Zum Neuen Jahr – von Rainer Maria Rilke

Wir wol­len glau­ben an ein lan­ges Jahr,

das uns gege­ben ist,

neu, unbe­rührt,

voll nie gewe­se­ner Din­ge,

voll nie geta­ner Arbeit,

voll Auf­ga­be, Anspruch und Zumu­tung.

Wir wol­len sehen,

dass wir´s neh­men ler­nen,

ohne all­zu­viel fal­len zu las­sen von dem,

was es zu ver­ge­ben hat an die,

die Not­wen­di­ges, Erns­tes und Gros­ses

von ihm ver­lan­gen.

Foto: Pix­a­bay

Kommentare

Ein Kommentar zu „Zum Neuen Jahr – von Rainer Maria Rilke“

  1. Avatar von Barbara Horn-Birkhölzer
    Barbara Horn-Birkhölzer

    2026 : ganz neu, ganz lang, unbe­rührt und rät­sel­haft!
    Möge es uns nicht ein­schüch­tern, auch wenn wir nichts Gro­ßes und Schwer­wie­gen­des von ihm ver­lan­gen son­dern nur eine lan­ge Ket­te geleb­ter Momen­te!