Die Pressemitteilung der Stadt Remscheid entnehmen wir dem Waterbölles, dem kommunalpolitischen Forum für Remscheid:
„Der Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus beginnt im eigenen Kopf“, sagt Burak Yilmaz. Er wächst in Duisburg auf, postmigrantisch. Sein Bildungsweg – katholisches Elitegymnasium, Koranschule, Universität – durchkreuzt Milieus, seine Arbeit gefährliche Überzeugungen: Als Reaktion auf den Antisemitismus in seinem Jugendzentrum organisiert er Fahrten nach Auschwitz mit muslimischen Teenagern. Ein Explosionsgemisch aus Schmerz, Enttäuschung, Zugehörigkeit entsteht …
Am Donnerstag, 3. November, kommt Burak Yilmaz, 1987 als Sohn türkisch-kurdischer Eltern in Duisburg geboren, von 18.30 Uhr bis 20 Uhr in die Aula des Emma-Herwegh-Gymnasiums, Elberfelder Straße 48, um aus seinem Buch „Ehrensache“ zu lesen. Es ist ein Zeugnis gegen den Hass, ein einzigartiger Lebensbericht und der dringend nötige Vorstoß an einen neuralgischen Punkt der deutschen Öffentlichkeit.
Burak Yilmaz lebt als selbstständiger Pädagoge in seiner Heimatstadt. Er initiierte u.a. das Projekt Junge Muslime in Auschwitz und leitet die Theatergruppe „Die Blickwandler“. Für sein vielfältiges Engagement gegen Antisemitismus und für eine inklusive Erinnerungskultur bekam er aus den Händen Frank-Walter Steinmeiers das Bundesverdienstkreuz verliehen.
Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, wird um eine Anmeldung beim Kommunalen Integrationszentrum unter Angabe des Namens und der Personenanzahl gebeten: Nicole Bühlbecker, Email: nicole.buehlbecker@remscheid.de“>nicole.buehlbecker@remscheid.de, Tel. RS 162298. Bitte denken Sie daran, evtl. einen Mundschutz mitzubringen. Die Lesung wird von der Regionalkoordination des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ gemeinsam mit dem Integrationsrat und mit der Unterstützung des Emma-Herwegh-Gymnasiums angeboten.