Kinder und Erzieherinnen beschäftigten
sich in vielen Facetten mit Ernährung
Bereits zum vierten Mal wurde die Kita Regenbogen nun als „Haus in dem Kinder forschen“ zertifiziert. Die Plakette der Stiftung Kinder forschen – überreicht durch das kreisweit aktive zdi-Netzwerk MINT Rhein-Berg – nahmen Leiterin Dörte Außem und Erzieherin Judith Frielingsdorf entgegen. „Dadurch wird unser Engagement für das Forschen sichtbar und wir werden als Bildungseinrichtung wahrgenommen“, freut sich das engagierte Team der Kita.
Die Kindertagesstätte leistet mit ihren vielfältigen Angeboten in der Einrichtung einen wichtigen Beitrag für die frühe Bildung ihrer Kinder in den MINT-Disziplinen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Damit kann der Forschergeist der Kinder geweckt und sie werden frühzeitig mitgenommen, um sich im Laufe ihrer Bildungskarrieren weiter mit den MINT-Fächern zu beschäftigen. Wodurch – was Ziel des Netzwerks ist – nicht zuletzt ein Grundstein gelegt werden soll, um später einmal den Weg zur Fachkraft in diesem Bereich einzuschlagen.
Ernährung steht im Mittelpunkt
In der Kita im Overather Ortsteil Großhurden forschen Kinder im Vorschulalter gemeinsam mit dem jüngeren Jahrgang. Diesmal wurde das Thema Ernährung von den jungen Forschenden unter die Lupe genommen. Dabei wurde geklärt, woher das Essen kommt und was vom „Acker zum Teller“ bedeutet. Ebenso beschäftigten sich die Kinder und ihre Erzieherinnen mit der Ernährungspyramide und experimentierten mit den verschiedenen Lebensmitteln, die auf der Tafel eine Rolle spielen. So lernten sie beispielsweise Obst und Gemüse mit allen Sinnen kennen, errieten Milchprodukte und machten sich mit Löschpapier auf die Spuren von versteckten Fetten. Gemeinsam wurden kleine Gerichte wie Obstsalat und Quarkspeise hergestellt und dafür Bildrezepte genutzt.
Weiterhin erwarben die Kinder den Ernährungsführerschein mit Fragen zur Hygiene und beschäftigten sich mit Küchengeräten. Zudem wurde in der Kita eine Tomatenzucht gestartet – und zwar vom Samen bis zur Frucht.
Zum Abschluss der Forschungseinheiten luden die Kinder ihre Eltern und Großeltern in die Kita ein und erläuterten die Bedeutung der Ernährungspyramide und ihre Inhalte. Gemeinsam wurden lustige Brotgesichter mit Rohkost kreiert und Schüttelbutter hergestellt. Damit verliehen die Erzieherinnen dem Thema Ernährung eine spielerische und einprägsame Note.
Über das zdi-Netzwerk MINT Rhein-Berg
Das zdi-Netzwerk MINT Rhein-Berg liegt in Trägerschaft des Rheinisch-Bergischen Kreises. Insgesamt kommen dort fast 100 Partnerinnen und Partner aus Kindertagesbetreuung, Schule, Unternehmen und von außerschulischen Bildungseinrichtungen zusammen, die gemeinsam der praxisnahen Förderung von Kompetenzen in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, kurz MINT, verschrieben haben. Das Netzwerk ist gleichzeitig ein zdi-Zentrum. zdi steht dabei für „Zukunft durch Innovation.NRW“ und ist mit über 5.000 Partnerinnen und Partner aus Wirtschaft, Schule und Hochschule das größte Netzwerk zur Förderung des MINT-Nachwuchses in Nordrhein-Westfalen.
Beitragsfoto: Die Kinder der Kita Regenbogen freuen sich gemeinsam mit Leiterin Dörte Außem (2. v. li.), Erzieherin Judith Frielingsdorf (3. v. li.) und Elternvertreterin Lena Ferchow (rechts) über die erneute Zertifizierung ihrer Einrichtung. Die Plakette übergab Katrin Gyr (links), Koordinatorin im zdi-Netzwerk MINT Rhein-Berg © Rheinisch-Bergischer Kreis