Nicht nur rund um Köln heißt es „Rad am Ring“ – bei uns heißt es 2026 eher: „Rad rund ums Dorf!“
Der Juni steht in und um Wermelskirchen komplett im Zeichen von Fahrrad, Gemeinschaft und jeder Menge Bewegung. Los geht’s schon am 31.05.2026 mit der Rad-Demo des ADFC Burscheid/Wermelskirchen und dem Team Dabringhausen. Gemeinsam wird für eine bessere Rad-Anbindung nach Dabringhausen geradelt – 18 Kilometer Rundtour über K15 und K18, Start ist um 12:30 Uhr an der Mehrzweckhalle.
Direkt danach wartet am 07.06.2026 das große Bergische Trassen-Treffen auf alle Fahrradfans. Entlang der stillgelegten Bahntrassen verwandeln sich Städte wie Wermelskirchen, Burscheid, Remscheid oder Hückeswagen wieder in ein riesiges Fahrradfest mit Musik, Aktionen, Bühnenprogramm, Stempeljagd und vielen regionalen Preisen.

In Wermelskirchen wird auf dem HIT-Parkplatz „Loches Platz“ einiges geboten: Live-Musik ab 11 Uhr, Mitmachaktionen für Groß und Klein, Hüpfburg, Kinderschminken, Pedelec-Testfahrten und natürlich viele Infos rund ums Fahrrad. Wer zwischendurch Hunger bekommt, kann bei der Evangelischen Kirchengemeinde Hilgen-Neuenhaus an der Balkantrasse mit Waffeln und Getränken neue Energie tanken.
Und weil das scheinbar noch nicht genug Fahrradfahren ist, läuft vom 25.05. bis 14.06.2026 auch wieder das STADTRADELN in Wermelskirchen. Ziel: möglichst viele Kilometer sammeln, das Auto öfter stehen lassen und gemeinsam zeigen, dass Radfahren nicht nur fit macht, sondern auch richtig Spaß bringt.

Also: Reifen aufpumpen, Kette ölen und vielleicht das Fahrradlicht suchen, das seit letztem Sommer im Keller verschwunden ist. Der Juni wird definitiv sportlich im Bergischen!
Fotos: ADFC


Kommentare
2 Kommentare zu „Wieder was los im Dorf – diesmal wird ordentlich in die Pedale getreten!“
Sollten die Radfahrer / die Veranstalter der Demo in diesem Zusammenhang vielleicht auch mal ein Lob an die Stadtverwaltung aussprechen?
Es ging doch durch die Medien, dass die Verwaltung eine Anbindung von Dabringhausen an die Balkantrasse „auf kleinem Dienstweg“ möglich macht.
Anstatt immer zu fordern (natürlich geht immer noch mehr), könnte man ja auch mal DANKE sagen.
Natürlich, das ist ja ein Schritt in die richtige Richtung. Wenn auch ein kleiner Schritt.
Leider kann diese Lösung über den kleinen Dienstweg eine sichere Radverbindung nicht ersetzen. Hier ist ein geschotteter Weg auf einem steilen Teilstück durch den Wald geplant. Das ist etwas für ambitionierte Trecking-Radler und MTBler, aber nichts für Familien, Kinder, Pendler, Lastenbikes, usw.
Berg runter auf Schotter zu bremsen birgt eine höhere Gefahr, vor allem bei Dunkelheit, Nässe und Laubfall.
Des Weiteren sollte dieser Weg auch instandgehalten werden, das ist ein spannender Aspekt.