„Rassismus verstehen – Geschichte eines Machtsystems“

Die Pressemitteilung der Stadt Remscheid entnehmen wir dem Waterbölles, dem kommunalpolitischen Forum für Remscheid:

Seit einigen Jahren wird auch in der deutschen Gesellschaft heftig über Rassismus diskutiert. Allerdings ist das Wissen darüber, was Rassismus in Geschichte und Gegenwart eigentlich bedeutet, ziemlich gering. Eines ist aber klar: Rassismus ist nicht nur ein Problem von verwirrten, ungebildeten Einzelnen, sondern hat mit der Gesellschaft im Ganzen zu tun. Mit dem Förderprogramm „NRWeltoffen“ hat das Land Nordrhein-Westfalen ein Projekt aufgelegt, mit dem es lokale Handlungskonzepte gegen Rechtsextremismus und Rassismus entwickeln möchte.

Die koordinierende Fachstelle „NRWeltoffen“, die in Remscheid seit dem 1. Juli an Handlungskonzepten gegen Rassismus, Rechtsextremismus, Antisemitismus und andere menschenverachtende Ideologien arbeitet, lädt Interessierte herzlich zu dem kostenlosen Vortrag „Rassismus verstehen – Geschichte eines Machtsystems“ am Donnerstag, 24. November, um 19 Uhr in der Albert-Einstein-Schule, Brüderstraße 6–8, ein. 

Dr. Mark Terkessidis arbeitet zu den Themen (Populär-) Kultur, Migration, Rassismus und gesellschaftlicher Wandel. In seinem Vortrag spricht er über die lange Geschichte des Rassismus, die kolonialen Verstrickungen und erklärt den institutionellen Charakter. Nur wenn Rassismus auch verstanden wird, lässt sich sinnvoll agieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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