3. April, 18 Uhr
Forever 27 – Live fast, love hard, die young.
Musik-Revue, Landestheater Tübingen, Regie & Musikalische Leitung: Heiner Kondschak
Der plötzliche Tod von Nirvana-Sänger Kurt Cobain war wohl der letzte Auslöser für den Rockmusik-Mythos vom „Club 27“, dessen Mitglieder wegen ihres exzessiven Lebensstils nur 27 Jahre alt wurden: Ex-Rolling-Stone Brian Jones, der Gitarrengott Jimi Hendrix, die sagenhafte Bluessängerin Janis Joplin, Jim Morrison, der legendäre Sänger der Doors, und die umwerfende Amy Winehouse, um nur die berühmtesten zu nennen. Und nicht zu vergessen: Alexandra, die sich in einen „Zigeunerjungen“ verliebte und deren „Freund, der Baum“ tot ist … Und weil sie alle so phantastische Musiker waren, leben sie heute – irgendwo über dem Regenbogen – immer noch und machen gemeinsam Musik: forever 27. (Heiner Kondschak ist Autor, Regisseur, Schauspieler, Musiker und Mitbegründer des „Theatersports“. Mit großem Erfolg schrieb und inszenierte er musikalisch-theatralische Biographien u. a. über Rio Reiser („König von Deutschland“), Woody Guthrie, John Lennon und Bob Dylan.) Kat. III ab 23 €; Jugendticket fünf €; Abo M.
Mittwoch, 06.04.2016, 20:00 Uhr
3. Meisterkonzert „From Russia with Love?“
Tobias Haunhorst, Klavier; Horst Kläuser, Moderation
Dies verspricht ein musikalisch-anekdotischer Russland-Abend zu werden, an dem sowohl der an Musik und Klavier Interessierte, als auch der Russland Interessierte keinerlei Langeweile zu befürchten brauchen. Horst Kläuser spricht als landeskundiger Russland-Experte. Die Musik bietet inspirierende Bezüge und Anregungen, Assoziationen und Erinnerungen für jemanden, der Wurzeln in Russland hat, dort länger gelebt und gearbeitet hat und darüber gerne erzählt.
Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840-1893): Dumka op. 59 c-Moll – Ukrainische Dorfszene. Alexander Nikolajewitsch Skrjabin (1872-1915): Vers la flamme, Poème op. 72. Sergei Wassiljewitsch Rachmaninov (1873-1943): Variationen über ein Thema von Corelli, op. 42 d-Moll. Sofia Asgatowna Gubaidulina (1931): Chaconne. Modest Petrowitsch Mussorgski (1839-1881): Aus „Bilder einer Ausstellung“: Die Hütte auf Hühnerfüßen (Baba-Jaga), Das große Tor von Kiew. Karten 20 €; Jugendticket fünf €; Konzertabos.Das Theater in den französischen Farben. Freitag, 8. April, 19.30 Uhr
Odyssey Dance Theatre
Romeo + Julia Today, Choreographie: Derryl Yeager
Das „Odyssey Dance Theatre“ unter der Leitung des Star-Choreographen Derryl Yeager steht stets für eine Reise durch die Welt des Tanzes. Seit 1995 begeistert es sein Publikum mit einzigartigen Stücken. Bekannt geworden ist es in den USA vor allem mit seinen Tanzshows, wie z.B. „Sledgehammer“, „Thriller“, „Shut Up And Dance“ und der Beatles-Anthologie „Let It Be“. In Remscheid war es bereits zu Gast mit einem stürmisch gefeierten Bee-Gees-Tanzabend. Die Kritiker bescheinigen dem Odyssey Dance Theatre, es sei eine begeisternde, dynamische, faszinierende, ausdrucksstarke, spektakuläre Company mit großartige Tänzerinnen und Tänzern. „Romeo + Julia Today“, getanzt vom Odyssey Dance Theatre, erzählt die weltberühmte Liebesgeschichte des großen englischen Dramatikers William Shakespeare neu, modern, mitreißend und auf höchstem tänzerischem Niveau.
