Es ist 5 vor 1933 (Teil II)

In einem Kom­men­tar zu mei­ner Buch­emp­feh­lung (Es ist 5 vor 1933 von Phil­ipp Ruch / Lud­wig Ver­lag / ISBN 978–3‑453–28175‑2) wur­de ich gebe­ten Begrün­dun­gen für ein AfD-Ver­bot zu nen­nen.

Nun, da müss­te ich das hal­be Buch abschrei­ben. Was ich aber aus urhe­ber­recht­li­chen Grün­den nicht darf. Ich emp­feh­le die­ses Buch zu kau­fen dass gebraucht schon für 7,90 Euro zu bestel­len ist.

Das Buch dass mir vor­liegt ist die 8.Auflage, die Ori­gi­nal­aus­ga­be erschien 2024. Zu die­ser Zeit hat­ten wir noch einen Bun­des­kanz­ler Scholz und einen Herrn Merz als Oppo­si­ti­ons­füh­rer. Das ist eigent­lich völ­lig uner­heb­lich denn geän­dert hat sich nichts.

Die Begrün­dung für einen Ver­bots­an­trag sind all­ge­mein bekannt und im Buch wird dar­ge­legt dass die AfD in Wort, Bild und in öffent­li­chen Auf­trit­ten gegen die bestehen­de Ver­fas­sung und gegen das Grund­ge­setz ver­stößt.. Wie der NRW-Minis­ter­prä­si­dent darf man die­se Ver­ei­ni­gung als „Nazi-Par­tei“ bezeich­nen – ohne Wider­spruch.

Die Depor­ta­ti­on-Plä­ne für Nicht­deut­sche und ande­re unlieb­sa­me Per­so­nen wur­den durch die Pots­dam-Kon­fe­renz öffent­lich bekannt.

Der Antrag muss fol­gen­den Wort­laut haben:

1. „Die Alter­na­ti­ve für Deutsch­land ein­schließ­lich ihrer Jugend­or­ga­ni­sa­ti­on, die inner­par­tei­li­chen Orga­ni­sa­tio­nen und die kom­mu­nal­po­li­ti­schen Ver­ei­ni­gun­gen der Lan­des­ver­bän­de sind ver­fas­sungs­wid­rig.“

2. „…..wie vor »»» wer­den auf­ge­löst“.

3. „…..es ist ver­bo­ten Ersatz­or­ga­ni­sa­tio­nen zu grün­den“.

4. „….das Ver­mö­gen wird ein­ge­zo­gen und für einen gemein­nüt­zi­gen Zweck ver­wen­det“.

Es ist gut, rich­tig und manch­mal auch mutig wenn Bür­ger auf die Stra­ße gehen um gegen die Nazis zu demons­trie­ren. Aber nur der Staat hat die Mög­lich­keit (und die ver­damm­te Ver­pflich­tung) ein Ver­bots­ver­fah­ren ein­zu­lei­ten. Selbst wenn es beim ers­ten Ver­such nicht gelingt darf die­ser Antrag jedes Jahr neu gestellt wer­den. Und das soll­te gemacht wer­den bis die­se Gefahr besei­tigt ist.

Die AfD bedient sich ja bekann­ter­ma­ßen unglaub­lich aktiv und damit erfolg­reich den soge­nann­ten (a)sozialen Netz­wer­ken. Per­ma­nent wird der brau­ne Dreck in die Welt geschos­sen und ver­fehlt lei­der nicht sein Ziel.

Und die­se Akti­vi­tä­ten wer­den als „Wer­bungs­kos­ten“ oder „poli­ti­sche Arbeit“ teil­wei­se von den Steu­er­zah­lern erstat­tet. Wie blöd und naiv muss man sein um so etwas zu unter­stüt­zen?

Zum Schluss nur als Erin­ne­rung: Adolf Hit­ler und sei­ne Freun­de haben nur zwei Mona­te nach der Regie­rungs­über­nah­me gebraucht um das Land kom­plett zu ver­än­dern und die ers­ten Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger ein­zu­rich­ten.

Zeit zum wach­wer­den lie­be Regie­rung.

Foto: Wal­ter Schu­bert

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wird gela­den…

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