der Stadt Wermelskirchen hat in seiner Sitzung am Montag, 13. Juli, beschlossen, die Krankenhaus Wermelskirchen GmbH in den kommenden drei Jahren mit bis zu 3 Millionen Euro pro Jahr weiterhin finanziell zu unterstützen. Mit diesem politischen Beschluss setzt der Stadtrat für die Stadt als Mehrheitsgesellschafterin die Grundlage für eine wirtschaftliche Stabilisierung der Klinik.
Grundlage ist ein von der Geschäftsführung vorgelegter Sanierungsplan, der die wirtschaftliche Neuausrichtung der Klinik und deren Sicherung vorsieht. Das Krankenhaus befindet sich derzeit noch im Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung.
Um die finanzielle Unterstützung bereitzustellen, ist eine zeitnahe Anpassung der Grundsteuer B erforderlich. Bürgermeister Bernd Hibst betont: „Wir wissen, dass eine weitere Erhöhung der Grundsteuer B für viele Bürgerinnen und Bürger eine Belastung darstellt – aber ohne sie würde das Krankenhaus schließen. Und das kann und will der Stadtrat nicht zulassen, weil das Krankenhaus für die Stadt Wermelskirchen ein unverzichtbarer Bestandteil der Daseinsvorsorge ist.“
Das Krankenhaus Wermelskirchen ist zentrale Einrichtung für Notfälle, akute Erkrankungen und stationäre Behandlungen. Welche zentrale Rolle das Krankenhaus für die Gesundheits- und Notfallversorgung einnimmt, zeigte sich zuletzt bei der Hitzewelle im Juni: An einem Wochenende wurden 130 Patienten in der Notaufnahme versorgt, 38 davon stationär aufgenommen.
Auf Basis der finanziellen Zusagen kann die Klinik nun einen Insolvenzplan zur Entschuldung und Erhaltung in bisheriger Trägerschaft erstellen, über den die Gläubigerversammlung abstimmen wird.
Beitrag und Foto: Stadt Wermelskirchen / Kathrin Kellermann


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