Winterliche und milde Temperaturen
Pressebericht des Wupperverbandes vom 10.02.2026
Der Januar brachte viel Schnee, war in Summe aber dennoch trockener als im Durchschnitt. Teils kamen 30 bis mehr als 40 Liter Regen pro Quadratmeter weniger vom Himmel. Dies zeigen die Aufzeichnungen des Wupperverbandes. Nach den winterlichen Temperaturen zu Beginn gab es ab der Monatsmitte auch milde Phasen.
An der Messtation Bever-Talsperre in Hückeswagen lag die Regenmenge bei 106 Liter pro Quadratmeter. Das dortige Monatsmittel beträgt 137 Liter. An der Messstelle Lindscheid an der Großen Dhünn-Talsperre wurden im vergangenen Monat 73 Liter gemessen, das Mittel beträgt dort 107 Liter. An der Wuppertaler Messstelle Kläranlage Buchenhofen fielen 79 Liter, üblicherweise sind es an der Stelle 112 Liter. Auf der Kläranlage Solingen-Burg wurden 96 Liter erfasst, 144 Liter sind es dort im Schnitt, es fielen hier also 48 Liter weniger als gewöhnlich.
Am meisten Niederschlag fiel überwiegend am 9. Januar. 22 Liter waren es an dem Tag an der Kläranlage Solingen-Burg, 19 Liter wurden an der Kläranlage Buchenhofen gemessen. 17 Liter waren es an dem Tag in Wermelskirchen an der Großen Dhünn-Talsperre. An der Bever-Talsperre war es hingegen mit 20 Litern am 12. Januar am nassesten.
Die Station Stöcken in Kierspe war mit 112 Litern pro Quadratmeter die niederschlagreichste Messstelle im Wuppergebiet. Am wenigsten Niederschlag wurde an der Messstelle auf der Kläranlage Leverkusen gemessen, dort fielen nur 54 Liter pro Quadratmeter, 82 Liter sind es dort sonst.
DWD: NRW war im Mittel das wärmste Bundesland im Januar
Es war der schneereichste Januar seit 2010, so der DWD. Dennoch wurden durch die milden Phasen hohe Temperatur-Monatsmittel erreicht: NRW war laut DWD mit 1,5 °C Mitteltemperatur (sonst 1,1 °C) im Ländervergleich das wärmste Bundesland.
Eine Tabelle mit den Niederschlagsdaten finden Sie auf unserer Homepage:
Januar trotz Schnee trockener als im Durchschnitt | Wupperverband
Foto: Wupperverband


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