Rheinisch-Bergischer Kreis | Das Landeszentrum Gesundheit hat für den Rheinisch-Bergischen Kreis weitere 420 Neuinfektionen erfasst. Die offizielle Inzidenz steigt damit ein weiteres Mal in einem großen Schritt um 50,8 auf 813,7. Zudem wurden für die beiden vorherigen Tage mehrere hundert Fälle nacherfasst, die reale Inzidenz für Donnerstag wurde um 91 Punkte auf 854 nach oben korrigiert. Die Labore sind zur Zeit durch die massive Zahl an Tests überlastet, daher verzögern sich die Meldungen.


Trotz stetig steigender Inzidenzwerte ist die Omikron-Welle in den Kliniken in Rhein-Berg bislang nicht spürbar, die Zahl der Corona-Patient:innen ist zur Zeit sehr niedrig. Die Krankenhäuser konzentrieren sich daher darauf, ihr eigenes Personal zu schützen und den Normalbetrieb aufrecht zu erhalten. Sie warnen aber davor, Omikron auf die leichte Schulter zu nehmen.
Die bundesweite Inzidenz steigt um fast 70 Punkte von 706 auf 773. Weitere 179 Menschen starben im Zusammenhang mit Corona.
Auch im Personal der Kreispolizeibehörde gibt es einige Ausfälle durch Corona-Infektionen oder Quarantäne-Fälle, auf die tägliche Arbeit habe das jedoch keine Auswirkungen, berichtet ein Polizeisprecher. Die hochinfektiöse Omikron-Variante habe bislang nur zu einer leichten Verschärfung der Vorsichtsmaßnahmen geführt. Die Booster-Quote sei hoch, wo immer möglich werde aus dem Home-Office gearbeitet und wo das nicht möglich ist werde eine Durchmischen der Schichten vermieden.
Sollte eine größere Anzahl an Kräften des Wachdienstes erkranken oder durch Quarantänemaßnahmen ausfallen würden die Dienststellen untereinander aushelfen und könnten kurzfristig auf einen 12-Stunden-Schichtbetrieb umstellen, so der Sprecher.