NACHRICHTEN AUS DER CORONA-PANDEMIE (CDXXI)

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am fünften Tag in Folge etwas gestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 64,7 an. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 3088 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 3022 gelegen. Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden sieben Todesfälle verzeichnet. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg damit auf 93.793. Die Ansteckungsrate (7-Tage-R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 1,07 angegeben (Vortag: 1,12). Laut Divi-Register werden in Deutschland derzeit 1336 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, das ist im Vergleich zum Vortag ein Anstieg um zwei Patienten, 795 davon werden beatmet (im Vergleich zu Samstag ein Anstieg um drei). Rund 4170 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

Neun Bundesländer registrieren eine sinkende Sieben-Tage-Inzidenz: Bayern, Berlin, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Sachsen-Anhalt. Das geht aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Länder hervor. Thüringen hat als einziges Bundesland am Wochenende keine aktuellen Daten gemeldet. Das höchste Fallaufkommen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche weist unverändert Bremen auf. Im Vergleich zum Samstag sinkt die dortige Inzidenz jedoch leicht um 1,77 auf nunmehr 113,3. Die niedrigste Inzidenz meldet Schleswig-Holstein (mit leicht steigender Tendenz): 28,6. Seit einigen Tagen nimmt die Zahl der Kreise und kreisfreien Städten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 wieder zu. Aktuell überschreiten den Wert 53 Regionen. Die Anzahl ist aber weit entfernt vom vergangenen Höhepunkt im April, als rund 360 Regionen eine so hohe Inzidenz hatten. Am 10. September lag der Wert bei 113. Sechs der zehn aktuell am schwersten betroffenen Kreise und kreisfreien Städte sind bayerisch. Der Landkreis Traunstein verzeichnet mit 250,7 die höchste Sieben-Tage-Inzidenz, gefolgt von Bremerhaven mit 245,7. Neben fünf weiteren bayerischen Kreisen und Städten liegen drei der am stärksten betroffenen in Baden-Württemberg. Insgesamt zeigt die Deutschlandkarte mit den Inzidenzen der Landkreise, wie sich die Infektionslage in Deutschland von Nord nach Süd verschärft. Doch es gibt Ausreißer bei diesem Trend: etwa in Bremerhaven. Die Stadt an der Nordseeküste hebt sich bei der Sieben-Tage-Inzidenz deutlich von ihrem Umland ab. Mit 259,8 weist sie sogar den höchsten Wert bundesweit auf.

Städtetagspräsident Burkhard Jung fordert angesichts der steigenden Inzidenzwerte die Ausweitung der 2G-Regeln auf weitere Einrichtungen und kritisiert die Schließung der Impfzentren scharf. “Wir müssen alles tun, um noch mehr Menschen fürs Impfen zu motivieren und um die Impfquote zu steigern. Etwa 70 Prozent der Erwachsenen sind aktuell geimpft. Das ist zu wenig”, sagt er der “Rheinischen Post”. “Wir wollen unbedingt die Schließung von Kitas und Schulen vermeiden, sorgenfrei Weihnachtsmärkte und -konzerte besuchen”, so der Leipziger Oberbürgermeister. “Deshalb brauchen wir weitere 2G-Regeln, besonders in pädagogischen und pflegerischen Zusammenhängen. Und auch in Kinos, Clubs, Fitnessstudios sollten nur Geimpfte und Genesene Zutritt haben.” 

Eine Kontrolle wegen einer fehlenden Mund-Nasenbedeckung im Hauptbahnhof von Dortmund hat bei einem 22-Jährigen eine offene Strafe enthüllt: Denn der Mann war zur Festnahme ausgeschrieben, wie die Bundespolizei mitteilt. Das Amtsgericht im niedersächsischen Vechta hatte ihn im September 2020 rechtskräftig wegen besonders schweren Diebstahls zu einer Freiheitsstrafe von 100 Tagen verurteilt. Seine Schwester half dem jungen Mann. Sie zahlte fast 1600 Euro und wendete damit die Haft ihres Bruders ab. Wegen Verstoßes gegen Corona-Schutz-Regeln läuft gegen ihn nun ein Verfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit.

