Wasser- und Naturschutz im Blick: Gemeinsame Kontrollen von Wupperverband und Unterer Wasserbehörde an der Großen Dhünn-Talsperre

Es ist eine Koope­ra­ti­on, die das Wohl von Flo­ra und Fau­na sowie die Qua­li­tät des Trink­was­sers für die Men­schen in der Regi­on in den Blick nimmt: die gemein­sa­men Kon­trol­len der Unte­ren Was­ser­be­hör­de des Rhei­nisch-Ber­gi­schen Krei­ses und des Wup­per­ver­ban­des rund um die Gro­ße Dhünn-Tal­sper­re. Mit dem Früh­jahr star­ten ab Mit­te Mai wie­der die Kon­trol­len, bei denen ver­stärkt für die The­men Was­ser- und Natur­schutz sen­si­bi­li­siert wer­den soll. Ins­be­son­de­re an besu­cher­star­ken Tagen wer­den die Mit­ar­bei­ten­den der Unte­ren Was­ser­be­hör­de des Rhei­nisch-Ber­gi­schen Krei­ses und des Wup­per­ver­ban­des die Besu­che­rin­nen und Besu­cher über dort gel­ten­de Schutz­re­ge­lun­gen infor­mie­ren.

Hin­ter­grund ist, dass die Gro­ße Dhünn-Tal­sper­re eine wich­ti­ge Trink­was­ser­tal­sper­re in der Regi­on mit einer sen­si­blen Tier- und Pflan­zen­welt ist. Um die gesam­te Tal­sper­re ist daher eine soge­nann­te „Was­ser­schutz­zo­ne 1“ ein­ge­rich­tet: Wan­dern ist nur auf dem öffent­lich zugäng­li­chen Wege­netz mög­lich und auf dem Gewäs­ser ist kein Frei­zeit­sport zuge­las­sen. Das Betre­ten der Schutz­zo­ne 1 rund um das Gewäs­ser und das Ver­las­sen der Wan­der­we­ge ist nicht erlaubt. Lei­der hal­ten sich nicht immer alle Gäs­te des belieb­ten Aus­flugs­ziels an die­se Regeln, immer häu­fi­ger wer­den Men­schen auch in der Was­ser­schutz­zo­ne 1 ange­trof­fen.

Auf­klä­rung und Sen­si­bi­li­sie­rung

Das Ziel der ver­mehr­ten Kon­trol­len ist es, die Men­schen direkt anzu­spre­chen, die sich trotz des Ver­bots in der Schutz­zo­ne 1 auf­hal­ten. Dabei soll in ers­ter Linie für die Beson­der­hei­ten der Schutz­zo­ne sen­si­bi­li­siert und über deren Bedeu­tung auf­ge­klärt wer­den. Denn der Schutz ist sowohl für den Men­schen als auch die Tier- und Pflan­zen­welt sehr wich­tig. Bei gra­vie­ren­den bzw. auch bei wie­der­hol­ten Ver­stö­ßen kön­nen Buß­gel­der ver­hängt wer­den. 

Rück­sichts­voll die Natur genie­ßen

Rund um die Tal­sper­re gibt es ein gro­ßes Netz an Wan­der­we­gen. Auf dem 40 Kilo­me­ter lan­gen Tal­sper­ren­weg kann die Gro­ße Dhünn-Tal­sper­re ganz­jäh­rig kom­plett umrun­det wer­den. So bie­ten sich viel­fäl­ti­ge Mög­lich­kei­ten, die Natur auch mit Rück­sicht auf das Trink­was­ser­re­ser­voir und den Lebens­raum vie­ler Tie­re und Pflan­zen zu genie­ßen. 

Vie­le mar­kier­te Rund­we­ge bie­ten die Mög­lich­keit für unter­schied­lich lan­ge Wan­de­run­gen und Spa­zier­gän­ge. Hier soll­ten nicht aus­schließ­lich ver­schie­de­ne Wan­der-Apps zum Ein­satz kom­men, da die­se lei­der häu­fig auch ver­bo­te­ne Wege in der Was­ser­schutz­zo­ne 1 als begeh­bar anzei­gen. Eine gute Über­sichts­kar­te sowie Details zu den Wan­der­we­gen rund um die Gro­ße Dhünn-Tal­sper­re gibt es unter www.dasbergische.de

Über die Schutz­wür­dig­keit der Tier- und Pflan­zen­welt infor­miert auch ein Fly­er, her­aus­ge­ge­ben von Wup­per­ver­band und Bio­lo­gi­scher Sta­ti­on Rhein-Berg:

https://www.wupperverband.de/internet/mediendb.nsf/gfx/med_HVAL-C48K3E_4FE3A2/$file/2021_Flyer_GrDhuennTsp_Schutzzone_web.pdf

Bild­quel­le: Wup­per­ver­band Kar­te der Gro­ßen Dhünn-Tal­sper­re mit Was­ser­schutz­zo­ne und einem umfang­rei­chen Wan­der­we­ge­netz.

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