Mehr als die Hälfte davon in Wermelskirchen
Rheinisch-Bergischer Kr4eis | 86 Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung hat die Kreispolizei in den ersten beiden Wochen des Teil-Lockdowns geahndet. Davon allein fast 40 am vergangenen Wochenende in Wermelskirchen. Insgesamt wurden in der Stadt seit Beginn des Teil-Lockdowns am 2. November 46 Verstöße gezählt. In Bergisch Gladbach wurden in den vergangenen zwei Wochen elf Ordnungswidrigkeitsanzeigen geschrieben, in Rösrath, Overath und Burscheid je sechs, in Odenthal eine, in Leichlingen zehn und in Kürten keine. Hinzu kämen noch eine Reihe mündlicher Verwarnungen ohne Anzeige, so Polizeisprecher Christian Tholl laut Kölner Stadt-Anzeiger.
„Die Präsenz an öffentlichen Plätzen, Fußgängerzonen und an bekannten Treffpunkten von Personengruppen ist deutlich verstärkt worden“, so Polizeisprecher Tholl. Die Kreispolizeibehörde setze dafür zusätzliche Kräfte aus dem Wachdienst, Bezirksdienst und der Direktion Verkehr als sogenannte „Corona-Streifen“ ein, um die Durchsetzung der Kontakt- und Aufenthaltsbeschränkungen zu gewährleisten.
Bei Missachtung der Maskenpflicht im öffentlichen Personen Nahverkehr (ÖPNV) kann ein Bußgeld von 150 Euro verhängt werden, an anderen Orten mit Maskenpflicht kostet es 50 Euro, die unerlaubte Beteiligung an einer Ansammlung im öffentlichen Raum wird mit 250 Euro pro Person geahndet.