In zwei Bundesländern greifen ab sofort Lockerungen bei der Maskenpflicht an Schulen. In Berlin wird die Maskenpflicht im Unterricht bis zur sechsten Klasse aufgehoben, in Bayern müssen an den Schulen im Unterricht generell keine Masken mehr getragen werden. Über die Aufhebung wird seit Tagen erbittert gestritten. Ärztevertreter hatten eine generelle Fortsetzung der Maßnahme an Schulen als unangemessen bezeichnet. Befürworter halten hingegen eine Aufhebung angesichts der hohen Zahl an Ungeimpften und der Infektionslage gerade unter jungen Menschen für verfrüht. Das Coronavirus geht nach RKI-Daten besonders stark bei Kindern ab dem Vorschulalter und Jugendlichen bis 19 Jahren um. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek begrüßt ein Ende der Maskenpflicht in einigen Ländern. Zugleich mahnt sie zusätzliches Testen als Sicherheitsmaßnahme an. Sie könne nachvollziehen, “wenn auch die Maskenpflicht in dieser Phase der Pandemie nun gelockert wird. Das Tragen von Masken beeinträchtigt einen normalen Unterricht und ist für die Schülerinnen und Schüler belastend”, sagt die CDU-Politikerin der “Rheinischen Post”. “Allerdings muss bei einer Lockerung der Maskenpflicht weiter oder sogar vermehrt in den Schulen getestet werden.” Karliczek bezieht dies vor allem auf die Zeit nach den Herbstferien. “Denn dann kann es nach den Erfahrungen aus der Vergangenheit durchaus sein, dass die Infektionszahlen wieder steigen. Nach wie vor ist eine Infektionsprävention an den Schulen auch zum Schutz der Kinder und Jugendlichen wichtig.” Der Städte- und Gemeindebund lehnt die Aufhebung der Maskenpflicht an Schulen ab. Schülerinnen und Schüler seien eine besonders gefährdete Gruppe, sagt Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der Funke Mediengruppe. “Deswegen ist es weiterhin wichtig, dass Schülerinnen und Schüler regelmäßig getestet werden und insbesondere in Gebieten, wo die Inzidenzzahlen vergleichsweise hoch sind, auch an der Maskenpflicht festgehalten wird.” Die Maskenpflicht an vielen Orten sorgt immer wieder für Ärger und sogar Gewalt. In Berlin setzten sich allerdings nun zahlreiche besorgte Eltern für eine Beibehaltung der Pflicht im Unterreicht an Grundschulen ein. Mehr als 1000 Menschen haben eine Petition die Aufhebung ab kommender Woche unterschrieben. “Die Maske ist im Vergleich zu möglichen Schäden durch eine Infektion nur ein kleines Übel. In der Schule sind unsere Kinder unter 12 durch nichts anderes geschützt”, sagt Initiatorin Julia A. Noack. In Berliner Schulen wird von diesem Montag an die Maskenpflicht für Kinder bis zur sechsten Klasse aufgehoben. Auch andere Bundesländer wie beispielsweise Bayern oder das Saarland gehen ähnliche Schritte. Die Behauptung, Covid-19 sei für Kinder harmlos, sei nicht haltbar, sagt Noack.

