Mit großer Betroffenheit haben wir vom plötzlichen Tod von Brigitte Hallenberg erfahren. Die Wermelskirchenerin verstarb im Alter von 71 Jahren unerwartet infolge eines Schlaganfalls.
Brigitte Hallenberg war vielen Menschen im Bergischen Land nicht nur als engagierte Mitbürgerin bekannt, sondern vor allem als unermüdliche Kämpferin für Aufklärung, Unterstützung und Hilfe rund um das Thema Schlaganfall. Mit großem persönlichem Einsatz initiierte und begleitete sie die Schlaganfallhilfe Bergisch Land e.V. und setzte sich über viele Jahre dafür ein, Betroffene und Angehörige zu informieren, zu vernetzen und ihnen Mut zu machen.
Auch im Forum Wermelskirchen berichtete sie wiederholt über ihre Arbeit und ihre Projekte. Sie nutzte die Plattform, um auf die Herausforderungen aufmerksam zu machen, mit denen Schlaganfall-Betroffene täglich leben müssen, und um wertvolle Hilfsangebote bekannt zu machen. Für diese Beiträge und ihr offenes Engagement sind wir ihr sehr dankbar.
Brigitte Hallenberg verstand es, aus persönlicher Betroffenheit gesellschaftliches Engagement entstehen zu lassen. Mit ihrer Herzlichkeit, ihrer Beharrlichkeit und ihrem Wunsch zu helfen hat sie viele Menschen erreicht und unterstützt. Ihr Einsatz wird weit über Wermelskirchen hinaus in Erinnerung bleiben.
Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie, sowie allen Angehörigen, Freunden und Wegbegleitern.
Wir werden Brigitte Hallenberg ein ehrendes Andenken bewahren.
Forum Wermelskirchen
Foto: Lutz Balschuweit


Kommentare
2 Kommentare zu „Nachruf auf Brigitte Hallenberg“
Im Rahmen meiner Zeitungsarbeit hatte ich vor Jahren oft Termine mit Frau Hallenberg. Selten habe ich einen Menschen erlebt, der sich so für eine Sache einsetzt, der sich so intensiv in ein spezielles Gebiet einarbeitet und der nicht müde wird, auch gegen Widerstände, weiter zu machen.
Ganz großen Respekt und mein Beileid.
Walter Schubert
Sie hatte den Mut auch mal im richtigen Moment den Mund aufzumachen und auf Mißstände hinzuweisen. Mein tiefster Respekt für ihr Engagement und mein Mitgefühl. L.G. Stefan Schäfer