Wermelskirchen diskutiert – Unsere Innenstadt: echtes Problem oder wird hier einfach nur zu viel gemeckert?

Die Mei­nun­gen über unse­re Innen­stadt gehen aus­ein­an­der:
Die einen sehen Leer­stand, wenig Leben und feh­len­de Ange­bo­te – ande­re sagen, so schlecht ist es gar nicht und es wird oft mehr kri­ti­siert als nötig.

Klar ist: Die Innen­stadt ist das Herz einer Stadt. Hier ent­schei­det sich, ob Men­schen ger­ne blei­ben, sich tref­fen und Zeit ver­brin­gen – oder eben nicht.

Doch wie ist die Lage wirk­lich?

👉 Wird hier ein ech­tes Pro­blem sicht­bar – oder reden wir unse­re Innen­stadt schlech­ter, als sie ist?

Wie nehmt ihr die Situa­ti­on wahr?
Seid ihr regel­mä­ßig dort unter­wegs – oder eher sel­ten?
Und was müss­te sich eurer Mei­nung nach kon­kret ver­än­dern?

Wir sind gespannt auf eure ehr­li­chen Ein­schät­zun­gen und Erfah­run­gen.

👇 Schreibt eure Mei­nung in die Kom­men­ta­re!

Foto: Pri­vat und KI erzeugt

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Kommentare

4 Kommentare zu „Wermelskirchen diskutiert – Unsere Innenstadt: echtes Problem oder wird hier einfach nur zu viel gemeckert?“

  1. Avatar von Heidbüchel
    Heidbüchel

    Ich lebe in der Innen­stadt und habe mich bewusst dafür ent­schie­den.
    Für mei­ne Alters­grup­pe ist bes­tens gesorgt und ein Hit als Nah­ver­sor­ger ist ide­al. Die par­ken­den Autos zum Wurst- und Bröt­chen holen stö­ren mich gar nicht. Die Bus­ver­bin­dun­gen sind ide­al aber der ÖPNV ist ein­fach zu teu­er.
    Schön wäre natür­lich der gegen­läu­fi­ge Rad­ver­kehr.… viel­leicht im nächs­ten Jahr­hun­dert.
    Soll­ten Schreib­feh­ler drin sein bit­te ich das zu ent­schul­di­gen

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  2. Avatar von RA Stefan Markel
    RA Stefan Markel

    Als ich Ende 2021 nach WK zog, fand ich die Innen­stadt optisch char­mant. Nach und nach fiel mir die feh­len­de “See­le” auf: Über­all unat­trak­ti­ve Stei­ne und Beton, kei­ne locke­re, begrün­te Atrmo­sphä­re. Ab dem drit­ten Jahr begann ich die Innen­stadt zu mei­den, heu­te graut es mir davor. Allein schon die Auto- und Bus­flut: Gräus­lich! (btw: Ohne Auto­zu­fahrt gin­ge es auch den Geld­au­to­ma­ten der Com­merz­bank bes­ser!)

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    1. Avatar von Richard Kranz
      Richard Kranz

      Über die “Bus­flut” soll­ten wir uns noch ein­mal aus­tau­schen; gera­de da sehe ich ein erheb­li­ches Defi­zit.

      Strei­ten wür­de ich nicht um die Recht­schrei­bung bei dei­ner Beschrei­bung der “Innen­stadt” als “gräu­lich”; “greu­lich” tät’s genau­so.

      Was ist denn “Innen­stadt”? Über vie­le Jahr­hun­der­te hin­weg war der Orts­kern auf den Umkreis der Stadt­kir­che beschränkt. Aus ver­schie­de­nen Grün­den ver­än­dert sich das “Gesicht” der Stadt unge­fähr seit dem Beginn der Indus­tria­li­sie­rung, und die prio­ri­sier­ten Auf­ent­halts­or­te wech­seln mit der Mobi­li­tät der Men­schen, und zwar mit hoher Fre­quenz. Das macht es für die Stadt­ent­wick­lungs­pla­nung schwie­rig zu fol­gen, erst recht dann, wenn man sich aufs Reagie­ren fest­ge­legt hat und nicht vor­aus­schau­end kon­zi­piert (oder auch ANTIZIPIERT 😉). Dies hin­wie­der erfor­dert Kom­pe­tenz – den Man­gel dar­an darf man beme­ckern.

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  3. Avatar von MarcO
    MarcO

    Moin!

    Damals nahm ich an einer Aus­schuss­sit­zung teil, in der es unter ande­rem um den Jugend­frei­zeit­park und die Innen­stadt­pla­nung ging.

    Viel­leicht erin­nert sich noch jemand dar­an, wie schwer­fäl­lig das Pro­jekt für Kin­der und Jugend­li­che in die Gän­ge kam? Eini­ge Par­tei­en stan­den von Anfang an hin­ter uns, wäh­rend ande­re Lokal­po­li­ti­ker nichts davon wis­sen woll­ten und das Vor­an­kom­men teil­wei­se aktiv behin­der­ten. Von der Prä­sen­ta­ti­on bis zur Eröff­nung sind ja nur 9 Jah­re ver­gan­gen. Iro­nie aus!

    Es war wohl der „Aus­schuss für Stadt­ent­wick­lung und Ver­kehr“ vor eini­gen Jah­ren. Damals wur­de ein Pla­nungs­bü­ro beauf­tragt, ver­schie­de­ne Innen­stadt­kon­zep­te für die Tele­gra­fen­stra­ße den Ent­schei­dungs­trä­gern und der Öffent­lich­keit vor­zu­stel­len. Die Sit­zung fand in den Räum­lich­kei­ten der Feu­er­wehr statt. Mein Favo­rit war das Kon­zept einer Innen­stadt mit gegen­läu­fi­gem Rad­ver­kehr, das den Men­schen statt des Autos den Vor­zug gab. Die Pro­gno­se für den Ein­zel­han­del und die damit ent­ste­hen­de Auf­ent­halts­qua­li­tät sah sehr gut aus.

    Die Idee dahin­ter war, den Ver­kehrs­fluss über den Brü­cken­weg zu lei­ten, um die Innen­stadt vom Durch­gangs­ver­kehr zu ent­las­ten. Lei­der stimm­te unter ande­rem die CDU geschlos­sen dage­gen. Als Begrün­dung für die­se Ableh­nung führ­te die CDU an, dass die Wer­mels­kir­che­ner es gewohnt sind, beim Über­que­ren der Tele­gra­fen­stra­ße nur auf eine Sei­te des flie­ßen­den Ver­kehrs zu ach­ten. Es sei den Bür­gern nicht zuzu­mu­ten, sich an eine neue Ver­kehrs­füh­rung zu gewöh­nen. Echt jetzt?
    Damit war die ange­streb­te Stei­ge­rung der Auf­ent­halts­qua­li­tät zuguns­ten der wild par­ken­den Autos vor den Geschäf­ten vom Tisch. Dass das Gut­ach­ten einen fünf­stel­li­gen Betrag gekos­tet hat, ist nur eine Rand­no­tiz. Heu­te fah­ren täg­lich 6.000 bis 7.000 Autos durch die Innen­stadt, sodass von ent­spann­tem Fla­nie­ren kei­ne Rede sein kann.

    Das ist Stadt­pla­nung der 1970er Jah­re!

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