„So cool kann Shakespeare sein: Ein fulminanter Tanzabend!“ (WAZ) Kat. III ab 23 €; Jugendticket fünf €; Abo Tanz. Sonntag, 10. April, 18 Uhr
Das Boot
a.gon Theater München, Inszenierung: Johannes Pfeifer. Schauspiel nach dem Romanbestseller von Lothar Günther Buchheim, mit Hardy Krüger jr.
1941, mitten im Zweiten Weltkrieg: Deutsche U-Boote haben die Aufgabe, Handelsschiffe zu versenken, die England mit kriegswichtigen Gütern versorgen. Doch die Schiffe werden immer effektiver von Zerstörern geschützt, und so hat die deutsche U-Boot-Flotte in nur einem Monat 13 Boote verloren. Erfahrene Matrosen sind mittlerweile Mangelware. Mit diesen Problemen hat auch der Kapitän von U96 zu kämpfen, der neben seinem kriegserprobten Leitenden Ingenieur, seinem 2. Wachoffizier und Johann, dem Maschinisten, eine Mannschaft von „verdammten Rotznasen“ an Bord hat. Zudem muss er seinen 1. Wachoffizier, einen strammen Nazi, im Auge behalten und den unfreiwilligen Besuch des Marinekorrespondenten Werner in Kauf nehmen. Am schlimmsten ist die Ungewissheit und das Warten auf eine mögliche Feindberührung. Nach Wochen des Ausharrens taucht endlich ein Geleitzug mit fünf Kolonnen auf. Offensichtlich ohne Begleitung eines Zerstörers. Angeifen oder ziehen lassen? Der Kapitän hat sich gerade für einen Angriff und das Abschießen von vier Torpedos entschieden, da entdecken sie einen Zerstörer, der Kurs auf sie nimmt …
Als „Das Boot“ 1981 in die Kinos kam, wurde der Film ein inter nationaler Erfolg, erhielt u.a. sechs Oscar-Nominierungen und katapultierte Regisseur Wolfgang Petersen und seine Darsteller in die erste Liga der Filmbranche. Kjetil Bang-Hansen hat aus der Vorlage eine Bühnenfassung gemacht, die den Zuschauer unmittelbar an der Geschichte dieser Männer und dem zermürbenden Warten auf ihren Einsatz teilhaben lässt. Ein ungeschönter Einblick in die äußeren und inneren Zerstörungen eines Krieges. Kat. II ab 21 €; Jugendticket fünf €; Abo S
Mittwoch, 13. April, 20 Uhr
8. Philharmonisches Konzert „Die Jahreszeiten“
Joseph Haydn (1732-1809): „Die Jahreszeiten“, Oratorium Hob. XXI:3. Annika Boos, Sopran; Uwe Stickert, Tenor; Torben Jürgens, Bass. Chor der Bergischen Symphoniker; Ulrich Eick-Kerssenbrock, Einstudierung; Bergische Symphoniker, Leitung Peter Kuhn. Karten ab 24 €; Jugendticket sechs €; Konzertabos . Einführungsvortrag: 19.15 Uhr mit Astrid Kordak.
Freitag, 15. April, 19.30 Uhr
Motown – Die Legende
Theater im Rathaus Essen, musikalische Leitung Hans Kaul, Regie & Choreographie Andrew Hunt.
Wer kennt sie nicht, die unvergesslich-groovigen Songs von Diana Ross & The Supremes, von Marvin Gaye, Stevie Wonder, Smokey Robinson, den Jackson 5 & Co.? Diese Künstlerinnen und Künstler haben eines gemeinsam: Das von Berry Gordy in Detroit gegründete Plattenlabel Motown hat sie alle unsterblich gemacht. Mit Welt-Hits wie „My Girl“, „Stop! In the Name of Love“, „Papa was A Rolling Stone“, „Dancing in the Streets“, „Ain’t No Mountain High Enough“, “Never Can Say goodbye” und vielen anderen feiert „Motown – Die Legende” nun die über 50jährige Erfolgsgeschichte dieser musikalischen Ausnahme-Institution mit einer musikalischen Begegnung der besonderen Art.
