Falsche Bankmitarbeiter ergaunern Bargeld

Wer­mels­kir­chen (ots)

Ges­tern Nach­mit­tag (22.04.) ist die Poli­zei von einem Wer­mels­kir­che­ner Seni­or geru­fen wor­den, der auf Betrü­ger her­ein­ge­fal­len ist, die sich als Bank­mit­ar­bei­ter aus­ge­ge­ben haben.

Der 90-jäh­ri­ge Seni­or war gegen 13:00 Uhr von einem ver­meint­li­chen Bank­mit­ar­bei­ter tele­fo­nisch kon­tak­tiert und dar­über infor­miert wor­den, dass sein Bar­geld in Gefahr sei. Wenig spä­ter kam ein unbe­kann­ter Tat­ver­däch­ti­ger zur Woh­nung des Geschä­dig­ten in der Stra­ße Neu­schä­fer­hö­he.

Der Geschä­dig­te hän­dig­te dem ver­meint­li­chen Bank­an­ge­stell­ten sein vor­han­de­nes Bar­geld im unte­ren vier­stel­li­gen Bereich aus. Zudem ver­lang­te der unbe­kann­te Tat­ver­däch­ti­ge einen Blick auf die Zugangs­da­ten der Online-Aus­weis­funk­ti­on und der Debit­kar­te des Geschä­dig­ten neh­men zu dür­fen, bevor er dann wie­der ver­schwand.

Der unbe­kann­ten Tat­ver­däch­ti­ge konn­te vom Geschä­dig­ten wie folgt beschrie­ben wer­den: männ­lich, cir­ca 40 Jah­re alt, cir­ca 165–170 cm groß, augen­schein­lich deut­scher Her­kunft, kräf­ti­ge Sta­tur, kur­ze schwar­ze Haar, Bart rund um den Mund, trug einen lang­ärm­li­gen Pull­over, eine lan­ge dunk­le Hose. Der Abho­ler sprach zudem akzent- und dia­lekt­frei­es Deutsch.

Es wur­de eine Straf­an­zei­ge wegen Betru­ges auf­ge­nom­men.

Die Poli­zei warnt vor die­ser und ähn­li­chen Betrugs­ma­schen. Über­ge­ben Sie nie­mals Bar­geld oder Wert­ge­gen­stän­de an Unbe­kann­te! Mit­ar­bei­ter von Ban­ken, Poli­zei, Staats­an­walt­schaft oder Amts­ge­rich­ten wür­de Sie nie­mals zu der­ar­ti­gen Über­ga­ben auf­for­dern. Been­den Sie sol­che Anru­fe, indem Sie ein­fach auf­le­gen. Wenn Sie unsi­cher sind, wäh­len Sie die Ihnen bekann­te Tele­fon­num­mer, um sich zu ver­ge­wis­sern, ob alles sei­ne Rich­tig­keit hat. Und wenn Sie immer noch zwei­feln oder bereits auf Betrü­ger her­ein­ge­fal­len sind, infor­mie­ren Sie in jedem Fall die Poli­zei. (ct)

Rück­fra­gen bit­te an:

Kreis­po­li­zei­be­hör­de Rhei­nisch-Ber­gi­scher Kreis
Pres­se­stel­le, PHK Tholl
Tele­fon: 02202 205 120
E‑Mail: pressestelle.rheinisch-bergischer-kreis@polizei.nrw.de

Ori­gi­nal-Con­tent von: Poli­zei Rhei­nisch-Ber­gi­scher Kreis, über­mit­telt durch news aktu­ell

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