Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige?

Wie den­ken eigent­lich die Wermelskirchener:innen dar­über.

Die Debat­te zu die­sem The­ma hat in letz­ter Zeit ziem­lich Fahrt auf­ge­nom­men.

Wobei eini­ge Par­tei­en wie die CDU und SPD Alters­gren­zen befür­wor­ten, ande­re dage­gen haben Beden­ken hin­sicht­lich von Ver­bo­ten und demo­kra­tie­po­li­ti­schen Aspek­ten.

Es gibt auch For­de­run­gen nach einer ver­pflich­ten­den Jugend­ver­si­on der Platt­for­men für 14- bis 16-Jäh­ri­ge, die kei­ne sucht­ver­stär­ken­den Funk­tio­nen wie algo­rith­misch gesteu­er­te Feeds ent­hal­ten sol­len.

Hin­ter­grund eines sol­chen Ver­bots ist die Sor­ge um die psy­chi­sche Gesund­heit von Jugend­li­chen, ins­be­son­de­re durch Mob­bing, Sucht­ge­fahr und die Ver­brei­tung von Fehl­in­for­ma­tio­nen.

Hier nur einige pro und contra Argumente:

Pro 

Stu­di­en zei­gen, dass über­mä­ßi­ger Social-Media-Kon­sum bei Jugend­li­chen zu Angst­stö­run­gen, Depres­sio­nen und einem nega­ti­ven Selbst­bild füh­ren kann.

Kin­der und Jugend­li­che sind beson­ders anfäl­lig für Cyber­mob­bing, das auf Social Media weit ver­brei­tet ist.

Social Media kann süch­tig machen. Ein Ver­bot könn­te hel­fen, früh­zei­ti­ge Abhän­gig­kei­ten zu ver­mei­den.

Contra 

Vie­le Jugend­li­che nut­zen Social Media für krea­ti­ve Aus­drucks­for­men und Infor­ma­ti­ons­aus­tausch.

Jugend­li­che könn­ten fal­sche Alters­an­ga­ben machen oder auf ande­re Wei­se das Ver­bot umge­hen, was die Wirk­sam­keit infra­ge stellt.

Social Media bie­tet Zugang zu Bil­dungs­in­hal­ten, poli­ti­schen Dis­kus­sio­nen und glo­ba­len Netz­wer­ken, die für die per­sön­li­che Ent­wick­lung wert­voll sein kön­nen.

Ich freue mich auf eure Meinung zu diesem Thema.

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Foto: Ki Le Chat

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