Ein Fest für fünf Sängerinnen und Sänger wird es werden, wenn sie – begleitet von ebenso vielen exzellenten Live-Musikern – mit Soul und Verve die bekannten Klassiker schmettern! Die Zuschauer wird es kaum auf ihren Sitzen halten. Soll es auch gar nicht! Denn hier darf man sich hemmungslos seinen Erinnerungen an durchtanzte Nächte und große Gefühle hingeben. Kat. IV ab 26 €; Jugendticket fünf €; Abo B.
Sonntag, 17. April, 11.15 UhrMusik am Sonntagvormittag
: „Amerika!“
Philip Glass (*1937): Streichquartett Nr. 3 „Mishima“ (1985); Aaron Copland (1900 – 1990): Zwei Stücke für Streichquartett; Antonín Dvorák (1841 – 1904): Quartett Nr. 12 F-Dur op. 96 „Amerikanisches Quartett“. Rina Yamada, Violine; Shino Nakai, Violine; Johanna Seffen, Viola; Matthias Wehmer, Violoncello. Karten zwölf €; Jugendticket sechs €; Konzertabos.
Sonntag, 17. April, 18 Uhr
Schlösser, die im Monde liegen
Streifzug durch die Berliner Operette
Hamburger Engelsaal, Buch und Regie Philip Lüsebrink, musikalische Leitung Herbert Kauschka.
Es sind die großen Komponisten wie Paul Lincke, Walter Kollo, Friedrich Schröder, Nico Dostal, Paul Abraham oder Eduard Künneke, die die klassische Berliner Operette prägten. Titel wie „Viktoria und ihr Husar“, „Wie einst im Mai“, „Die Blume von Hawaii“, „Clivia“, „Hochzeitsnacht im Paradies“ oder „Frau Luna“ mit dem unvergessenen „Das macht die Berliner Luft“ lassen noch heute alle Operettenherzen höher schlagen. Der Concierge des legendären Hotel Adlon lädt Sie ein zu einem Streifzug durch die gute alte Zeit der Berliner Operette, zu einer vergnüglichen Hommage an das Berlin vergangener Tage mit seinen seligen Erinnerungen. Kat. III ab 23 €; Jugendticket fünf €; Seniorenticket 15 €
Donnerstag, 21. April, 20 Uhr
Klangkosmos – Die Welt zu Gast in Remscheid
Kurbasy, Lemberger Polyphonien, Ukraine
„Les Kurbas“ heißt das akademische Theater in Lwiw (Lemberg) in der Westukraine. Es wurde Ende der 1980er Jahre von Wolodymyr Kutschynskyj und einer Gruppe von jungen Schauspielern gegründet, die nach dem Vorbild des bekannten ukrainischen Regisseurs Les Kurbas das Bedürfnis verspürten, etwas Neues zu schaffen. Maria Kopytchak, Miroslava Rachynska und Natalja Rybka Parkhomenko, drei Schauspielerinnen dieses Theaters, gründeten vor sechs Jahren die Gruppe „Kurbasy“ mit dem Ziel, diese experimentellen Theatermethoden auch auf Musik und Lieder zu übertragen. Zwei junge Musiker unterstützen die drei Sängerinnen dabei: Oleg Oneshchak und Orest Sharak.
