NACHRICHTEN AUS DER CORONA-PANDEMIE (CDXLVIII)

Das Robert-Koch-Institut meldet 9658 Corona-Neuinfektionen. Das sind 3085 mehr als am Montag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 154,8 von 149,4 am Vortag, vor einer Woche lag sie bei 110.1. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 23 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen 24 Stunden auf 95.752. Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als 4,6 Millionen Corona-Tests positiv aus. Die Ansteckungsrate (7-Tage-R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 1,19 angegeben (Vortag: 1,26). Laut Divi-Register werden in Deutschland derzeit 1984 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 1012 davon werden beatmet. Rund 2919 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei. Angesichts stark steigender Corona-Zahlen warnt die Charité vor einer Überlastung der Intensivstationen. Die Zahl der Patienten sei in den vergangenen Tagen merklich gestiegen, sagte Martin Kreis, Vorstand für die Krankenversorgung in Deutschlands größter Uniklinik. Insbesondere unter Ungeimpften sei von einem deutlichen Anstieg an Neuinfektionen auszugehen. “Aktuell sind etwa 90 Prozent der Covid-19-Patientinnen und Patienten in der Charité nicht geimpft”, so Kreis. Wenn es nicht gelinge, die Impfquote deutlich zu steigern, werde das infolge der Behandlungen in Krankenhäusern zu massiven Einschränkungen in den Kliniken führen.

Landauf, landab werden mitten in der vierten Welle Corona-Maßnahmen eher gelockert als verschärft. Mathematik-Professor Kristan Schneider berechnet in einem Modell den wahrscheinlichen weiteren Verlauf der Pandemie – und warnt, sie dürfte erst zur Hälfte überstanden sein. Das Infektionsgeschehen zeigt sich auch auf der Kreisebene. Etwas mehr als zwei Drittel weist derzeit einen Inzidenzwert von über 100 auf (283 von 411). Aktuell haben nur 4 Kreise eine Inzidenz unter 35. Gemessen an der Sieben-Tage-Inzidenz erlebt Bayern derzeit die bisher heftigste Ansteckungswelle seit Pandemiebeginn. Binnen einer Woche steigt der Wert von 143,1 (am vergangenen Montag) auf 248,1 (heute). Gleichzeitig zeigt aber auch die Impfung Wirkung: Die Zahl der Covid-Patienten steigt zwar auch im Freistaat an, bleibt bisher aber weit unter den Ausmaßen früherer Corona-Wellen. Wegen eines sprunghaften Anstiegs der gemeldeten Corona-Infektionen kommt die Stadt Nürnberg derzeit mit der Bearbeitung nicht hinterher. Es gebe noch Hunderte Sars-CoV-2-Erstfälle sowie Änderungsmeldungen von Samstag und Sonntag, die unbearbeitet seien, teilte die Stadt mit. Es komme daher zu Verzögerungen bei der Kontaktaufnahme mit den Betroffenen. Dies habe auch Auswirkungen auf die Fallzahlen, die an das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit gemeldet wurden. Diese bilden die Basis für die veröffentlichten Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI). Die auf Nürnberg bezogenen Meldungen des RKI würden daher an den kommenden Tagen nicht die reale Situation abbilden, sondern deutlich unter den eigentlichen Zahlen liegen, hieß es. Aktuell liegt die Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI bei 200,4.

Weil er keine Maske tragen wollte, hat ein Mann in einem Geschäft im Kreis Biberach randaliert. Der 38 Jahre alte Mann wollte am Samstagabend einkaufen gehen, doch die Mitarbeiter verweigerten ihm den Zutritt, wie die Polizei jetzt mitteilte. Der Mann trat einen Aufsteller kaputt und schlug mit seinem Rucksack nach den Angestellten. Die Polizisten erteilten einen Platzverweis und nahmen den Randalierer schließlich in Gewahrsam, da der Mann dem Platzverweis nicht nachkam. Ein Alkoholtest ergab einen Wert um zwei Promille.

