“elementary OS”

Vor eini­ger Zeit habe ich mit “Linux Mint”, um den Tech-Gigan­ten aus den USA etwas ent­ge­gen zu set­zen, eine euro­päi­sche Alter­na­ti­ve zu Win­dows 11 vor­ge­stellt. Nun habe ich mich (für Apple-Lieb­ha­ber) auf die Suche nach einer Alter­na­ti­ve zu App­les “macOS” gemacht. Sie­he da, auch da gibt es in der Linux-Fami­lie (ist aller­dings eine kana­di­sche Linux-Dis­tri­bu­ti­on) eine Lösung.

“ele­men­ta­ry OS” ist eine auf Ubun­tu basie­ren­de Linux-Dis­tri­bu­ti­on, die sich durch ein benut­zer­freund­li­ches Design und Ein­fach­heit aus­zeich­net.

Da ich “macOS” sel­ber nicht nut­ze, habe ich die KI gefragt:

“ele­men­ta­ry OS” ähnelt in Bedie­nung und Gestal­tung stark App­les “macOS”, bie­tet aber weni­ger Anpas­sungs­mög­lich­kei­ten und ist kein voll­stän­di­ger Ersatz. Um das Betriebs­sys­tem zu instal­lie­ren soll­te man über grund­le­gen­de IT Kennt­nis­se ( Erstel­len von boot­fä­hi­gen USB-Lauf­wer­ken, Start­rei­hen­fol­ge im BIOS ändern) usw. ver­fü­gen. Die Iso-Datei kann man sich auf unter­schied­li­chen Platt­for­men (zum Bei­spiel Chip.de) im Netz her­un­ter­la­den.

Also habe ich mir die Iso-Datei her­un­ter­la­den und mit “Rufus” https://rufus.ie/de/ ein boot­fä­hi­ges USB-Lauf­werk (Stick) erstellt und mir das mal etwas genau­er ange­schaut.

Ich habe das Sys­tem auf einem über 10 Jah­re alten Lap­top instal­liert.

Mein Fazit:
Das Betriebs­sys­tem macht einen sehr auf­ge­räum­ten und über­sicht­li­chen Ein­druck. Es läuft rei­bungs­los und sehr sta­bil. Für mich jeden­falls ist es selbst­er­klä­rend. Inte­griert ist aber auch eine gut ver­ständ­li­che Anlei­tung.

Nicht zu ver­ges­sen, für mich sehr wich­tig, ALLES in deut­scher Spra­che.

Vie­le der Anwen­dun­gen sind bereits vor­in­stal­liert:

Wer mehr benö­tigt, kann im umfang­rei­chen App­Cen­ter stö­bern.

Man kann in Kate­go­rien suchen und ich habe für mei­ne Ansprü­che alles gefun­den, was ich benö­ti­ge. (Fire­fox, Ope­ra, Chro­me, Thun­der­bird, Lib­re Office, Doku­men­ten-Scan­ner) usw.
Mul­ti-Media-Anwen­dun­gen sind selbst­ver­ständ­lich auch vor­han­den.

“ele­men­ta­ry OS” ist grund­sätz­lich kos­ten­los, es wird aber um eine Spen­de gebe­ten.

Das Sys­tem und die Apps wer­den regel­mä­ßig mit Updates auf den neu­es­ten Stand gebracht.

So, nun viel Spaß beim aus­pro­bie­ren. Und wenn jemand schon Erfah­run­gen mit die­sem Betriebs­sys­tem gesam­melt hat… Ger­ne in die Kom­men­ta­re schrei­ben…

Fotos: Rein­hard Hack­län­der

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Kommentare

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2 Kommentare zu „“elementary OS”“

  1. Avatar von Stefan Janosi
    Stefan Janosi

    Habe ich ver­sucht und bin kra­chend geschei­tert. Auch als ver­sier­ter lang­jäh­ri­ger Apple iMac Nut­zer benö­tigt man für die Instal­la­ti­on wei­ter­ge­hen­de Kennt­nis­se. Nix für ambi­tio­nier­te Anwen­der, aus mei­ner Sicht nur für fort­ge­schrit­te­ne Spe­zia­lis­ten geeig­net. Trotz­dem toll das es die­se Alter­na­ti­ve gibt.

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    1. Avatar von Reinhard Hackländer
      Reinhard Hackländer

      Lie­ber Ste­fan,
      ich bin mit Sicher­heit kein fort­ge­schrit­te­ner Spe­zia­list.
      Jeder, der mit die­sen Stich­wor­ten etwas anfan­gen kann, soll­te es hin­be­kom­men.

      Linux ele­men­ta­ry OS ISO-Image Datei her­un­ter­la­den.
      Erstel­len eines boot­fä­hi­gen USB-Sticks (z. B. mit Rufus)

      Instal­la­ti­on: USB-Stick in den Com­pu­ter ste­cken und neu star­ten. Boot-Menü öff­nen (meist mit F12, ESC oder DEL) und den USB-Stick als Start­lauf­werk aus­wäh­len.
      Even­tu­ell muss noch die Start­rei­hen­fol­ge im BIOS geän­dert wer­den. Fer­tig!
      Viel Glück beim zwei­ten Ver­such.

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