Wenn es nach dem SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach geht, sollte sich der Rest der Welt ein Beispiel an Portugal nehmen. In dem Land sind bereits 98 Prozent der über Zwölfjährigen gegen Covid-19 geimpft, twittert Lauterbach. “Dieser fantastische Erfolg geht zurück auf eine fast militärisch organisierte Impfkampagne und eine sehr offensive Aufklärung zu Wirkung und Nebenwirkungen der Impfung.” Damit bezieht er sich auf einen von ihm verlinkten Artikel der “New York Times”. Darin wird beschrieben, wie etwa der Vizeadmiral Henrique de Gouveia e Melo als Spitze einer Taskforce öffentlich in seiner Uniform auftrat und Werbung fürs Impfen machte. Ganz offensichtlich mit Erfolg. Unmittelbar vor Beginn der Herbstferien in Schleswig-Holstein ruft Gesundheitsminister Heiner Garg Ungeimpfte auf, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. “Das Sars-CoV-2-Virus ist weiterhin präsent und im Laufe der nächsten Monate besteht weiterhin eine hohe Wahrscheinlichkeit, mit dem Virus in Kontakt zu kommen”, sagt der FDP-Politiker. “Für Menschen, die nicht geimpft sind, ist dies in Abhängigkeit vom Alter mit einem Erkrankungsrisiko verbunden.” Ab dem Erwachsenenalter steige das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf mit zunehmendem Alter, erläutert der Ressortchef. “Auch bei jungen Erwachsenen sind schwere Krankheitsverläufe aufgetreten.” Alle Erwachsenen sollten daher ein eigenes Interesse an einem Impfschutz haben. Die Corona-Impfstoffe müssen Biontech-Chef Ugur Sahin zufolge 2022 womöglich an neuen Virusvarianten angepasst werden. Im laufenden Jahr sei dies unnötig, denn die Impfstoffe wirkten auch gegen die bisherigen Varianten, auch wenn diese ansteckender seien, sagt Sahin der “Financial Times”. “Aber Mitte nächsten Jahres könnte die Situation schon anders aussehen”, fügt er hinzu. Gegenwärtig schienen Auffrischungsimpfungen in der Lage zu sein, die Hauptvarianten zu bekämpfen. Das Virus werde jedoch mit der Zeit weitere Mutationen entwickeln. Möglicherweise könnte eine neue Variante der durch den Impfstoff ausgelösten Immunantwort entgehen, sodass eine “maßgeschneiderte” Version erforderlich werden könnte, sagt Sahin. “Dieses Virus wird bleiben, und das Virus wird sich weiter anpassen.” Für Jürgen Klopp ist die Verweigerung einer Corona-Impfung wie Alkohol am Steuer. Die gesetzlichen Bestimmungen dagegen seien auch “nicht dazu da, mich zu schützen, wenn ich zwei Bier trinke und fahren will, es ist zum Schutz anderer Leute, weil ich betrunken bin, und wir akzeptieren das als ein Gesetz”, sagt der Trainer des FC Liverpool. Er habe sich nicht nur impfen lassen, um sich gegen das Virus abzusichern, sondern auch die Menschen um ihn herum. “Ich verstehe nicht, warum das eine Einschränkung der Freiheit ist. Wenn es so ist, dann ist das Verbot betrunken zu fahren auch eine Freiheitsbeschränkung.” Die Amtsärzte in Deutschland sprechen sich dafür aus, dass die Gesundheitsbehörden den Corona-Impfstatus von positiv getesteten Personen mitgeteilt bekommen.“Hilfreich wäre es, wenn die knapp besetzten Gesundheitsämter informiert würden, wer von den positiv Getesteten geimpft ist”, sagt die Vorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Ute Teichert, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Medizinerin erklärt, auf diese Weise könnten sich die Behörden mit ihren Maßnahmen zunächst auf diejenigen konzentrieren, die ungeimpft seien. Ein solches Vorgehen würde den Gesundheitsämtern die Nachverfolgung von Corona-Infektionen erheblich erleichtern. Denn Ungeimpfte seien bei den Ansteckungen “eine größere Gefahr für andere”. Die Verbandchefin betont: “So wie es jetzt ist, müssen wir dagegen alle Fälle gleich behandeln, auch wenn Geimpfte ein viel geringeres Risiko für die Allgemeinheit darstellen. Das erhöht den Arbeitsaufwand unnötigerweise.”

