Die Zahl der Arbeitslosen in der Region – im Rheinisch-Bergischen Kreis und dem gesamten Zuständigkeitsbereich der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach, zu dem neben Rhein-Berg auch Oberberg und Leverkusen zählen – ist auch im Juli leicht angestiegen, sowohl im Vergleich zum Vorjahresmonat Juli 2022 wie auch im Vergleich zum Vormonat Juni 2023.
Die Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach bezeichnet den Anstieg als „saisonüblich“. „Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anstieg jedoch moderat und geringer als in NRW. Die Nachfrage nach Arbeitskräften hat in allen drei Regionen wieder angezogen und bewegt sich mit gut 6000 freien Arbeitsstellen weiterhin auf hohem Niveau.“
In Rhein-Berg stieg die Arbeitslosigkeit mit 1544 Arbeitslosmeldungen und 1345 Abmeldungen auf 8814 (+189 Arbeitslose, +2,2 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind das sogar sind 215 Arbeitslose (2,5 Prozent) mehr. Gleichzeitig, so die Gladbacher Agentur weiter, haben 411 Arbeitslose wieder eine Beschäftigung auf dem 1. Arbeitsmarkt gefunden. Die Arbeitslosenquote liegt nun bei 5,8 Prozent, nach 5,7 Prozent im Vormonat und im Vorjahr. Deutschlandweit liegt sie aktuell bei 5,7 Prozent.
Die rheinisch-bergischen Arbeitgeber meldeten im Juli 445 neue Stellen. Dies sind 87 (24,3 Prozent) mehr als im Vormonat und 140 (45,9 Prozent) mehr als im Vorjahr. Damit sind aktuell 1782 freie Arbeitsstellen gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr sind dies 14 Stellen (0,8 Prozent) mehr.
In Rhein-Berg wurden bislang 1058 Berufsausbildungsstellen gemeldet. Dies sind 36 oder 3,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Davon sind noch 494 unbesetzt – 59 oder 13,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Auf Bewerberseite stehen diesen Stellen 1310 Ausbildungssuchende gegenüber. Dies sind 64 oder 5,1 Prozent mehr als im Vorjahr um diese Zeit. 347 gelten zum aktuellen Stand als unversorgt – dies sind zwölf oder 3,6 Prozent mehr als im Vorjahr.