Landessynode bittet Gemeinden, dem Bündnis United4Rescue beizutreten

Aufrüttelnder Bericht zur Flüchtlingsproblematik an den EU-Außengrenzen

Bad Neuenahr | Man lässt keinen Menschen ertrinken: Seit Jahren setzt sich die Evangelische Kirche im Rheinland gegen das Sterben im Mittelmeer und für die zivile Seenotrettung ein. Jetzt bittet die derzeit in Bad Neuenahr tagende Landessynode die Kirchenkreise, Gemeinden, kirchlichen Institutionen und Werke, dem Bündnis „United4Rescue – Gemeinsam Retten“ beizutreten und dessen Spendenaktionen zu unterstützen.

Schwerpunkt: Die Situation junger Geflüchteter

Die Europäische Union setze auf Abschottung. Ein gemeinsamer solidarischer Ansatz der Mitgliedsstaaten für Zugang und Aufnahme von schutzsuchenden Menschen fehle weiterhin, heißt es in dem 16 Seiten starken „Bericht zur Flüchtlingsproblematik an den EU-Außengrenzen“, der der Landessynode vorgelegt wurde. 

Der inzwischen zehnte Bericht (Stand 16. September 2019) stellt die politischen und rechtlichen Entwicklungen im Bereich von Flucht und Migration auf Ebene des Staatenverbundes dar und beschreibt die Zustände an dessen Außengrenzen. Schwerpunktthemen sind außerdem die Situation junger geflüchteter Menschen und die Seenotrettung im Mittelmeer in Verbindung mit der Aufnahme von Geflüchteten in den Kommunen.

Stichwort: Bündnis United4Rescue
Das Bündnis „United4Rescue – Gemeinsam Retten“ unterstützt zivile Rettungsorganisationen, die im Mittelmeer dem Ertrinken von Menschen auf der Flucht nicht tatenlos zusehen. Hinter dem Bündnis steht der Trägerverein Gemeinsam Retten e. V. als unabhängige gemeinnützige Organisation. Der Verein wurde im November 2019 gegründet. Die Evangelische Kirche im Rheinland ist Bündnispartnerin von United4Rescue. https://www.united4rescue.com/

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