In Europa entwickelt sich das Infektionsgeschehen regional höchst unterschiedlich. So entspannt sich die Lage in Spanien immer weiter. Die Inzidenz liegt dort nur noch bei gut 25 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Dagegen ist die Lage in Serbien weiter völlig außer Kontrolle. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt hier über 700. Weil sie gegen eine Impf-Anordnung des Heiligen Stuhls verstoßen, verlassen drei Mitglieder die Schweizer Garde des Vatikans. Leutnant Urs Breitenmoser sagt, dass alle Schweizer Gardisten zu einer Impfung gegen Covid-19 aufgefordert waren, “um ihre Gesundheit und die anderer, mit denen sie im Rahmen ihres Dienstes in Kontakt kommen, zu schützen”. Drei Gardisten hätten sich dieser Anweisung widersetzt und seien freiwillig zurück in die Schweiz gereist. Drei weitere Mitglieder des Korps seien aktuell suspendiert und warteten auf eine Impfung. Die Situation in Großbritannien entspannt sich etwas. Zuletzt meldeten die örtlichen Gesundheitsbehörden 43 weitere Todesfälle. Damit sinkt der Sieben-Tage-Schnitt auf 112. Der Abwärtstrend hält seit nunmehr anderthalb Wochen an. Zu Spitzenzeiten im Januar lag dieser Wert noch rund zehnmal so hoch. Seit Beginn der Pandemie kamen bislang 136.953 Menschen durch Covid-19 ums Leben. Mehr als 7,9 Millionen Infektionen wurden insgesamt nachgewiesen. In den vergangenen 24 Stunden wurden 30.439 Neuinfektionen gemeldet. Großbritannien wird mehr Rückkehrern und Touristen aus dem Ausland die Einreise ohne Hotel-Quarantäne erlauben. Der “Sunday Telegraph” berichtet, die “rote Liste” der britischen Reiseziele werde im Laufe der Woche von 54 auf 9 reduziert. Demnach müssten vollständig geimpfte Reisende aus Ländern wie Südafrika, Brasilien, Mexiko und Indonesien ab Oktober nicht mehr zehn Tage lang in einem von der Regierung bestimmten Hotel unter Quarantäne stehen. Die Änderungen sollen dazu führen, dass wieder mehr Menschen Reisen und Flüge buchen. Das einst so schwer von der Pandemie gebeutelte Italien erlebt einen vergleichsweise ruhigen Herbst. Die Zahl der Neuinfektionen befindet sich im Abwärtstrend. Zuletzt meldet das Land 2967 neue Fälle binnen 24 Stunden. Und auch die Zahl der Toten bewegt sich auf einem relativ niedrigen Niveau. Zuletzt kamen 33 weitere Todesfälle hinzu. Insgesamt starben seit Beginn der Pandemie rund 131.000 an den Folgen der Viruserkrankung. Bei der Impfstoffentwicklung war Russland besonders schnell. Doch mehr als ein Jahr nach der Zulassung des ersten Präparats im eigenen Land läuft die Impfkampagne schlecht. Offiziellen Angaben zufolge haben erst 50 Millionen Menschen mindestens die erste von zumeist zwei notwendigen Impfungen bekommen. Das sind 34 Prozent der Bevölkerung. Die Infektionslage bleibt angespannt. Die Zahl der Corona-Toten erreicht mit 890 einen neuen traurigen Höhepunkt. Im Vergleich mit anderen Ländern ist zu beachten, dass Russland die Todesopfer der Pandemie nicht nach den Kriterien der WHO registriert, sondern nur die nach Behördenangaben offiziell “an” Corona-Infektionen Verstorbenen.