Schüler und Schülerinnen in Schleswig-Holstein müssen seit heute im Klassenzimmer am Sitzplatz keine Mund-Nasen-Bedeckungen mehr tragen.Nach der Rückkehr zum Präsenzunterricht in diesem Schuljahr ist die Aufhebung der Maskenpflicht am Sitzplatz nach Angaben von Bildungsministerin Karin Prien der nächste wichtige Schritt in einen normalen Schulalltag. Es gilt aber: Sollte es künftig zu einer Infektion in einer Lerngruppe kommen, gilt für den Rest der Gruppe fünf Tage lang wieder die Pflicht zum Tragen einer Maske und eine tägliche Testpflicht. Ansonsten bleibt es bei Teststrategie, Hygienekonzept und Maskenpflicht auf den Laufwegen innerhalb der Schule. Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, hat die Entscheidung der Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP kritisiert, die Feststellung einer epidemische Lage von nationaler Tragweite nicht über den 25. November hinaus zu verlängern. “Corona ist nach wie vor eine Pandemie mit nationaler Tragweite”, sagt die SPD-Politikerin in der ARD. Sie hätte sich eine Verlängerung gewünscht. An Lockdowns haben zwar auch ihre Landesregierung ohnehin nicht gedacht, “aber wichtig ist die politische Botschaft”, warnte sie. Der Verband Niedersächsischer Lehrkräfte hat das Tragen von Corona-Schutzmasken auch im Unterricht als kleineres Übel angesichts steigender Infektionszahlen verteidigt. “Niedersachsen ist gut beraten, die bisherigen Schutzmaßnahmen – dazu gehört auch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Schulen – nicht zu früh auszusetzen, wie es in einigen Bundesländern mit zum Teil hohen Inzidenzwerten zurzeit geschieht”, mahnte Verbandschef Torsten Neumann. Die Maske bedeute einen effektiven Schutz vor weiteren Ansteckungen – und sei “das kleinere Übel”. Er beklagte indes, an vielen Schulen fehlten noch immer effektive Luftfilteranlagen, an der Stelle müsse dringend nachgesteuert werden: “Die kalte Jahreszeit steht bevor und das ständige Öffnen der Fenster bei Kälte ist auf Dauer nicht gesundheitsfördernd.” Das Aussetzen der Maskenpflicht im Schulunterricht in Nordrhein-Westfalen zum 2. November sorgt weiter für politischen Streit. Die SPD-Fraktion beantragte deshalb eine Aktuelle Stunde im Landtag. “Aufhebung der Maskenpflicht bei steigender Inzidenz – verfrüht, riskant und gefährlich!”, hieß es in dem Antrag. Masken blieben ein zentrales Mittel zum Schutz der ohnehin besonders stark von Corona gefährdeten Kindern und Jugendlichen, zumal regelmäßiges Durchlüften der Klassenräume in der kalten Jahreszeit immer schwerer werde, hieß es in dem Antrag. Zuvor hatte auch die Stadt Krefeld Kritik geübt, deren Krisenstab am vergangenen Freitag eine Fortsetzung der Maskenpflicht trotz der landesweiten Aufhebung beschlossen hatte. Dem war aber das Land entgegengetreten und hatte den Krefelder Sonderweg nicht genehmigt.

Die Konzerne Bayer, Eon und Alltours werden künftig geimpften und von Corona genesenen Kollegen und Kolleginnen eigene Kantinenbereiche oder eigene Cafeterias anbieten. Das berichtet die Düsseldorfer “Rheinische Post”. In diesen Sonderbereichen dürften Beschäftigte ungezwungen zusammensitzen, während diejenigen, die sich nicht impfen ließen oder keine Auskunft über ihren Impfstatus geben wollten, weiterhin mit Abstandsregeln, Masken und Trennwänden beim Essen leben müssten. Der Versicherungskonzern Ergo prüfe nach eigenen Angaben eine vergleichbare Regelung. Bei Bayer gebe es mehrere Pilotprojekte für Kantinenbereiche nur für Geimpfte und Genesene. Alle Firmen betonten, dass Nicht-Geimpfte weiterhin einen Zugang zu ihren Kantinen hätten. Ärztepräsident Klaus Reinhardt hat eine zunehmende Gewalt gegen Beschäftigte im Gesundheitswesen kritisiert. “Wir leben in einer zunehmend polarisierten Gesellschaft, und die Pandemie hat diese Polarisierung noch einmal verschärft”, sagte Reinhardt zum Auftakt des 125. Deutschen Ärztetags. Dies habe auch Auswirkungen auf Praxen und Kliniken. “Impfende Ärztinnen und Ärzte erhalten Drohbriefe, werden Opfer verbaler und körperlicher Gewalt”, beklagte der Ärztepräsident laut Redetext. Mitunter sei sogar Polizeischutz für Praxisteams oder Klinikambulanzen notwendig. Reinhardt forderte “ein klarstellendes Bekenntnis zum besonderen Schutz aller Beschäftigten im Gesundheitswesen, die tagtäglich antreten, um anderen zu helfen und im Idealfall zu heilen”. Die tägliche Impfleistung erreicht in Deutschland Ende Oktober einen neuen Tiefpunkt. Am gestrigen Sonntag wurden laut RKI-Impfquoten-Monitoring bundesweit nur 13.543 Impfdosen verabreicht. Der bisher schwächste Impftag seit Beginn der Impfkampagne in Deutschland war der 3. Oktober (13.877 Impfungen). Immerhin: Die Zahl der Auffrischungsimpfungen ist am gestrigen Sonntag im Vergleich zum Vorwochenwert deutlich angestiegen (von 3800 am 24.10. auf aktuell 5467). 57,727 Millionen Menschen sind in Deutschland mindestens einmal geimpft, das entspricht einem Anteil von 69,4 Prozent (letzter Stand: 69,4 Prozent). Rund 55,479 Millionen Menschen sind komplett geimpft, das sind unverändert 66,7 Prozent. Angesichts stark steigender Corona-Zahlen fordert Gesundheitsminister Jens Spahn die Länder auf, ihre Impfzentren wieder zu öffnen. “Um möglichst vielen möglichst schnell eine Auffrischungsimpfung zu ermöglichen, sollten die Länder die Impfzentren, die sie seit Ende September in Standby bereithalten, nun wieder startbereit machen”, sagt er der “Rheinischen Post”. Zudem rät er dazu, in einem ersten Schritt alle Menschen über 60 schriftlich zur Impfung einzuladen. Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen ist unzufrieden mit dem Verlauf der Corona-Impfungen in den Praxen der niedergelassenen Ärzte. “Nach der Schließung der meisten Impfzentren erfüllen die Praxen die in sie gesetzten Erwartungen erkennbar nicht, weder bei den Erst- noch bei den Booster-Impfungen”, sagt Dahmen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. “Das Tempo bei den Erst- und Zweiimpfungen und beim Boostern reicht nicht aus.” Wenn das Tempo in der Regelversorgung nicht ausreiche, “werden wir endlich auch an anderen Stellen, beispielsweise Apotheken, impfen müssen”. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hat angesichts der aktuellen Pandemieentwicklung dazu aufgerufen, Impfangebote konsequent zu nutzen.“Die steigenden Infektionszahlen bereiten mir große Sorge, da auch die Auslastung in den Krankenhäusern damit wieder zunimmt”, sagte Müller der Nachrichtenagentur dpa. “Hier sind es vor allem Ungeimpfte, die mit schweren Krankheitsverläufen in den Kliniken behandelt werden müssen”. Er appelliere daher an alle, die sich noch nicht haben impfen lassen, dieses Angebot anzunehmen. “Wir haben eine gute Impfquote, aber sie reicht nicht, um die Pandemie gerade in den kälteren Monaten zu stoppen.” Müller forderte zudem Ältere sowie Menschen mit einem schwachen Immunsystem auf, eine Auffrischungsimpfung anzunehmen. Insgesamt 55 Menschen haben das Impfangebot des Landkreises Osnabrück während einer Bombenentschärfung in Vehrte bei Belm bis zum Nachmittag genutzt. Darunter seien mehr als die Hälfte Erstimpfungen, sagte eine Sprecherin des Deutschen Roten Kreuzes. Impfstoff des Herstellers Biontech für rund 100 Menschen hätten die Helfer dabei – vorher erwartet habe man an Impfinteressenten vorsichtshalber “fast gar nichts”. In dem Dorf Vehrte mussten wegen der Bombenentschärfung bis spätestens 10.00 Uhr am Sonntag 650 Menschen ihre Wohnungen verlassen. In einer Grundschule wurde ein Evakuierungszentrum eingerichtet – dort bot das Deutsche Rote Kreuz auch die Corona-Schutzimpfungen an.

