Jüdisches Leben in Deutschland

Online-Vortrag, Mittwoch, 3. Juni 2020, 18 Uhr

Bergisches Land | Das Netzwerk gegen Rechts im Oberbergischen Kreis lädt in Kooperation mit der VHS Gummersbach ein: „Die Geschichte des deutschen Judentums wird oft auf die Zeit der Verfolgung während des Nationalsozialismus reduziert – dabei existieren jüdische Gemeinden bereits seit dem 4. Jahrhundert auf dem Gebiet der deutschen Staaten. Wie jüdische Menschen in Deutschland leben, woraus ihr Alltag besteht und wie ihr Verhältnis zu nichtjüdischen Bevölkerung aussieht, darüber berichtet der Rabbiner der Synagogen-Gemeinde Köln Yechiel Leo Brukner. Dabei wird es auch um Anfeindungen und Bedrohungen gehen, denen jüdische Menschen in Deutschland immer wieder ausgesetzt sind.

Rabbiner Yechiel Leo, der in der Schweiz als Sohn eines Holocaustüberlebenden geboren wurde und dort aufwuchs, studierte Pädagogik und Judentum. Als 30-jähriger ging er nach Israel und besuchte dort ab 1986 das Ariel-Rabbiner-Seminar und wurde nach dem Abschluss zum Rabbiner ordiniert. Anschließend arbeitete er als Religionslehrer in Israel, bevor er von 2008 bis 2013 ein jüdisches Kultur- und Lernzentrum in München und Oberbayern leitete. Seit zwei Jahren arbeitet Rabbiner Bruckner in Köln als Gemeinderabbiner der Synagogengemeinde Köln. In der Bundesrepublik Deutschland leben derzeit ca. 200.000 Jüdinnen und Juden. Etwa die Hälfte von ihnen ist in den insgesamt 108 jüdischen Gemeinden in Deutschland organisiert.“

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