Die Bundesstaaten im Nordosten der USA registrieren trotz verhältnismäßig hoher Impfquoten Schwierigkeiten bei der Versorgung von Intensivpatienten. Wie die Associated Press berichtet, füllen sich die Stationen mit Ungeimpften. Teilweise sind keine Betten in den Kliniken frei. Zur gleichen Zeit herrscht an einigen Standorten Personalknappheit. Verantwortliche aus dem Gesundheitswesen appellieren an die Bevölkerung, sich impfen zu lassen. Die Delta-Variante führt in amerikanischen Pflegeheimen zu einem deutlichen Anstieg der Todesfälle. Das zeige eine Analyse der “Kaiser Family Foundation”, berichtet die “New York Times”. Zwar reiche die Zahl bei Weitem nicht an den Höhepunkt Ende des vergangenen Jahres heran, doch als Delta im August durchs Land fegte, nahmen die Todesfälle demnach stark zu. Mit 1.800 hätten die Heime so viele Tote wie seit Februar nicht gemeldet. Die ansteckendere Delta-Variante breitet sich in vielen Staaten der USA weiter aus. Vermont führt mit einer Impfquote von 69,4 Prozent das Ranking in den USA dem Bericht zufolge an. Und auch in den anderen Staaten in New England – etwa Connecticut, Massachusetts und Maine – sind relativ viele Menschen vollständig geimpft. Doch diejenigen, die noch nicht immunisiert sind, sind einem höheren Risiko ausgesetzt, sich mit Sars-CoV-2 zu infizieren und durch einen schweren Krankheitsverlauf auf der Intensivstation zu landen. “Wir haben es in der Hand, diesem unnötigen Leiden und Herzschmerz ein Ende zu setzen; eine Möglichkeit, unsere Gesundheit und die der Menschen, die wir lieben, zu schützen; eine Möglichkeit, unseren heldenhaften Ärzten, Krankenschwestern und anderen medizinischen Fachkräften eine dringend benötigte Pause zu geben; eine Möglichkeit, unsere Kinder zu schützen – bitte lassen Sie sich heute impfen”, sagte die demokratische Gouverneurin von Maine, Janet Mills, kürzlich. Alaska erlebt gerade den schnellsten Anstieg an Corona-Infektionen unter allen US-Bundestaaten. Wie die Zeitung “Anchorage Daily News” berichtet, stieg die Zahl der bestätigten Neuinfektionen auf mehr als 1000, die Krankenhäuser behandelten eine Rekordzahl an Corona-Patienten. Den Kliniken fehle es an ausreichend Betten, Pflegepersonal und medizinischem Sauerstoff, um die Kranken zu behandeln. 20 Krankenhäuser stellten dem Bericht zufolge ihren Betrieb auf einen Krisen-Modus um. Das beinhaltet unter anderen, die Priorisierung medizinischer Behandlung, da nicht alle Patienten im normalen Ausmaß versorgt werden können. Drei Bauarbeiter der kürzlich eröffneten Expo in Dubai sind an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Das berichtet der “Guardian” unter Berufung auf eine Bilanz der Veranstalter. Demnach sei es zu den Todesfällen im Verlaufe der Pandemie gekommen. Darüber hinaus seien 72 weitere Arbeiter beim Bau des Expo-Geländes schwer verletzt worden. Das riesige Ausstellungsgelände in einem Vorort Dubais war von mehr als 200.000 Arbeitern errichtet worden, die nach Angaben der Veranstalter 247 Millionen Arbeitsstunden ableisteten. In Peking findet der vergangenes Jahr wegen der Pandemie ausgesetzte Stadt-Marathon am 31. Oktober statt. Erwartet werden 30.000 Läufer. Die Teilnehmer müssen sich mindestens 21 Tage vor dem Startschuss in der Hauptstadt aufhalten und jeden Tag online ihren Gesundheitszustand melden, berichtet die Nachrichtenagentur Xinhua. Zudem müssen sie eine Impfung und einen negativen Test nachweisen.In Peking findet der vergangenes Jahr wegen der Pandemie ausgesetzte Stadt-Marathon am 31. Oktober statt. Erwartet werden 30.000 Läufer. Die Teilnehmer müssen sich mindestens 21 Tage vor dem Startschuss in der Hauptstadt aufhalten und jeden Tag online ihren Gesundheitszustand melden, berichtet die Nachrichtenagentur Xinhua. Zudem müssen sie eine Impfung und einen negativen Test nachweisen. Nach drei neuen Corona-Infektionsfällen gelten ab diesem Montag in Teilen Neuseelandswieder strengere Beschränkungen im Alltagsleben. Premierministerin Jacinda Ardern erklärt, es seien drei Fälle außerhalb der Millionenstadt Auckland auf der Nordinsel festgestellt worden. Die verschärften Regeln in den betroffenen Gebieten gelten mindestens fünf Tage. So müssen die Unternehmen auf kontaktlosen Handel umstellen. Bildungseinrichtungen müssen zumachen, sofern sie wegen der Schulferien nicht ohnehin geschlossen sind. Neuseeland gilt weltweit als Vorzeigestaat im Kampf gegen das Virus und verfolgt eine sogenannte Null-Covid-Strategie. Bislang wurden rund 4000 Infektionsfälle bestätigt, 27 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben.

Beitragsfoto © Gustavo Fring (Pexels)

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