Neuer Flyer für ältere Menschen und ihre Angehörigen

Rhei­nisch-Ber­gi­scher Kreis (ots)

Schock­an­ru­fe, fal­sche Poli­zei­be­am­te oder fal­sche Bank­mit­ar­bei­ter – die Betrugs­ma­schen am Tele­fon gehö­ren zu den Straf­ta­ten, denen spe­zi­ell die Grup­pe der Senio­ren (ab 60 Jah­ren) zum Opfer fällt. Die Kri­mi­nal­prä­ven­ti­on der Poli­zei Rhein-Berg hat des­halb einen neu­en Fly­er erstellt: über­sicht­lich, infor­ma­tiv und mit direk­tem Draht zum Team der Kri­mi­nal­prä­ven­ti­on.

Sie wer­den mit wei­ner­li­cher Stim­me ange­ru­fen und sol­len eine gro­ße Sum­me Geld zah­len?

Unser neu­er Fly­er erin­nert Sie immer dar­an, dass und wie Betrü­ger an Ihr Ver­mö­gen gelan­gen wol­len. Er bie­tet Ihnen kon­kre­te Anlauf­stel­len der Poli­zei Rhein-Berg. Dru­cken Sie sich den Fly­er aus und legen ihn direkt neben ihr Tele­fon, damit Betrü­ger bei Ihnen kei­ne Chan­ce haben.

Hin­ter­grund und Maß­nah­men:

Nahe­zu täg­lich ver­su­chen Kri­mi­nel­le, älte­re Men­schen im Rhei­nisch-Ber­gi­schen Kreis am Tele­fon zu betrü­gen.

“Die enga­gier­te Prä­ven­ti­ons­ar­beit unse­rer Kri­mi­nal­prä­ven­ti­on wirkt bereits”, sagt der Lei­ter der Kreis­po­li­zei­be­hör­de Rhei­nisch-Ber­gi­scher Kreis, Land­rat Arne von Boet­ti­cher. Ver­gan­ge­nes Jahr (2025) ist die Zahl der Opfer im Ver­gleich zum Vor­jahr deut­lich zurück­ge­gan­gen. Auch die Gesamt­scha­dens­sum­me ist signi­fi­kant gesun­ken. In gut neun von zehn Fäl­len schei­tern die Betrü­ger am Tele­fon.

“Das zeigt, dass immer mehr älte­re Men­schen im Kreis mitt­ler­wei­le so gut infor­miert sind, dass sie Schock­an­ru­fe auch als sol­che erken­nen. Die­se Ent­wick­lung wol­len wir natür­lich fort­set­zen”, so von Boet­ti­cher wei­ter. “Der Aus­bau unse­res Bera­tungs­an­ge­bo­tes ist dabei ein wich­ti­ger und rich­ti­ger Schritt”.

Das Kri­mi­nal­kom­mis­sa­ri­at Kri­mi­nal­prä­ven­ti­on und Opfer­schutz bie­tet neben per­sön­li­chen Bera­tun­gen seit die­sem Jahr auch regel­mä­ßi­ge Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen und Vor­trä­ge an.

Die Idee zu dem neu­en Fly­er:

Marie Dus­ke aus dem Kri­mi­nal­kom­mis­sa­ri­at Kri­mi­nal­prä­ven­ti­on und Opfer­schutz ist Sach­be­ar­bei­te­rin auf dem Gebiet der Senio­ren­prä­ven­ti­on. Sie infor­miert regel­mä­ßig älte­re Men­schen und auch deren Ange­hö­ri­ge auf ver­schie­de­nen Ver­an­stal­tun­gen im gesam­ten Rhei­nisch-Ber­gi­schen Kreis zum The­ma Senio­ren­be­trug.

“In den vie­len Gesprä­chen, die ich füh­ren darf, mer­ke ich immer, wie groß das Bedürf­nis der Bür­ge­rin­nen und Bür­gern nach einer pro­fes­sio­nel­len Bera­tung durch unse­re Kri­mi­nal­prä­ven­ti­on ist. Mit dem neu­en Fly­er möch­ten wir eine Brü­cke schla­gen von den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern zu unse­ren Prä­ven­ti­ons- und Bera­tungs­an­ge­bo­ten.”

