Der Wermelskirchener Seniorenbeirat hat sich für die kommenden Jahre viel vorgenommen. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Projekte gegen Einsamkeit, die Förderung der Mobilität im Alter und die Zusammenarbeit zwischen den Generationen.
Um die Arbeit auf eine solide Grundlage zu stellen, trafen sich die neun Mitglieder bereits kurz nach ihrer konstituierenden Sitzung zu einem ersten Arbeitstreffen. Jetzt erhielten sie bei einem Seminar im Rathaus Unterstützung von Gundula Michel und Barbara Eifert von der Landesseniorenvertretung NRW. Dabei ging es um rechtliche Grundlagen, die Aufgaben kommunaler Seniorenvertretungen und neue Impulse für die praktische Arbeit.
In Nordrhein-Westfalen gibt es knapp 180 kommunale Seniorenvertretungen. In deren Kommunen leben fast 3,5 Millionen Menschen über 60 Jahre. In Wermelskirchen betrifft dies knapp 12.000 Bürgerinnen und Bürger.
Die zentrale Botschaft des Seminars: Ältere Menschen möchten selbstbestimmt leben und ihr Umfeld aktiv mitgestalten. Seniorenvertretungen schaffen dafür Möglichkeiten zur Teilhabe und bringen die Interessen älterer Menschen in die kommunale Arbeit ein.
Der Seniorenbeirat ist für fünf Jahre bis 2031 gewählt. Die nächste reguläre Sitzung findet am Mittwoch, 14. Oktober, um 17 Uhr im kleinen Saal des Bürgerzentrums statt.
Foto: Stadt Wermelskirchen / Stephan Singer


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