Nein, so geht das nicht! Es ist einfach zu unübersichtlich und ein Preisvergleich ist einfach nicht möglich. Zum Schutz der Kunden sollte die EU oder unser Parlament oder die Regierung oder wer auch immer dafür zuständig sein könnte – es muss gehandelt werden!
Ich spreche hier das Thema „Toilettenpapier-Einkauf“ an. Sie kennen sicher das riesige Angebot: Einlagig, zweilagig, dreilagig, vierlagig. Für ganz Harte als Recycling-Version (Abteilung Schmirgelfix), in normal für Normale und soft und super soft für Weicheier. Unzählige Gebindegrößen und das Ganze natürlich von vielen verschiedenen Anbieter. Verschiedene Papierstärken und völlig unterschiedliche Mengen, also Blätter pro Rolle, machen es nahezu unüberschaubar. Dazu kommen noch aktuelle und abgelaufene Angebote, Bonus- und Rabattaktionen: „Nimm 3, zahle 4“ oder so ähnlich.
Ich wünsche mir mehr Übersicht und Klarheit. Und deshalb spreche ich mich für eine Kennzeichnung „Preis pro Blatt“ aus. Ähnlich wie bei vielen Artikeln wo „Preis pro 100g“ oder „Preis pro Kilogramm“ oder „Preis pro Stück“ angegeben wird.
Dieses Thema ist schon lange überfällig und sollte nun mal zeitnah bearbeitet werden. Und schon das nächste Problem: Politik und zeitnah sind ja Dinge die sich ausschließen. Beratung, Prüfung durch Sachverständige, Einsprüche, Widersprüche und neue Beratungen, auch gendergerecht und schon sind 5 Jahre rum. Und weil das alles ganz schwierig ist rechnen wir mal mit einer Übergangsfrist von ca. 8 Jahren – also quasi zeitnah.
Foto: Walter Schubert


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