Der neue Fly­er wird an ver­schie­de­nen Anlauf­stel­len ver­teilt. Dazu gehö­ren unter ande­rem Senio­ren­bü­ros, Ban­ken und natür­lich die Poli­zei­wa­chen der Kreis­po­li­zei­be­hör­de.

“Uns ist es außer­dem wich­tig, älte­ren Men­schen nicht nur etwas an, son­dern auch in die Hand zu geben, damit Sie sich bes­ser schüt­zen kön­nen. So kam ich auf die Idee, einen spe­zi­el­len Fly­er anfer­ti­gen zu las­sen.”

Auf dem Fly­er befin­den sich zwei QR-Codes. Der ers­te führt direkt auf die neue Ter­min­sei­te der Home­page der Kreis­po­li­zei Rhei­nisch-Ber­gi­scher Kreis. Dort ist nicht nur eine Ter­min­über­sicht der Kri­mi­nal­prä­ven­ti­on zu fin­den, son­dern auch eine ein­fa­che Über­sicht über alle wei­te­ren Ter­mi­ne, in denen die Poli­zei Rhein-Berg vor Ort ist.

Mit dem zwei­ten QR-Code gelangt man direkt auf eine Sei­te des neu­es Prä­ven­ti­ons­por­tals der Poli­zei NRW. Dort wer­den die ver­schie­de­nen Betrugs­ma­schen genau erklärt und ent­hal­ten wert­vol­le Tipps, um sich vor ihnen zu schüt­zen.

“Vie­le Senio­ren im Rhei­nisch-Ber­gi­schen Kreis sind sehr fit im Umgang mit ihren Smart­phones. Wir wis­sen natür­lich aber auch, dass es älte­re Men­schen gibt, die das eben nicht mehr leis­ten kön­nen”, so Marie Dus­ke wei­ter. “Genau aus die­sem Grund haben wir auf dem Fly­er auch die Tele­fon­num­mer des Kri­mi­nal­kom­mis­sa­ri­ats Kri­mi­nal­prä­ven­ti­on und Opfer­schutz hin­ter­legt. Wenn aller­dings eine Straf­tat vor­liegt, wäh­len Sie immer die 110!”

Ziel:

“Natür­lich wün­schen wir uns, dass die Fall­zah­len auf 0 run­ter gehen. Und ein posi­ti­ver Trend in die­se Rich­tung ist ja schon durch unse­re Maß­nah­men erkenn­bar”, so Dus­ke.

“Je mehr Fami­li­en über das The­ma spre­chen, umso schwe­rer haben es Betrü­ger. Und je grö­ßer das The­ma auch in der Öffent­lich­keit prä­sent ist, umso bes­ser. Wir erhof­fen uns eine Men­ge von der Wir­kung des neu­en Fly­ers. Und wir sind uns sicher, dass er für vie­le älte­re Men­schen und deren Ange­hö­ri­ge im Kreis­ge­biet eine ech­te Hil­fe wird!”

Geplant ist außer­dem, dass Poli­zis­tin­nen und Poli­zis­ten, die jeden Tag den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern “auf der Stra­ße” begeg­nen, ins­be­son­de­re im Wach- und Wech­sel­dienst, im Bezirks­dienst oder im Ver­kehrs­dienst, auch mit den Fly­ern aus­ge­stat­tet wer­den, um sie wei­ter­ge­ben zu kön­nen.

Der neue Fly­er steht Ihnen auf der Inter­net­sei­te der Kreis­po­li­zei­be­hör­de Rhei­nisch-Ber­gi­scher Kreis zum kos­ten­lo­sen Down­load zur Ver­fü­gung: https://rheinisch-bergischer-kreis.polizei.nrw/artikel/neuer-flyer-fuer-aeltere-menschen-und-ihre-angehoerigen

Rück­fra­gen bit­te an:

Kreis­po­li­zei­be­hör­de Rhei­nisch-Ber­gi­scher Kreis
Pres­se­stel­le, RBr Wirtz
Tele­fon: 02202 205 120
E‑Mail: pressestelle.rheinisch-bergischer-kreis@polizei.nrw.de

Ori­gi­nal-Con­tent von: Poli­zei Rhei­nisch-Ber­gi­scher Kreis, über­mit­telt durch news aktu­ell / Foto: Kreis­po­li­zei

Bewer­te die­sen Post!
[Gesamt: 2 Durch­schnitt: 5]

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert