Vor ca. 5 Jahren hätte unsere Nichte ihre Hündin Lola aus beruflichen/privaten Gründen wahrscheinlich abgeben müssen. Um das Problem zu lösen hatte sie uns (beide Rentner) gefragt, ob wir evtl. 2 bis 3 in der Woche eine kurze (ca. 30 Min.) Mittags-Gassi-Runde übernehmen könnten. Um sie und Lola zu unterstützen, haben wir spontan zugesagt diese Gassi-Runden (meist auf der Trasse in Wermelskirchen) zu übernehmen. Und so trat Lola in unserer Leben. Weder meine Frau noch ich waren bis dahin große Hundefreunde. Aber das hat sich in ganz kurzer Zeit komplett geändert. Aus den 2 bis 3 mal die Woche wurden auf unseren Wunsch hin ganz schnell 5 mal die Woche, also von montags bis freitags. Und aus den 30 Minuten wurden auch ganz schnell 1- bis 2‑Stunden-Runden.
Lola hat unser Leben und natürlich unseren Tagesablauf komplett verändert. Alleine die Verpflichtung und Verantwortung 5 mal die Woche Mittags mit ihr raus zu gehen. Und das auch bei Wind und Wetter. Ganz nebenbei tut uns die Bewegung auch sehr gut.
Was wir dabei gelernt und nicht gewusst haben ist, dass Hunde durch Körpersprache, Blicke, Laute und sogar durch das Erlernen von Wörtern so kommunikativ sind.
Besonders haben es uns ihre Blicke angetan (siehe Foto). Auch das Bedürfnis nach Streicheleinheiten kannten wir nicht. Sie bekommt natürlich reichlich davon. Man merkt immer wieder, dass sie unsere Nähe sucht und strahlt eine Art von Dankbarkeit aus, die man nicht in Worte fassen kann. Das mag auch daran liegen, dass sie aus dem Tierschutz aus Ungarn kommt.
Auch haben wir oft das Gefühl, dass sie uns Trost spenden möchte, wenn sie merkt, dass es einem von uns nicht ganz gut geht.
Und wenn Leckerlis ins Spiel kommen ist sie vor Freude nicht mehr zu halten.
Oft denken wir darüber nach, was wohl in ihrem Kopf vorgeht, wenn sie sich interessiert und traumversunken die Landschaft anschaut. Ganz zu schweigen davon wie sie sich freut, wenn wir sie Mittags abholen.
Dem folgenden KI Text können wir voll und ganz zustimmen:
Hunde sind in der Lage, menschliche Emotionen zu erkennen und darauf zu reagieren. Sie spüren, wenn ihr Besitzer traurig, ängstlich oder gestresst ist, und versuchen, Trost zu spenden. Diese Fähigkeit macht sie zu idealen Therapiehunden, die in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Schulen eingesetzt werden.
Wir haben unsere Entscheidung die Mittagsrunden zu übernehmen NICHT einen Tag bereut.
Unser Fazit:
Hunde sind TIERISCHgute Menschen, auch weil sie nur das Gute vom Menschen in sich tragen.
Foto: Reinhard Hackländer


Schreibe einen Kommentar