Lange Zeit waren an der Jörgensgasse Müllcontainer aufgestellt. Und diese Stelle wurde, wie viele andere Sammelstellen auch, gerne für die illegale Entsorgung genutzt. Die Container wurden irgendwann abgebaut, aber der Mensch, bzw. die “Umweltsau” ist ja ein Gewohnheitstier. „Da hab’ ich meinen Müll immer schon hingebracht.“ Und so wird dieser Standort auch weiterhin genutzt.

Eine prallgefüllte große Einkaufstasche steht im Gebüsch und gefüllte gelbe Müllsäcke liegen zwischen den Sträuchern. Ich verstehe es nicht: Jeder Haushalt in Wermelskirchen ist doch an das Müllsystem angeschlossen. Jedes Haus verfügt über Mülleimer und alles wird abgeholt, so auch die o.g. gelben Säcke. Und das System funktioniert doch auch gut. Kann es wirklich sein, dass man dieses einfache Verfahren nicht begreift? Oder ist es der “Umweltsau” einfach egal?
Ich werde wohl nie eine Antwort erhalten.
Fotos: Walter Schubert


Kommentare
Ein Kommentar zu „Die “Umweltsau” – Wilde Müllentsorgung – Es hört nicht auf“
Ein schwieriges Thema! Die Wegwerfgesellschaft gibt es erst seit sehr kurzer Zeit, Verpackungsindustrie auf Erdölbasis und daran gekoppelt extravagante Hygienevorschriften.