Die Stadt Wermelskirchen gibt über ihre Webseite bekannt:
Aktionswoche der Kindertagespflege: Mitmachen bei “Hoppel und Bürste”

„Gut betreut in Kindertagespflege“. Das ist der Titel einer deutschlandweiten Aktionswoche, die noch bis zum 10. Mai läuft. Initiiert vom Bundesverband für Kindertagespflege als Dach- und Fachverband will die Aktionswoche präsentieren, was Kindertagespflege leistet, wie Kindertagespflegepersonen arbeiten und welche Herausforderungen zu meistern sind.
Die Berufsvereinigung der Kindertagespflegepersonen e.V. (BvK) führt während der Aktionswoche und darüber hinaus an vielen Orten bundesweit das Mini-Sportabzeichen sowie weitere Informations- und Aktionsveranstaltungen durch – koordiniert über ihre Regionalgruppen und Mitglieder.
Die Regionalgruppe Wermelskirchen präsentiert die Aktion „Hoppel und Bürste“ am kommenden Samstag, 9. Mai, in der Sporthalle an der Schubertstraße mit dem Stadtsportverband Wermelskirchen als Kooperationspartner. Der erste Durchlauf geht von 10 bis 11.30 Uhr, der zweite von 11.30 bis 13 Uhr.
Getränke bringen bitte alle teilnehmenden Kinder sowie Gäste selbst mit, für Snacks ist gesorgt.
Vor Ort gibt es zudem einen Infostand, an dem sich Interessierte Informationen über die Kindertagespflege einholen können.
Beitrag: Stadt Wermelskirchen / Stephan Singer
„Lasst uns reden“ – neue Gesprächsrunde im Haus der Begegnung

Es ist eine neue und sehr herzliche Gesprächsrunde, die im Haus der Begegnung gestartet ist: Jeden Mittwoch um 17.30 Uhr laden Natalia Kucherenko (48) und Leonard Silakov (50) in die Schillerstraße 6 ein. „Lasst und reden“ haben die Ukrainerin und der Ukrainer, die seit kurzem in Wermelskirchen leben, ihre Mittwochsrunde genannt, weil sie sie „nicht nur Deutsch lernen, sondern auch Menschen kennenlernen und sich einbringen wollen“.
Für Natalia Kucherenko, die in ihrer Heimat als Psychologin gearbeitet hat und sich hier künftig in der Sozialarbeit einbringen möchte, sind die Treffen eine Form der Integration – mit Spaß: „Wir lernen ja im Austausch auch viel über die Geschichte der Stadt, über Bräuche und vor allem auch die Alltagskultur hier. Und wir können erzählen, welche Bräuche es in der Ukraine gibt, die anders sind als hier, oder was wir zu wichtigen Feiertagen kochen.“
Zu Weihnachten sei es in der Ukraine üblich, zwölf Gerichte zu kochen. Und verschiedene Gebäcksorten aus Hefeteig, über die beim letzten Treffen nicht nur viel gesprochen wurde, sondern Fotos gezeigt wurden. Auch Karneval oder die Frühjahrskirmes, die am 14. Mai beginnt, war Thema bei „Lasst uns reden“ – denn „Kirmes gibt es bei uns nicht“, sagt Leonard Silakov, der gerade für eine Deutschprüfung lernt, weil er anschließend als Busfahrer arbeiten möchte.
Bei den Treffen „geht es weniger um Wörter und Grammatik“, sagt er, „sondern darum, sich in Alltagssituationen sicherer zu fühlen, vertrauter mit der Sprache bei Gesprächen zu sein.“ Deshalb sind alle Interessierten eingeladen, an den Treffen teilzunehmen – und zu reden. „Es gibt so viele Themen, die sich von ganz allein ergeben“, sagt Natalia. „Traditionen, Geschichte, die Region, Sport, Bücher, Kino – alles, was Freude macht, ist auch ein Thema in der Gruppe.“
Wer Lust und Interesse hat, in der wirklich herzlichen „Lasst uns reden“-Runde dabei zu sein und zu plaudern, ist jeden Mittwoch ab 17.30 Uhr eingeladen ins „Haus der Begegnung“ in der Schillerstraße 6. Rückfragen unter Telefon 02196 / 84726.
Beitrag und Foto: Stadt Wermelskirchen / Kathrin Kellermann
Beitragsbild: KI generiert / GIMP


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