„Ostergedicht“ Christian Morgenstern.

Die Son­ne geht im Osten auf,
der Oster­has‘ beginnt den Lauf.
Um sei­nen Korb voll Eier sit­zen
drei Häs­lein, die die Ohren spit­zen.

Der Oster­has‘ bringt just ein Ei –
da fliegt ein Schmet­ter­ling her­bei.
Dahin­ter strahlt das blaue Meer
mit Sand­strand vor­ne und umher.

Der Oster­has‘ ist eben fer­tig –
das Kurt­chen auch schon gegen­wär­tig!
Nest­häk­chen fin­det – eins, zwei, drei,
ein rot‘, ein blau‘, ein lila Ei.

Ein Ei in jedem Blu­men­kel­che!
Seht, seht, selbst hier,
selbst dort sind wel­che!

Ermü­det leicht im Mor­gen­schein
schlief Kurt­chen auf der Wie­se ein.
Die Glo­cken läu­ten bim, bam, baum
und Kurt­chen lächelt zart im Traum.

Di di didl dum dei,
wir tan­zen mit unsern Hasen
umfasst, zwei und zwei,
auf schö­nem, grü­nen Rasen.

Foto: Pix­a­Bay Jer­zy Gor­ecki

Kommentare

Ein Kommentar zu „„Ostergedicht“ Christian Morgenstern.“

  1. Avatar von Barbara Horn-Birkhölzer
    Barbara Horn-Birkhölzer

    Ich sage mit Häs­lein, Kurt­chen und Nest­häk­chen
    Fro­he Ostern
    Und das ganz sanft im
    Mor­gen­schein!

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