Stadt startet „ZWAR“-Netzwerk für Menschen, die aktiv sein wollen

Bei­trag von der Web­sei­te der Stadt Wer­mels­kir­chen

In 88 Kom­mu­nen in Nord­rhein-West­fa­len gibt es bereits erfolg­reich „ZWAR“-Netzwerke – jetzt soll auch in Wer­mels­kir­chen eines auf­ge­baut wer­den. „ZWAR“ steht für „Zwi­schen Arbeit und Ruhe­stand“. Ziel des Netz­werks ist es, Men­schen in die­ser Lebens­pha­se in Wer­mels­kir­chen zusam­men­zu­brin­gen, die ihre Frei­zeit aktiv gestal­ten und sich gegen­sei­tig unter­stüt­zen möch­ten. 

„Die wich­tigs­te Fra­ge für Teil­neh­men­de ist: Was wür­den Sie ger­ne gemein­sam mit ande­ren in einer Grup­pe tun?“, erklärt Ute Schü­ne­mann-Fla­ke, die das Pro­jekt ein Jahr lang beglei­tet und mit auf­baut. Dabei gibt es kei­ne fes­ten Ver­pflich­tun­gen: Inter­es­sier­te kön­nen immer wie­der neu ent­schei­den, ob und an wel­chen Akti­vi­tä­ten sie teil­neh­men möch­ten. 

Eine unver­bind­li­che Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung zum „ZWAR“-Netzwerk fin­det am Mon­tag, 16. März, um 18 Uhr im Klei­nen Saal des Bür­ger­zen­trums, Tele­gra­fen­stra­ße 29–33, statt. Ein­ge­la­den sind alle Inter­es­sier­ten, die noch arbei­ten, die kurz vor dem Ruhe­stand ste­hen oder die­sen bereits erreicht haben oder Men­schen, die neu in Wer­mels­kir­chen sind und Kon­tak­te knüp­fen möch­ten. Auch für Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, die bis­lang außer­halb von Wer­mels­kir­chen gear­bei­tet haben, oder sich in einer neu­en Lebens­pha­se befin­den und nun Aus­tausch, gemein­sa­me Akti­vi­tä­ten oder neue Kon­tak­te vor Ort suchen, ist das Ange­bot inter­es­sant. 

Übri­gens: Selbst­ver­ständ­lich sind auch alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger herz­lich zu dem Infor­ma­ti­ons­abend ein­ge­la­den, die noch nicht zwi­schen Arbeit und Ruhe­stand sind, sich aber von dem Ange­bot ange­spro­chen füh­len. 

Fra­gen beant­wor­tet vor­ab Sabi­ne Sala­mon, „ZWAR“-Gruppenbegleiterin, per E‑Mail an s.salamon@wermelskirchen.de oder tele­fo­nisch unter 02196 / 710–551. 

In „ZWAR“-Gruppen orga­ni­sie­ren sich die Teil­neh­men­den selbst: Sie brin­gen ihre Inter­es­sen, Ideen und Fähig­kei­ten ein und ent­schei­den gemein­sam, wel­che Akti­vi­tä­ten ent­ste­hen. Das kön­nen Frei­zeit­an­ge­bo­te, kul­tu­rel­le Pro­jek­te oder auch nach­bar­schaft­li­che Unter­stüt­zung sein. 

Durch das geför­der­te Netz­werk sol­len Nach­bar­schaf­ten gestärkt und neue sozia­le Kon­tak­te ermög­licht wer­den. „Es ist ein Ange­bot für ein gemein­sa­mes Älter­wer­den mit mehr Lebens­qua­li­tät“, sagt Ute Schü­ne­mann-Fla­ke über die Idee, die sich bereits in Nach­bar­städ­ten wie Bur­scheid, Rös­rath, Ove­r­ath und Wip­per­fürth bewährt hat. Die­se Grup­pen zei­gen, wie berei­chernd gemein­schaft­li­ches Enga­ge­ment sein kann.

Bei­trag und Foto: Stadt Wer­mels­kir­chen / Kath­rin Kel­ler­mann