Für einen Corona-Schnelltest bezahlen die Menschen in Rheinland-Pfalz nach einer Umfrage in verschiedenen Teststellen in der Regel zwischen 10 und 20 Euro. Der Preis hängt vom Anbieter, dem Angebot in der Region und der Nachfrage ab. Knapp drei Wochen nach dem Ende der kostenlosen Bürgertests für alle gibt es noch rund 745 Testzentren – etwa halb so viele wie vor dem Stichtag 11. Oktober, wie die Sprecherin des Landesamts für Soziales, Jugend und Versorgung, Laura Acksteiner, sagte. Zuvor hatten die Zentren rund 11,50 Euro für einen Test abrechnen können. Auch eine Reihe von Apotheken bieten weiter Schnelltests an. Wie viel diese kosten, liege im Ermessen des Apothekers, heißt es beim Landesverband. Unter den Teststellen sind zudem viele Arztpraxen.

Die Slowakei ist von heute an in Deutschland als Corona-Hochrisikogebiet eingestuft. Das 5,5 Millionen Einwohner zählende Land meldete heute über 4000 Neuinfektionen an einem Tag. Auch in Tschechien steigen die Zahlen. Die Behörden meldeten heute erstmals seit März wieder mehr als 5000 Neuinfektionen an einem Wochenendtag (Samstag). Die Zahl der im Krankenhaus behandelten Covid-19-Patienten war mit nahezu 1500 so hoch wie seit dem Frühling nicht mehr. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt dort bei 312. Zudem meldete Polens Gesundheitsministerium mit 9798 Neuinfektionen in 24 Stunden den höchsten Wert seit dem Frühjahr. Vize-Gesundheitsminister Waldemar Kraska räumte in einem TV-Interview ein, die tatsächlichen Infektionszahlen könnten bis zu fünfmal höher sein als die statistisch erhobenen. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Österreich steigt weiter deutlich. Innerhalb von 24 Stunden wurden 4523 Fälle gemeldet, wie das Gesundheits- und das Innenministerium mitteilten. Vergangenen Montag waren es 2850 Neuinfektionen. Auf den Intensivstationen wurden den Angaben zufolge 292 Menschen behandelt. Ab einer Zahl von 300 Intensivpatienten tritt mit einer Woche Vorlaufzeit die zweite der fünf Stufen des neuen Maßnahmenplans der Regierung in Kraft. Dann ist unter anderem der Zutritt zur Nachtgastronomie und zu Après-Ski-Lokalen nur noch Genesenen und Geimpften gestattet. Ab 500 mit Covid-Patienten belegten Intensivbetten gilt diese Regel auch für alle anderen gastronomischen Betriebe. Ab 600 Betten droht ein Lockdown für Ungeimpfte. Als sechstes der neun österreichischen Bundesländer hat Niederösterreich eine Verschärfung der Corona-Regeln für Ungeimpfte angekündigt. In Restaurants und Bars sowie bei größeren Veranstaltungen erhalten ab 8. November nur noch Genesene und Geimpfte Zutritt, wie die Behörden berichteten. Auch ein negativer Test reicht dann bei Ungeimpften nicht mehr aus. Vielerorts wird zudem das Tragen einer FFP2-Maske etwa in Einkaufszentren oder Markthallen vorgeschrieben. Die Kontrollen sollen verschärft werden. Am Freitag hatten Tirol, Oberösterreich und Kärnten, davor Steiermark und Wien ähnliche Maßnahmen verhängt oder angekündigt. In Russland verzeichnen die Behörden mit 40.993 Neuinfektionen binnen 24 Stunden abermals einen Höchstwert.1158 weitere Menschen seien mit oder an dem Coronavirus gestorben. Russland erlebt derzeit rasant steigende Zahlen bei Neuinfektionen und Todesfällen. Die Regierung hat für die erste November-Woche die Schließung der Betriebe im ganzen Land angeordnet. Bereits seit Donnerstag dürfen in Moskau nur noch Geschäfte des täglichen Bedarfs wie Apotheken und Supermärkte öffnen.

