Polizeiliche Bilanz zu den Karnevalszügen am Karnevalssonntag

Rheinisch-Bergischer Kreis | Auch am Karnevalssonntag hat die Polizei Rhein-Berg die Karnevalszüge in unserer Region begleitet und somit für die Sicherheit der Karnevalsjecken am Zugweg gesorgt. Insgesamt waren es durchweg fröhliche und friedliche Veranstaltungen und die Polizei musste nur sehr selten einschreiten.

In Bergisch Gladbach fand der traditionell größte Zug in Rhein-Berg mit geschätzt 70.000 Zuschauerinnen und Zuschauern statt. Zwischen zwei Karnevalisten kam es im Laufe des Zuges zu Streitigkeiten, wobei einer den anderen schubste. Dem Störer wurde daraufhin ein Platzverweis erteilt. Als er diesem nicht folgen wollte und er zwangsweise durchgesetzt werden sollte, versuchte der Betroffene einem Polizeibeamten mit dem Ellenbogen ins Gesicht zu schlagen, woraufhin er schließlich in Gewahrsam genommen wurde. Es wurde niemand verletzt und es wurde eine Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte geschrieben. Ansonsten ist die gesamte Veranstaltung ruhig verlaufen.

Der Zugweg in Overath-Mitte wurde von circa 8.000 Feiernden gesäumt. Hier wurde ein Karnevalist durch Wurfmaterial leicht verletzt und es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Ansonsten verlief die Veranstaltung störungsfrei.

Beim Heiligenhauser Zug waren circa 5.000 Feiernde und beim Zug in Immekeppel noch einmal circa 3.000 Feiernde unterwegs. Bei beiden Karnevalszügen blieb alles friedlich und die Polizei musste nicht einschreiten.

In Rösrath-Forsbach waren gut 4.000 Menschen und in Hoffnungsthal schätzungweise 2.500 Menschen an der Zugstrecke. Beide verliefen ebenfalls ohne besondere Vorkommnisse.

Die Polizei Rhein-Berg wird auch am Rosenmontag bei den restlichen Karnevalszügen vor Ort sein und hofft auch bei den letzten Zügen dieser Karnevalssession auf einen friedlichen und fröhlichen Verlauf. (ct)

Beitragsfoto © meineresterampe auf Pixabay

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