Erster bestätigter Corona-Fall im Kreis

Bürger-Hotline unter 02202 131313 geschaltet

Rheinisch-Bergischer Kreis | Am Sonntagnachmittag ist im Rheinisch-Bergischen Kreis die erste bestätigte Infektion mit dem Coronavirus aufgetreten. Der Frau geht es schon wieder besser und sie ist inzwischen fieberfrei. Die Overatherin muss noch knapp 14 Tage zuhause bleiben. Weitere bestätigte Infektionen liegen derzeit nicht vor.

Im Umfeld der Patientin wurden 21 Kontaktpersonen ermittelt, die ebenfalls für 14 Tage in häuslicher Quarantäne bleiben müssen. Dazu zählt auch der Ehemann der Erkrankten.

Der Rheinisch-Bergische Kreis schaltet nun zusätzlich ein Bürgertelefon. Schon seit längerer Zeit berät das Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises seine Bürgerinnen und Bürger in täglich mehr als 100 Telefongesprächen rund um Fragen zum Coronavirus. Das Fachpersonal steht den Anruferinnen und Anrufern bislang im Rahmen des regulären Dienstes zur Verfügung. 

Da aufgrund des Corona-Falls in Overath nun die Anzahl der Anrufe angestiegen ist, schaltet der Rheinisch-Bergische Kreis jetzt zusätzlich eine Bürger-Hotline frei. Diese wird kurzfristig unter der Telefonnummer 02202 131313 erreichbar sein und steht dann montags bis freitags zwischen 8 bis 18 Uhr zur Verfügung. Weiterhin kann ebenfalls die Hotline des Landes Nordrhein-Westfalen unter 0211 8554774 angerufen werden.

Die Frau sagte, keinen Kontakt zu Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten und Schulen gehabt zu haben. Ebenfalls erklärte die Erkrankte, nicht im Karneval aktiv gewesen zu sein und auch nicht an der Demonstration in Overath am Freitagabend oder anderen Veranstaltungen teilgenommen zu haben.

Die Patientin schilderte ihrem Hausarzt am Donnerstagabend zunächst unklare Symptome mit Fieber. Dieser nahm am Freitagmorgen, geschützt von den anderen Patientinnen und Patienten, einen Abstrich vor. Die Frau entließ der Arzt mit dem Auftrag, die eigenen vier Wände bis zum Ergebnis des Tests nicht zu verlassen. Wo sich die Overatherin die Infektion zugezogen hat, ist derzeit noch unklar.

Wenn Personen Kontakt mit einem bestätigten Fall gehabt haben sollten oder sich in einem der Risikogebiete aufgehalten und Beschwerden haben, sollten sie telefonisch Kontakt mit ihrem Hausarzt aufnehmen. Dieser entscheidet über die weiteren einzuleitenden medizinischen Schritte – wie beispielsweise den Besuch in seiner Praxis oder die stationäre Einweisung in ein Krankenhaus.

Sollte bei einer Person nach einem Test auf das neue Coronavirus eine Infektion damit nachgewiesen werden, erfolgt automatisch die Meldung durch das Labor oder den Arzt oder die Ärztin an das Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises.

Hygienemaßnahmen zum eigenen Schutz beachten

Generell gilt, um sich vor einer Ansteckung zu schützen, die allgemeinen Hygienemaßnahmen zu beachten. Dazu zählen beispielsweise das häufige und ausgiebige Waschen der Hände. Hygienisches Niesen und Husten ist wichtig, beispielsweise in ein Einweg-Taschentuch und wenn ein solches nicht greifbar ist, in die Armbeuge und danach sich gründlich die Hände zu waschen. Ansammlungen von großen Menschenmassen sollten gemieden werden.

Informationen des Robert-Koch-Institutes mit häufig gestellten Fragen zum Coronavirus hält der Rheinisch-Bergische Kreis auf seiner Internetseite vor. Ebenfalls informiert der Rheinisch-Bergische Kreis über seine facebook-Seite .

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