Die großen Wirtschaftsmächte (G20) wollen für eine bessere Verteilung von Impfstoffen in der Welt sorgen. In der Erklärung zum Abschluss ihres Gipfels in Rom, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegt, wird ein “zeitgerechter, fairer und universeller Zugang” zu Impfstoffen versprochen. Die G20 wolle helfen, das Ziel der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu erreichen, bis Jahresende 40 Prozent der Bevölkerung “in allen Ländern” zu impfen und bis Mitte 2022 eine Impfrate von 70 Prozent zu erreichen. Während in reichen Ländern heute schon rund 70 Prozent geimpft sind, fällt die Quote in armen Ländern auf drei Prozent. Die G20-Staaten wollten dafür die Versorgung mit Impfstoffen ausweiten und Liefer- und Finanzierungshindernisse beseitigen, heißt es in dem Dokument weiter. Auch die internationale Covax-Plattform zur Verteilung von Impfstoffen, die bisher ihre Ziele nicht erreichen konnte, soll wirksamer arbeiten können. Nach einem möglichen Corona-Ausbruch im Disneyland in Shanghai haben die chinesischen Behörden den Vergnügungspark vorübergehend abgeriegelt. “Wir haben den Zutritt zu Disneyland Shanghai und Disneytown vorübergehend ausgesetzt, auch werden einige Attraktionen im Park vorübergehend den Betrieb einstellen”, heißt es seitens der Verantwortlichen, wie die “Shanghai Daily” berichtete. Demnach sei auch der U-Bahn-Verkehr zum Park eingestellt worden. Besucherinnen und Besucher dürften das Gelände erst nach einem Corona-Test verlassen. Nach knapp 600 Tagen Schließung wegen der Corona-Pandemie öffnet Australien seine internationalen Grenzen wieder. Am Flughafen der Metropole Sydney kommt es schon in den frühen Morgenstunden zu emotionale Szenen, teils unter Tränen nehmen Angehörige ihre ankommenden Familienmitglieder in die Arme. Australien hatte eine der härtesten Grenzregelungen der Welt wegen der Corona-Pandemie eingeführt. Fast alle Reisen in das Land wurden gestoppt. Nach mehr als anderthalb Jahren Einreisesperre wegen Corona dürfen Individualtouristen ab sofort (1. November) unter Auflagen wieder nach Israel kommen. Dabei gelten aber genaue Vorgaben für Geimpfte und Genesene, wie Regierungschef Naftali Bennett, Gesundheitsminister Nitzan Horowitz und Tourismusminister Joel Raswosow zuvor mitgeteilt hatten. Ausländer dürfen laut Gesundheitsministerium einreisen, wenn sie zwei Dosen des Impfstoffs der Hersteller Pfizer/Biontech, Moderna, Astrazeneca, Sinovac, Sinopharm oder des Serum Institute of India erhalten haben und wenn mindestens 14 Tage seit der zweiten Dosis vergangen sind. Genesene dürfen auch dann einreisen, wenn mindestens elf Tage seit einem positiven Test vergangen sind – aber nicht mehr als 190 Tage bei Ausreise. Geimpfte Reisegruppen durften bereits bisher unter bestimmten Umständen einreisen. Die Leiterin des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Israel, Scharon Alroi-Preis, erhält nach Morddrohungen Polizeischutz. Laut Medienberichten stammen die Drohungen von Gegnern der Impfung gegen das Corona-Virus. Ein Sprecher des Ministers für innere Sicherheit, Omer Bar-Lev, wollte dies nicht bestätigen. Man habe sich nach einem entsprechenden Tweet des Ehemanns zu der Maßnahme entschieden, sagte er. In dem Tweet schreibt der Ehemann von konkreten Drohungen gegen das Leben seiner Frau, von veröffentlichten Telefonnummern in sozialen Netzwerken und expliziten Drohanrufen. Ministerpräsident Naftali Bennett hatte am Donnerstag gesagt: “Der Desinformationskrieg der Impfgegner gegen Dr. Scharon Alroi-Preis und andere muss aufhören. Ignoriert die Falschnachrichten, lasst Euch impfen.”

Beitragsfoto © CDC (Pexels)

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.