Es geht Kurbasy um die Suche nach und die Interpretation von archaischen Zeichen – im Leben, in der Natur, in der Kultur. Die Themen ihrer Lieder sind dabei so vielfältig wie ihre Melodien. Mit dem typisch kehlig-harten Klang ihrer ukrainischen Stimmen und einer gleichzeitig wärmenden Mehrstimmigkeit lassen sie ursprüngliches ukrainisches Liedgut in neuen Farben und musikalisch experimentellen Dimensionen erklingen. Mit den Füßen fest in der Philosophie des heimatlichen Kurbas Theaters, im Kopf die Schätze aus der großen Fundgrube ukrainischen Liedguts und das Herz voller Liebe zu den eigenen traditionellen Wurzeln, kreieren Kurbasy einen magisch-musikalischen Zauber-klang. Maria Kopytchak; Gesang; Miroslava Rachynska, Gesang; Natalja Rybka-Parkhomenko, Gesang; Volodymyr Bedzvin, Cello; Sadovyi Vsevolod, Dulcimer & Tamburin. Karten zehn €; Jugendticket fünf €; Abo Klangkosmo.
Freitag, 22. April, 19.30 Uhr
Kall nit – Talk!
Talkshow mit Horst Kläuser
Auf ein Neues!
Sonntag, 24. April, 18 Uhr
Gandini Juggling4 x 4 Flüchtige Strukturen, Kuba, Regie: Sean Gandini; Regie-Assistenz: Kati Ylä-Hokkala
Choreographie: Ludovic Ondiviela; Musik: Nimrod Borenstein.
In „4 x 4“ treffen zwei Welten aufeinander: Ballett und Jonglage Diese beiden sehr formalisierten Systeme sind flüchtige (Traum-) Reisen durch Raum und Zeit und hinterlassen eine unsichtbare Spur flüchtiger Strukturen. „4 x 4“ findet an dem Schnittpunkt dieser beiden Wege statt. Diese Vorstellung sucht die Balance zwischen Tänzer und Jongleur und öffnet sich dem Dialog, offen, einen Raum gemeinsam und miteinander zu nutzen. Sean Gandini :
„Die Verbindung von Ballett, das als höchste Kunstform angesehen wird, und Jonglage, eine Kunstform, zu oft als eine der weniger wertvollen Künste angesehen, öffnet ein Potential von reichhaltigen Möglichkeiten, inhaltlich und formell. Zwei Welten treffen aufeinander mit jeweils einem riesigen Arsenal von wahrnehmbaren Bildern – bereit, neu angeordnet zu werden und sich den Herausforderungen der Begegnung zu stellen. Wir wünschen uns, dass dieses Stück dazu beiträgt, das Schubladendenken innerhalb der Kunstwelt auszulöschen. Im Laufe der Jahre haben wir ein sehr umfassendes Lexikon über das Vokabular der Jonglage geschrieben. Nun sind wir sehr aufgeregt und gespannt auf das Treffen dieser neuen Sprache mit der komplexen, älteren und gut dokumentierten Welt des Balletts.“ Kat. III ab 23 €; Jugendticket fünf €; ewr-card; Abo.
Der Pianist, Komponist und Autor von bisher mehr als 300 Kompositionen Leon Gurvitch lebt in Hamburg (ursprünglich aus Weißrussland) und hat mit seinem im Jahre 2000 gegründeten „Leon Gurvitch Project“ ein Ensemble gefunden, mit dem er seine Vorstellung einer Verbindung von europäischem Jazz und einer stilübergreifenden Weltmusik ideal umsetzen kann. In seinen Kompositionen und Arrangements kombiniert er modernen Jazz mit Klezmer-Elementen. Gurvitch komponierte 2001 die Filmmusik zu einem Film des Oscar-Gewinners und Hollywoodproduzenten Menahem Golan („Death Game“). Seit 2004 ist er Dozent am Johannes-Brahms- Konservatorium in Hamburg. 2006 wurde der Musiker mit dem internationalen Preis „Goldene Chanukkia“ für Komposition in Berlin ausgezeichnet.
Außerdem arbeitete er mit dem Theaterregisseur Peter Zadek zusammen. 2011 hat Leon Gurvitch als Dirigent die Premiere der Tanz-Oper „Les Enfants Terribles“ von Philip Glass geleitet. Karten 20 €; Jugendticket fünf €.
© Für das Beitragsfoto: Michael Kramer – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0,