Lichterkinder an die Macht – St. Martin lässt Dabringhausen funkeln

„Durch die Stra­ßen auf und nie­der, leuch­ten die Later­nen wie­der …“ – wenn es in Dabring­hau­sen lang­sam dun­kel wird, über­neh­men die Kleins­ten das Kom­man­do. Und das ist auch gut so!

Zum Mar­tins­zug 2026 ver­sam­mel­ten sich Kin­der, Eltern und Fami­li­en auf dem Schul­hof der Grund­schu­le Dabring­hau­sen. Wäh­rend der Schul­ver­ein mit Kin­der­punsch und Glüh­wein die Ver­eins­kas­se auf­bes­ser­te, war­te­ten die vor­be­stell­ten Taler dar­auf, gegen die tra­di­tio­nel­len Weck­män­ner ein­ge­tauscht zu wer­den.

Auch die frei­wil­li­ge Feu­er­wehr stand bereit, das Mar­tins­feu­er war vor­be­rei­tet und natür­lich durf­te der hei­li­ge St. Mar­tin hoch zu Ross nicht feh­len. An die­sem Abend leuch­te­ten eben nicht nur die Later­nen – sogar das Pferd strahl­te mit!

Und wäh­rend die Erwach­se­nen sich unter­hiel­ten, erober­ten die Kin­der kur­zer­hand sämt­li­che Klet­ter­ge­rüs­te. Beson­ders der neue Roitsch-Turm wur­de zum belieb­ten Treff­punkt zwi­schen Later­nen, Lich­tern und fröh­li­chem Gesang.

Musi­ka­lisch beglei­tet wur­de der Mar­tins­zug wie­der vom Blas­or­ches­ter, das damit ganz neben­bei schon ein­mal Vor­freu­de auf das bevor­ste­hen­de Weih­nachts­kon­zert weck­te. 🎺

Doch hin­ter all den Lich­tern steckt eine Bot­schaft, die gera­de heu­te wich­ti­ger denn je ist: Tei­len, für­ein­an­der da sein und die­je­ni­gen nicht ver­ges­sen, denen es weni­ger gut geht. St. Mar­tin erin­nert uns dar­an, dass Gemein­schaft dort beginnt, wo Men­schen auf­ein­an­der ach­ten.

Her­bert Grö­ne­mey­er sang einst „Kin­der an die Macht“. In Dabring­hau­sen durf­ten sie an die­sem Abend jeden­falls die Stra­ßen erobern – mit Later­nen statt Later­nen­mas­ten, mit Gesang statt Geschrei und mit ganz viel Freu­de.

Die dunk­le Jah­res­zeit hat begon­nen. Doch Dabring­hau­sen zeigt, wie hell sie sein kann, wenn alle gemein­sam ein Licht anzün­den.

Und wer noch mehr Licht­bli­cke sucht: Bald star­ten auch wie­der die Advents­fens­ter, über die das Forum Wer­mels­kir­chen berich­ten wird.

Ein Dorf. Vie­le klei­ne Lich­ter. Und eine gro­ße Bot­schaft: Mit­ein­an­der statt neben­ein­an­der. ❤️

Fotos: Phil­ipp Scholz

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