Bergische Kommunen können in Zukunft auf mehr Fördergelder vom Land hoffen – zumindest will die derzeitige Landesregierung das der künftigen empfehlen. Das berichtet heute Radio Berg.
Es geht um kommunenübergreifende Netzwerke, die sich zusammengeschlossen haben, um ihren Bürgern wieder mehr Lebensqualität zu verschaffen.
Ein Projekt heißt “Zwischen Rhein und Wupper”: Burscheid, Wermelskirchen und Hückeswagen wollen zusammen mit 15 weiteren umliegenden Städten und Kreisen ihren Bürgern mehr freie Zeit verschaffen – und zwar bis 2030 eine Stunde pro Tag. Das wollen sie durch einen besseren Nahverkehr und weniger Staus erreichen.
Laut des zuständigen Ministeriums hat das Projekt einen besonderen Vorbildcharakter. Aber auch das Projekt “Raumperspektive 2035”, an dem der Rheinisch-Bergische Kreis und die Stadt Bergisch Gladbach beteilgt sind, soll bei künftigen Fördergeldern berücksichtigt werden. Dabei wollen die Beteiligte, darunter auch Köln, sich besser austauschen und bei der Raumentwicklung besonders auf die Themen Freiraum und Mobilität achten.