NACHRICHTEN AUS DER CORONA-PANDEMIE (CV)

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland hat ein neues Rekordhoch erreicht. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) mitteilte, wurden 23.542 neue Ansteckungsfälle innerhalb eines Tages erfasst. Der bisherige Höchstwert hatte bei 23.399 Neuinfektionen gelegen und war am vergangenen Samstag vom RKI gezählt worden. Im Vergleich zum Donnerstag stieg die Zahl der gemeldeten Fälle am Freitag um knapp 1700. Insgesamt wurden seit dem Beginn der Pandemie in Deutschland laut den jüngsten Zahlen des Instituts 751.095 Infektionsfälle registriert. Die Zahl der mit dem Coronavirus in Zusammenhang stehenden Todesfälle stieg demnach bundesweit auf 12.200 – dies waren 218 mehr als am Vortag. Die Zahl der Genesenen lag bei rund 481.700. Die Zahl der belegten Intensivbetten durch Corona-Patienten ist gestiegen. Nun sind 3168 Betten belegt – das sind 29 mehr als am Vortag. Die Anzahl der freien Intensivbetten, die die Krankenhäuser melden, sank auf 6652. Der Trend hält seit Tagen an, weil die Infektionszahlen in den vergangenen Wochen stark gestiegen waren. Bei Patienten zeigen sich schwere Krankheitssymptome meist erst mit mehrwöchiger Verspätung. Für ganz Italien meldet das Gesundheitsministerium einen Anstieg der Positiv-Tests um 37.978 auf insgesamt 1,066 Millionen. Am Vortag waren es noch 32.961. Weitere 636 Erkrankte starben. Das ist der höchste Wert seit dem 6. April. Die Gesamtzahl der statistisch ausgewiesenen Todesfälle steigt damit auf 43.589. Die Corona-Infektionszahlen in England haben sich einer Studie zufolge im Oktober verdoppelt. Aktuell meldet Großbritannien 33.470 neue Positiv-Tests nach 22.950 am Mittwoch. Die Zahl der Todesfälle liegt noch nicht vor. Die Tafeln in Großbritannien haben während der Corona-Krise eine Rekordzahl an Bedürftigen verzeichnet. Zwischen April und September ist der Bedarf um 47 Prozent gestiegen. Täglich werden landesweit mehr als 1,2 Millionen Lebensmittelpakete ausgegeben. Durch die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie ist die Zahl der Menschen, die in Armut leben, gestiegen. Die Zahl der Coronavirus-Patienten in den französischen Krankenhäusern ist inzwischen höher als während der vorherigen starken Ausbreitungswelle des Virus im Frühjahr. Inzwischen werden mehr als 32.000 Patienten mit der von dem Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 in den Hospitälern behandelt. Damit werden die bisherigen Spitzenwerte vom April übertroffen. Nach Angaben des Regierungschefs wird derzeit alle 30 Sekunden ein neuer Covid-19-Patient ins Krankenhaus eingeliefert. Alle drei Minuten komme ein neuer solcher Patient auf die Intensivstation. Rund 60 Prozent der Franzosen haben mindestens einmal gegen die seit zwei Wochen geltende Corona-Ausgangssperre verstoßen, wie eine in Paris veröffentlichte Umfrage ergab. Rund 23 Prozent gaben an, sich mit Angehörigen getroffen zu haben, rund 20 Prozent empfingen zuhause Freunde oder besuchten sie. Fast jeder zehnte traf sich demnach mit einem Sexpartner. Andere gaben an, für Spaziergänge oder Sport die erlaubte Grenze von einer Stunde täglich im Umkreis von einem Kilometer um die Wohnung überschritten zu haben. Der zweite Lockdown wird in Frankreich deutlich weniger beachtet als im Frühjahr. Vor allem bei Singles gebe es ein “Gefühl der Unverwundbarkeit”. In Österreich sind die neuen Positiv-Tests auf einen Höchststand geklettert. Binnen 24 Stunden wurden 9262 neue Corona-Fälle gezählt. 3811 Menschen befinden sich wegen des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung, 546 davon auf Intensivstationen. Griechenland verzeichnet 3316 neue Positiv-Tests, ein Rekord. Damit sind nach den Daten des Gesundheitsministeriums insgesamt 66.637 Fälle in dem Land mit etwa 10,5 Millionen Einwohnern bekannt. Zudem wurden weitere 50 Todesfälle verzeichnet, insgesamt damit 959. Laut aktuellen Daten haben sich weltweit inzwischen mehr als 52,45 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Über 1,289 Millionen Menschen sind demnach nach einer Infektion gestorben. Die USA bleiben mit mehr als 10,4 Millionen bestätigten Fällen und mehr als 241.000 Toten das am stärksten von der Pandemie betroffene Land gefolgt von Indien und Brasilien. Die US-amerikanischen Behörden registrierten 142.755 Neuinfektionnen binnen 24 Stunden. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion erhöhte sich um 1.431 auf insgesamt 241.689. Die Gesamtzahl der Infektionen beläuft sich im Land auf mehr als 10,4 Millionen. Im Iran ist die Zahl der Corona-Toten auf über 40.000 gestiegen. Sie erhöhte sich um 457 auf 40.121.

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