Vortrag  des BGV Wermelskirchen zum Thema „Geschichte des Zeitungswesens in Wermelskirchen“

Die jün­ge­re Geschich­te der Pres­se in Wer­mels­kir­chen und im Ber­gi­schen Land ist eine Chro­nik der Ver­lus­te.

1929 regis­trier­te der vor­mals berühm­te Zei­tungs­ka­ta­log der Ber­li­ner Annon­cen-Expe­di­ti­on Rudolf Mos­se für das Ber­gi­sche Land noch 49 selb­stän­di­ge Zei­tun­gen zwi­schen Kett­wig und Opla­den, Mett­mann und Gevels­berg.

Heu­te ver­liert die gedruck­te Zei­tung den Boden unter den Füßen. Immer mehr Ver­la­ge geben auf. Vor­bei die Zeit, da sich Wer­mels­kir­che­ner Poli­ti­ker nahe­zu fle­hent­lich an den Rem­schei­der Ver­le­ger Hans Horst Zieg­ler gewandt hat­ten, doch bit­te dies­seits des Esch­bachs eine Wer­mels­kir­che­ner Aus­ga­be sei­nes RGA her­aus­zu­brin­gen.

Der Vor­trag fin­det am Diens­tag, 30.06.2026, 19:30 Uhr im Gemein­de­zen­trum der Evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­mein­de (Markt 4, Wer­mels­kir­chen) statt.

Es refe­riert Tho­mas Wint­gen, Mit­glied des BGV Wer­mels­kir­chen und 45 Jah­re WGA-Redak­teur in Wer­mels­kir­chen (nach Beginn als Frei­er Mit­ar­bei­ter in der hie­si­gen BM). Er ver­bin­det mit dem Nie­der­gang der Zei­tung eine aku­te Gefähr­dung unse­rer Demo­kra­tie, dra­ma­tisch for­ciert durch die unkon­trol­lier­te Macht “sozia­ler Medi­en”.

Zur Teil­nah­me an der Ver­an­stal­tung ist kei­ne Anmel­dung erfor­der­lich.

Text und Foto: Vol­ker Ernst BGV Wer­mels­kir­chen

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